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12.12.2011


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PACS aus Südkorea:

marktführend zu Hause,

im Aufwind in Deutschland

Ein Feature zur Technologie im koreanischen Gesundheitswesen und zum Anbieter Infinitt



Gyeongbokgung-Palast im Norden von Seoul – in Korea verbinden sich Ost und West miteinander (Foto: Korea Tourism)

Die Republik Korea – dieses Land in Ostasien hat sich von einer stark landwirtschaftlichen Ausrichtung zu einem Staat mit hochmoderner Wirtschaft entwickelt, der sich in Aspekten wie Kultur und Küche stark von uns unterscheidet … was es touristisch attraktiv erscheinen lässt. Im Lebens-, im Berufsalltag jedoch ähnelt er weitgehend unseren westlichen Verhältnissen. So lässt sich das Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt der rund 50 Millionen Einwohner mit den westeuropäischen EU-Ländern vergleichen. Motivation, Vertrauenswürdigkeit und Zielorientierung machen die Wirtschaft stark. – Nordkorea hingegen gehört zu den ärmsten Ländern der Welt; dieser Artikel fokussiert auf den erfolgreichen, modernen, demokratischen Staat im Süden der Halbinsel.

Im Spätherbst besuchte das Team des Antares Computer Verlags in Seoul mehrere renommierte Krankenhäuser und den PACS-Anbieter Infinitt. Das Ziel: die PACS-Durchdringung und Trends auf diesem Gebiet zu beleuchten.



Fernöstliche Architektur, ein west-östlicher Lebensstil und westliches Business prägen Korea (Foto: Korea Tourism)

Seit den 1960-er Jahren ist die Lebenserwartung im Land von ca. 51 Jahren auf über 82 Jahre (Frauen) bzw. fast 76 Jahre (Männer) gestiegen; Autoren wie Young Joo Song schreiben diesen Erfolg insbesondere dem Einsatz moderner Medizintechnik zu. Im Jahr 2006 gab es fast 89.000 (Schul-)Mediziner. Die Herausforderungen liegen, wie in Europa, aus der alternden Bevölkerung und einer Zunahme an chronischen Krankheiten; die Prävention und der Zugang zur Versorgung in ländlichen Gebieten müssen ausgebaut werden.

Patienten haben weitgehend freie Arztwahl; die Finanzierung von Leistungen geschieht über die drei Schienen „National Health Insurance“ für alle – Angestellte wie Selbstständige, „Medical Aid“ für die Armen und „Long-term Care Insurance“. Versicherte zahlen einen Anteil an den Kosten. Im Jahr 2007 betrugen die Ausgaben für Gesundheitsleistungen nur ca. 6,8 Prozent des Bruttosozialprodukts; Die Analyse und strategische Umsetzung technologischer und pharmazeutischer Innovationen ist seit 2008 Aufgabe einer öffentlichen Einrichtung. Die Versorgung geschieht weitestgehend durch private Leistungserbringer; so sind rund 90 Prozent der Krankenhausbetten in privater Hand. Im Jahr 2006 gab es 6,8 Betten für die Akutversorgung je 1.000 Einwohner. – Die „Big Four“ unter den Kliniken sind das Seoul National University Hospital, Samsung Medical Center, Asan Medical Center und Yonsei Severance Hospital.

Stand der Technologie im Sektor – insbesondere bei PACS
Die Durchdringung mit Technologie ist im südkoreanischen Gesundheitssektor insgesamt sehr groß; so werden in fast allen medizinischen Einrichtungen Koreas PACS-Lösungen genutzt, erklärte Sun-Joo Lee. Die mittelgroßen und großen Häuser haben auch bereits 3D-Funktionen in Verwendung; insgesamt, betonte der President & CEO, Infinitt Healthcare Co. Ltd., rangiert das gesundheitstechnologische Niveau im Land ganz weit oben im globalen Vergleich.



 Exklusives Video-Statement: Sun-Joo Lee, President & CEO, Infinitt Healthcare Co. Ltd.

Der Anbieter – stark im koreanischen Markt, von wachsender Bedeutung weltweit

Das IT-Portfolio dieses Anbieters beinhaltet Lösungen zum Bildmanagement (Infinitt PACS), zur 3D-Diagnose-Unterstützung (Xelis), Remote-Befundung; ein RIS, ein Krankenhaus-Informationssystem und ein Strahlentherapie-Informationssystem sind ebenfalls Teil des Angebots. Seit dem Start 1998 hat sich der Anbieter mit inzwischen ca. 480 Mitarbeitern zum Marktführer mit rund 70 Prozent Anteil im Heimatland entwickelt, so Lee. Je nach Weltregion sind auch regionale Marktanteile im Aufwind – mit relativ großen Prozentsätzen in Japan, China, Taiwan und dem restlichen Ostasien und etwas geringer im US-Markt. In Europa sind die Koreaner beispielsweise vor nicht langer Zeit gestartet; allein in Deutschland, so die aktuellen Zahlen des Teams in Frankfurt, gibt es inzwischen 34 Leistungserbringer, die ein Infinitt-PACS verwenden. 
 

Infinitt ist global aufgestellt – mit 10 „Global Units“ und 27 Distributoren. Weltweit wird man sich zum Innovationstreiber und einem der größten fünf Anbieter entwickeln – so lautet Lees klares Ziel. Eine Strategie zur raschen Anpassung implementierter Systeme an sich ändernde technologische Anforderungen der Kunden zählt hierbei mit zu den Kernpunkten. Hierin beweist sich bereits jetzt eine wichtige Stärke des Unternehmens im Vergleich zum Mitbewerb, sagte Lee: Mit Angeboten wie dem „Smart Service“-Paket wird gegenüber den Vertragskunden die Entwicklungs-Roadmap für die Lösung offengelegt; die Kunden können auf die Weiterentwicklung des Systems vertrauen, ohne selbst aktiv werden zu müssen. „Solution as a Service“ lautet dieses Wachstumskonzept. Außerhalb Südkorea hat das Unternehmen 940 medizinische Einrichtungen in 29 Ländern als Kunden. Awards und Top-Bewertungen der Lösungen kommen unter anderem von den Analysten des US-Marktforschers KLAS.

Die kompromisslose Orientierung an Standards wie DICOM und HL7 sowie IHE-Connectathons machen Investitionen in diese Lösungen zukunftssicher. Mehr als 100 Mitarbeiter forschen und entwickeln an Optimierungen und Neuerungen. Förderlich erweisen sich hier auch die Kooperationen mit Anwendern: Aus Forschung und Lehre wie auch aus der klinischen Praxis hat sich Infinitt Partner gesucht, die eine stetige Weiterentwicklung des Portfolios sicherstellen.



  Exklusives Video-Statement: Sung-Min (Sam) Park, Executive Director, Overseas Business Department, Infinitt


Welche Aufgaben müssen IT-Lösungen im Wettbewerbsmarkt erfüllen, um erfolgreich zu sein? Sie müssen Krankenhäusern helfen, Kosten zu senken und Zugang zur Versorgung zu verbessern, sagte Sung-Min (Sam) Park, Executive Director, Overseas Business Department, Infinitt. Die Vermeidung von Mehrfachaufnahmen, verbesserte Effizienz und optimierter Workflow spielen hier die ausschlaggebende Rolle. Den Kunden zuzuhören – hierin besteht für Park der Ansatz, sich im Markt gegenüber den international „Großen“ durchsetzen zu können.

Die Entwicklung bei PACS – Korea im weltweiten Kontext

Wohin laufen die Markttrends? Wie in vielen Ländern geht in Korea jetzt nach der weitestgehenden Sättigung mit Abteilungslösungen für die Radiologie die Entwicklung hin zum klinikweiten PACS. Die Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung durch intelligente Analysealgorithmen ist ein weiterer wichtiger Trend, sagte Infinitt-Präsident Lee. Ein dritter Schlüsselaspekt wird in Anforderungen an die Mobilität immer stärker erkennbar – Informationen aus der Bildgebung werden zeit- und ortsunabhängig gefordert, etwa am Patientenbett.

Teleradiologie: überzeugende Vorteile

Auch diese technologische Entwicklung setzt sich durch: Engpässe bei qualifizierten Radiologen führen in den Krankenhäusern dazu, dass vermehrt vor Ort akquirierte Bilder an externe Ärzte zur Befundung weitergeleitet werden, erklärte Dr. Steven F. Park, Radiologe und Executive Director in der Abteilung Product Planning und Management bei Infinitt. Auch für radiologische Subdisziplinen wie die Neuroradiologie sowie außerhalb der Ballungsräume, in Gegenden mit geringer Bevölkerungsdichte, wird diese Option zunehmend genutzt.



 Exklusives Video-Statement: Dr. Steven F. Park, Radiologe und Executive Director in der Abteilung Product Planning und Management bei Infinitt

Vor diesem Hintergrund hat man in Korea ein Teleradiologiezentrum eingerichtet: Die koreanische Radiologengesellschaft managt die Radiologen und ist für die Qualitätskontrolle zuständig; Infinitt fungiert als Lösungspartner, und der Dritte im Bunde ist der Verband der koreanischen Krankenhäuser. Die Leistungserbringer übermitteln Bilder an das Zentrum, von wo aus sie an die Partnerradiologen weitergeleitet werden – ein Beispiel für erfolgreichen Einsatz der Teleradiologie in der täglichen Routine.



Referenz: National University Bundang Hospital

Rund 900 stationäre und 4.000 bis 5.000 ambulante Patienten zählt man im Seoul National University Bundang Hospital. Die Radiologie des 940-Betten-Hauses setzt sich aus 25 ärztlichen Mitarbeitern, 6 Fellows und 12 Assistenzärzten zusammen, erläuterte Prof. Dr. Kim Tae-jung. Bis 2009, so der Chefradiologe weiter, nutzte man hier das PACS eines europäischen Anbieters; dann suchte man nach einer moderneren, kundenfreundlicheren Lösung. Die Ausschreibung gewann, nach einer gründlichen Analyse verschiedener Angebote auch großer Player – Infinitt, insbesondere dank der intensiven Adaptierung auf die Wünsche des Kunden. Die Kosten des Systems, sagte Prof. Kim Tae-jung, liegen auf einer ähnlichen Ebene wie die anderen Angebote; die bedienerfreundliche Handhabung gab mit den Ausschlag.



Prof. Dr. Kim Tae-jung, Chefradiologe, Seoul National University Bundang Hospital

Ende 2009 startete die Migration der Daten; inzwischen läuft die Lösung im Routinebetrieb, und die Akzeptanz ist sehr hoch, zeigte sich Dr. Kim zufrieden. Die intuitive einheitliche Bedieneroberfläche, nützliche Funktionen wie Hanging-Protokolle und 3D-Features, Geschwindigkeit und Stabilität des Systems kommen unter den Mitarbeitern gut an. Der Support und die intensive, partnerschaftliche Beziehung zwischen Klinikum und Anbieter erweisen sich als äußerst vorteilhaft.


Rund ein halbes Jahr nahm laut Taeki Kim, Leiter der PACS-Abteilung, die Migration aus dem Altsystem in Anspruch. Die Umschulung erwies sich als einfach – Fragen ließen sich zumeist bei der allmorgendlichen Konferenz klären. Heute sind 400 PACS-Lizenzen für gleichzeitige Nutzung eingetragen; die Lösung läuft auf 1.600 Virtual Desktops in den Abteilungen Radiologie, Kardiologie, Pathologie und Onkologie. Die Nutzerwünsche, die sich für das vorhergehende System angesammelt hatten, sind so gut wie alle inzwischen realisiert. Auch der PACS-Verantwortliche äußerte sich insgesamt sehr positiv.


Taeki Kim, Leiter der PACS-Abteilung, Seoul National University Bundang Hospital

Bis 2013 werden Neubauten errichtet, die Bettenzahl erhöht sich um 450; das Infinitt-PACS, das nur eine hardwaremäßige Erweiterung erfordert, wird Bildmanagement und Kommunikation auch in den neuen Gebäuden sicherstellen.

Referenz: Yonsei University Health System

Das Severance Hospital ist heute Teil des Yonsei University Health System (YUHS). Gegründet wurde die christliche Einrichtung 1885 durch den amerikanischen Missionar Dr. Horace N. Allen; heute steht das Klinikum in Südkorea für führende Kompetenz in Medizin in Praxis und Lehre – die eine wichtige Rolle spielt. Fünf Zentren widmen sich Schwerpunkten des Maximalversorgers: Kardiologie, Onkologie, Pädiatrie, Rehabilitation und Ophthalmologie/HNO. Als erstes Haus ist Severance in Südkorea von der Joint Commission International zertifiziert worden – eine äußerst begehrte Auszeichnung, die die hohe Qualität der Versorgung widerspiegelt. Patientensicherheit, Fehlervermeidung und Infektionskontrolle sind wichtige Aspekte, die nicht nur im Land zu einer noch besseren Marktpositionierung führen; auch Medizintouristen, etwa Versicherte aus den USA, fragen verstärkt Leistungen des YUHS nach, so Chul Lee, M.D., PhD., President & CEO der Gruppe.



Chul Lee, M.D., PhD., President & CEO, Severance Hospital / Yonsei University Health System
Das YUHS umfasst mehrere universitäre Einrichtungen und Forschungsinstitute sowie fünf Krankenhäuser. Insgesamt arbeiten in der Gruppe ca. 7.000 Fachkräfte, darunter 2.000 Mediziner. Die Krankenhäuser versorgen mit ihren ca. 3.700 Betten jährlich etwa 3 Millionen ambulante und 1 Million stationäre Patienten. Stolz ist man auf die modernste medizintechnische Ausstattung; ferner stellt ein digitales Informationsmanagement die zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit klinischer und administrativer Daten in der Gruppe für Lehre, Forschung und klinische Praxis sicher. So re-generiert das Disaster Recovery-System jede Patientenakte innerhalb von 15 Minuten aus der hauseigenen Lösung, sagte CIO Nam Hyun Kim.




Nam Hyun Kim, CIO, Severance Hospital / Yonsei University Health System

Eine sehr gute Beziehung pflegt das Severance Hospital mit dem Anbieter, erklärte Dr. Chul Lee. Während die Radiologie unverändert das PACS eines US-Anbieters nutzt, ist man für das Bildmanagement in Kardiologie und Pathologie auf Infinitt eingeschwenkt. Das Volumen im Haus, so der Klinikumsdirektor, ist enorm: bei 8.000 – 10.000 ambulanten Patienten und 2.076 Betten mit einer Auslastung von 93 Prozent sind bislang 360 TB an PACS-Daten angelaufen; jährlich kommen rund 50 TB hinzu, mit ansteigender Zuwachsrate.

Demographische und klinische, etwa diagnostische, Patienteninformationen werden digital in der Gruppe den Behandlern verfügbar gemacht. Bilder von Zuweisern, auf Datenträgern mitgebracht, werden ins PACS eingespielt. Das Personal kann auch mobile Geräte wie iPhones und iPads zum Informationsabruf nutzen, etwa mithilfe mobiler PACS Viewer. Intelligente IT unterstützt die Abläufe in vielen Bereichen des Hauses, beschrieb der CIO: In der Ambulanz können Patienten Termine mit ihrem Arzt per Smartphone abstimmen; vor Ort sagt ihnen das System, wann sie an der Reihe sein werden. Die Smartcard, die das Klinikum jedem Patienten ausstellt, ist mit RFID ausgestattet; sie ermöglicht an Kiosks die Umsetzung von e-Rezepten und die Abrechnung von Kosten-Eigenanteilen.



Ein IT-gestützter „critical pathway“ (CDSS) hat die Zeit bis zum Therapiestart für Intensivpatienten auf eine Stunde reduziert, beschrieb Nam Hyun Kim. Eine eindeutige Patienten-ID, eine Sammlung klinischer Daten für die Forschung (Sekundärverwertung), Teleradiologie, das papierlose Krankenhaus, Telehealth und die universell verfügbare Gesundheitsakte für Patienten – solche künftigen Ziele hat man sich beim YUHS gesteckt, beschrieb der CIO. Als langfristiges Ziel sieht das YUHS seine Funktion als medizinisches Drehkreuz in Nordost-Asien. Eine maßgebende Rolle spielen bei dieser Entwicklung hohe Qualität und Effizienz, unterstützt durch nutzbringende IT-Lösungen unter anderem für das Bildmanagement und die klinische Entscheidungsunterstützung.

Zusammenarbeit für Forschung und Praxis – die Koreanische Radiologengesellschaft

Der koreanischstämmige PACS-Anbieter fördert die Forschung und die internationale Zusammenarbeit zwischen Fachgesellschaften. Im Rahmen dieses „Commitments“ unterstützt man unter anderem die Kooperation der koreanischen, chinesischen, kolumbianischen und vietnamesischen Radiologengesellschaften.

Die weitere Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit strebt Prof. Dong Ik Kim, M.D., Ph.D., an. Er fungiert im YUHS als Direktor für Planung und Koordination und ist zugleich der Präsident der Koreanischen Radiologengesellschaft. Für den Experten, der ab April 2012 auch die Funktion des Präsidenten der Koreanischen Akademie der Wissenschaften übernehmen wird, ist die Entwicklung im Bereich Bildmanagement klar: Auch in Korea ist die Durchdringung in den Radiologien hoch, Film befindet sich auch in kleineren Häusern auf dem Rückgang, und PACS-Lösungen sind in Disziplinen außerhalb der Radiologie im Vormarsch. Bei der klinischen Entscheidungsunterstützung sieht er noch Weiterentwicklungsbedarf. Wichtige Erfolge zeigen sich, so Prof. Kim, bei CDSS; Teleradiologie findet zunehmend Akzeptanz bei den Leistungserbringern.



Prof. Dong Ik Kim, M.D., Ph.D., Direktor für Planung und Koordination, Yonsei University Health System und Präsident der Koreanischen Radiologengesellschaft

Der Jahreskongress der Koreanischen Radiologengesellschaft, betonte der Experte, ist offen für internationale Teilnehmer. Offizielle Sprache des Kongresses, der regelmäßig in der dritten Oktober-Woche stattfindet, ist Englisch. Im ablaufenden Jahr kamen Teilnehmer aus 27 Ländern zur Veranstaltung, die alle Unterdisziplinen abdeckt und Können für die Praxis wie auch Wissen aus der Forschung integriert. Die Fachgesellschaft fördert den Start junger internationaler Mediziner in Korea und arbeitet mit Organisationen wie der Deutschen Röntgengesellschaft zusammen. Die weltweite Kooperation, so Prof. Kim, soll helfen, aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden – eine alternde Gesellschaft mit multimorbiden Bürgern verstärkt die Nachfrage nach qualifizierten Fachleuten in der medizinischen Bildgebung.

Perspektiven für die Region DACH und Europa

In Europa hat Infinitt seit dem Markt-Start 2009 über 80 Kunden gewonnen – zuzüglich der italienischen Kunden, die von NoemaLife betreut werden.



 Exklusives Video-Statement: Lars Thursar, CEO, Infinitt Europe

Dieser Erfolg des Lösungsangebots im Bereich PACS und 3D, sagte Lars Thursar, liegen in der einheitlichen intuitiven Anwenderoberfläche, in der durchgehenden Integration der Komponenten, in der Schnelligkeit und Stabilität des Systems. Im Trend liegen, so der CEO, Infinitt Europe, abteilungsübergreifende, krankenhausweite Implementierungen und die Darstellung von medizinischen Bildern und Patienteninformationen auf mobilen Endgeräten. Diesen Bedarf deckt der Anbieter mit seinem Portfolio; den Ansatz der wissenschaftlichen Kooperation bringt er ebenfalls nach Europa: ein Projekt zum Dose Reporting startet 2012. Man darf gespannt sein, wie sich das Unternehmen in Europa weiter entwickelt.

von Michael Reiter



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