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10.08.2016

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„Es ist nicht alles Gold, was glänzt“

Entscheider-Reise 2016 erlaubt wertvolle

Vergleichsmöglichkeiten mit dem

US-Gesundheitssystem




Die Delegation 2016
auf der USS Midway

Die Entscheider-Reise 2016 hat den rund 30 Teilnehmern aus Krankenhausführung, Industrie, Berater und Medien aus Deutschland und der Schweiz wieder einen umfassenden Einblick in das amerikanische Gesundheitssystem ermöglicht. Der AHA Leadership Summit sowie detaillierte Präsentationen bei Führungskräften renommierter Krankenhäuser und Gespräche mit Experten, erlaubten wertvolle Einblicke und somit direkte Vergleichsmöglichkeit mit den heimischen Gegebenheiten. Ein buntes Rahmenprogramm bot ideale Networking Bedingungen für die Teilnehmer. Die Reise wurde in Zusammenarbeit mit dem US Department of Commerce durchgeführt.


Die Erwartungen der Delegation mit Vertretern aus dem deutschen und schweizerischen Gesundheitssektor waren breit gefächert, doch eines stand klar im Vordergrund: wie weit fortgeschritten sind Technologie und Management tatsächlich und was sind die prägenden Trends, wo stehen Deutschland und die Schweiz? Und wie erfolgreich ist die Gesundheitsreform „Obamacare“ (Patient Protection and Affordable Care Act) tatsächlich? Die Reform wurde vor zwei Jahren durchgezogen mit dem Ziel, mehr Menschen den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu gewährleisten. Sie ist aber dennoch umstritten – auch wenn inzwischen neun von zehn Amerikanern eine Krankenversicherung haben. Dabei zeigt sich auch die Spaltung der politischen Lager. Dass sich die USA derzeit in der heißen Wahlkampfphase befindet, wurde während der gesamten Entscheider-Reise immer wieder deutlich. Der Gesamttenor war durchaus für die Demokraten, würde doch ein Sieg der Republikaner auch die Rahmenbedingungen der Krankenhäuser deutlich verändern und den Zugang zu Gesundheitsleistungen für manche Bevölkerungsgruppen erschweren. Beim AHA Health Forum and Leadership Summit in San Diego, der ersten Station auf der Entscheider-Reise , brachte es Dr. Fareed Zakaria, CNN-Journalist und Kolumnist der Washington Post, direkt auf den Punkt: „The white and uneducated will vote for Trump.“ Die Delegation der Entscheider-Reise hatte bei verschiedenen Krankenhaus-Besichtigungen die Gelegenheit, die Bedingungen direkt zu vergleichen. Auch in den USA ist die Digitalisierung bei weitem noch nicht abgeschlossen, wenn auch durch weniger umfassende Datenschutzregelungen weiter fortgeschritten. So wird die elektronische Patientenakte auf Basis von IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) sehr stark gefördert, die Vernetzung von Krankenhäusern, Arztpraxen und letztendlich dem Patienten ist das Ziel. Interessante Einblicke gab es während der Reise in das Klinik-Fundraising und wie es zur effektiven finanziellen Unterstützung der Krankenhauslandschaft beiträgt. In diesem Hinblick kann die USA allemal beeindruckende Erfolgsstories vorweisen. Auch die Förderprogramme der US-Politik hinsichtlich IT-Investitionen sind durchaus beeindruckend, stellten die Reiseteilnehmer fest. Auch werden Investitionen zu einem großen Teil über Spenden generiert. Dennoch wurde auch deutlich, dass es hinsichtlich der IT-Durchdringung noch Optimierungsbedarf gibt. „Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz“ ist auch hinter dem großen Teich noch ohne weiteres ausbaufähig.




Business Breakfast und Zielbesprechung mit den Teilnehmern im Hyatt Regency Mission Bay Hotel: Mehr über politische und regulatorische Bedingungen erfahren; über Strategien im Kontext qualitätsorientierter Vergütung; über die Durchsetzung von elektronischen Patientenakten, prozessunterstützender IT und Population Health Management; über das Herangehen der Krankenhäuser an den Markt.

www.guig.org


Entscheider-Reise nach San Diego 2017

Die nächste Entscheiderreise wirft bereits ihre Schatten voraus - wie wird sich der Wahlausgang auswirken? Was hat sich seit der letzten Reise verändert und entwickelt? Entscheidend mehr wissen, strategisch wirksamer planen: Die Anmeldung für die Entscheider-Reise 2017 in San Diego ist ab sofort möglich.

Anmeldung und Informationen

24th Annual Health Forum and the American Hospital Association (AHA) Leadership Summit


Der dreitägige Jahreskongress der amerikanischen Krankenhausgesellschaft (American Hospital Association AHA) richtet sich an US-Krankenhausführungsebene und dient als Plattform für Leistungserbringer, Politik und Industrie, um die aktuellen Prozesse, Strategien und Lösungsansätze zu diskutieren. Experten und Prominente gaben in San Diego interessante Einblicke in die amerikanische Gesellschaft. Dabei wurde auch deutlich: kommen die Republikaner an die Macht, wird das den Druck auf die Krankenhäuser verstärken und den Zugang zu Gesundheitsleistungen für manche Bevölkerungsgruppen erschweren. Damit könnte die Wahl die Rahmenbedingungen für Krankenhäuer deutlich verändern.



Fareed Zakaria, CNN-Journalist: „The phone in your pocket is more powerful than any computer in 1985 and has more power than when NASA sent men to the moon.“





v.re.: Richard J. Pollack, Präsident und CEO, American Hospital Association (AHA) diskutiert mit Dr. Josef Düllins, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) und Dr. Pierre-Michael Meier,Stv. Sprecher, IuiG-Initiativ-Rat der Entscheiderfabrik und Organisator der Entscheider-Reise, das System "Pay for Performance", bei dem, so Pollack, auch die USA noch hinterherhinkt.


Rick Pollack, Präsident und CEO der American Hospital Association, gab Teilnehmern der Entscheiderreise die Gelegenheit über die neue qualitätsabhängige Vergütung “Pay for Performance” zu sprechen, bei der zu Beginn eines Budgetjahres von allen Krankenhäusern etwa 3 Prozent des Budgets abgezogen wird, sich dieses Geld durch Einhaltung bestimmter Kriterien jedoch zurückholen lässt . Dabei erörterte er auch den hohen administrativen Aufwand an, der nur durch eine möglichst weitreichende Digitalisierung der Krankenhäuser zu bewältigen ist. Ein weiteres Problem besteht in der Risikoadjustierung, inbesondere bei den soziodemografischen Faktoren, so Pollack. Hierbei sieht die AHA die richitige Priorisierung der Faktoren als vordringliche Aufgabe.

Die Keynotes der Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben erlaubten interessante Einblicke in die amerikanische Kultur und Denkweise. In rhetorisch perfekten Reden versuchten sie das Publikum zu begeistern und auch zu sensibilisieren. So argumentierte Patrick Kennedy, bis 2011 demokratisches Mitglied im US-Repräsentantenhaus und maßgeblich für den „Mental Health Parity and Addiction Equity Act (MHPAEA)“ verantwortlich, wie wichtig es sei, psychische Erkrankungen anzuerkennen und gleich wie körperliche Erkrankungen zu behandeln. Das sei noch nicht im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen und werde oft nur im Verborgenen diskutiert. Hier sei ein Umdenken zwingend notwendig, so Kennedy. Es sei wichtig, durch Technologien und finanzielle Mittel die Behandlung von psychischen Erkrankungen frühzeitig zu gewährleisten. Das Thema psychische Erkrankung („mental illness“) muss endlich enttabuisiert werden, betonte Kennedy.



Patrick J. Kennedy: "We need to make the scope of mental health coverage the same as all the rest of physical health care coverage.”


Pat Riley, Präsident der NBA’s Miami Heat, motivierte in seiner emotionsgeladenen Rede das Publikum dazu, immer „leidenschaftlich nach Erfolg zu streben“. Die Schlagworte seines persönlichen Erfolges, also die Grundlagen für „Leadership“, gab er mit „nutrition and exercise“ an, also gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Zudem brauche es eben Leidenschaft und einen engen Vertrauten. Diese Erkenntnisse waren zwar nicht unbedingt neu, bohrten sich aber durch Riley’s leidenschaftliche Darbietung in die Köpfe der Zuhörer. Pat Riley ermutigte das Publikum nicht aufzugeben, aus Misserfolgen zu lernen und immer an sich selbst zu glauben. Nur so ist Erfolg im Team möglich – sei es im Sport oder in Gesundheitswesen.



Pat Riley: „The competitive spirit makes America great”

Buchautor Steven Johnson referierte über Innovationen und betonte, dass erfolgreiche Innovationen häufig keine ad-hoc-Ideen seien, sondern über Jahre erstmal reifen müssen. Die Auslandskorrespondentin Laura Logan, erzählte von sehr persönlichen Erfahrungen und wie ihr starker Überlebenswille sie auch in extrem schwierigen Situationen gerettet hat. Robert Wachter, Professor an der Universitätsklinik in San Francisco und Autor zahlreicher Artikel und Bücher zum Thema Qualität, Sicherheit und Gesundheitspolitik, referierte über die Digitalisierung in amerikanischen Kliniken und der Gefahr, dass sich durch eine veränderte Kommunikation auch die sozialen Strukturen verändern und die Ärzte mehr Zeit mit dem Computer als mit dem Patienten verbringen.




(li.) Robert Wachter, MD, Interim Chair of the Department of Medicine, University of California, San Francisco: "Doctors became expensive data entry clerks." (re.) Ian Morrison, Autor und President Emeritus of the Institute for the Future (IFTF)

Neben den Keynotes, hatten die Teilnehmer der Entscheiderreise auch hinreichend Gelegenheit an verschiedenen Workshops und Seminaren während des AHA Health Forum zu partizipieren. Das Themenspektrum war breit gefächert, so dass sich jeder das für ihn relevante Themengebiet heraussuchen konnte.
Die Industrieausstellung bot die Gelegenheit mit amerikanischen Firmen, die auf dem Gesundheitssektor aktiv sind, ins Gespräch zu kommen und sich über die neuesten Trends und Lösungsansätze zu informieren.




Industrieausstellung beim AHA Summit



University of California San Diego (UCSD) Moores Cancer Center

Eine kleine Gruppe der Reiseteilnehmer konnte das renommierte UCSD Moores Cancer Center besuchen, traf dort Dr. Razelle Kurzrock, Leiterin des Bereichs Hämatologie und Onkologie und Direktorin des Zentrums für personalisierte Krebstherapie, die über die neuesten Verfahren in der personalisierten Krebstherapie berichtete. Das Ziel dieser Therapie ist es, die perfekte Behandlung für jeden einzelnen Patienten zu finden. Die Kosten bei einer solchen individuellen Therapie sind zwar höher, bedeuten jedoch auch eine durchaus höhere Lebenserwartung. Durch Erfolge in der Genforschung hat sich auch die Krebsforschung verändert – die Zukunft liegt in der Präzisionsmedizin, also „die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt für den richtigen Patienten“. Hierfür hat auch die Regierung in den USA für das laufende Haushaltsjahr über 200 Millionen Dollar zur Weiterentwicklung der Präzisionsmedizin eingeplant. Dr. Kurzrock berichtete, dass das Moores Cancer Center dabei ist, die Genome aller Krebspatienten der Klinik zu entschlüsseln, um die Therapien entsprechend erfolgreich zu gestalten. Da diese Entschlüsselung der Genome eine Flut an Daten mit sich bringt, ist wieder eine entsprechende IT-Infrastruktur gefragt, doch hier hat auch das Cancer Center noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

www.cancer.ucsd.edu




vorne rechts: Razelle Kurzrock, MD Chief, Division of Hematology & Oncology und
Director, Center for Personalized Cancer Therapy & Clinical Trials Office: "Treat every patient as an individual."



University of California San Diego (UCSD) Medical Center

Das UCSD Health System betreibt medizinische Lehre und Praxis und bietet ein stationär-ambulant integriertes Portfolio an Leistungen. Lawrence Friedman, MD Associate Dean for Clinical Affairs, ging auf die qualitätsorientierte Vergütung ein, die eine große Herausforderung darstellt. Die Devise des Medical Center beschreibt das Buch von Jim Collins, „Good to Great“, eine Entwicklung mit Ziel „bester Leistungserbringer in Kalifornien“ zu sein. Erreicht werden soll das durch Verbesserung der Patientenerfahrung, Ausbau der regionalen Partnerschaften, Weiterentwicklung der klinischen Leistungen, Fokus auf Qualität und Sicherheit und leistungsbasierte Verträge mit Versicherern.




Lawrence Friedmann, MD, Asscociate Dean for Clinical Affairs: „If our beds are filled it means we failed“

www.health.ucsd.edu

Pay for Performance
zur qualitätsorientierten Vergütung


Um die Behandlungsqualität zu verbessern, werden in den USA erfolgsorientierte Prämien eingesetzt. Das stellt für das gesamte System eine große Herausforderung dar. Wie bei vielen Rahmenbedingungen geben die Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) die Linie vor, an der sich andere Kostenträger wie Versicherungen und Arbeitgeberorganisationen orientieren. Die steuerbasiertenTöpfe von Medicare – zuständig
für Senioren und dauerhaft Behinderte – und Medicaid – für Bedürftige – trugen rund 20 bzw. 16 Prozent der US-Gesundheitsausgaben. Qualitätsparameter wie etwa Abschläge bei Wiedereinweisung innerhalb von 30 Tagen bestimmen inzwischen die Vergütung durch diese Programme mit. – Die republikanische Partei trug die Ausweitung von Medicaid durch den Affordable Care Act (ACA) nicht mit; daher nehmen einige Staaten an „Obamas“ Basis-Krankenversicherung nicht teil. Die gesamten US-Gesundheitsausgaben betrugen 2014 3
Billionen = 9.523 Dollar je Einwohner und somit 17,5 Prozent des BSP; sie werden bis 2025 um ca. 5 Prozent jährlich steigen.


SALK-Institut for Biological Studies

Das Salk Institute für Biological Studies, 1960 von Jonas Salk, dem Entwickler des Polio-Impfstoffes, gegründet, ist heute eine weltweit führende Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt in den Bereichen Molekularbiologie und Genetik, Neurowissenschaften und Pflanzenbiologie. Die Delegation der Entscheiderreise hatte die einmalige Gelegenheit mit Institutspräsidentin und Nobelpreisträgerin Dr. Elizabeth Blackburn und Jennifer Landress, Senior Vice Presicent and COO der Organisation BIOCOM, zu diskutieren und Möglichkeiten einer entsprechenden Zusammenarbeit zu erläutern. Kopperationen auf dem Transatlantic Health Science Entrepreneurship Summit für 2017 in San Diego und Berlin sind bereits in der Planung.

www.salk.edu




Teilnehmer der Entscheider-Reise mit Prof. Roger Guillemin (*1924) (vorne Mitte), Salk Insititut for Biological Studies



Das Institut entstand nach den Plänen des Architekten Louis Kahn. "Think Tanks" - kleine Räume, die dem Nachdenken und der Kontemplation dienen.



SHARP HealthCare


In den 50er Jahren spendete Thomas Sharp 500.000 Dollar für den Bau einer Klinik zum Gedenken an seinen im Krieg gefallenen Sohn Donald. Heute gehören zum Sharp HealthCare Akutklinik, Frauenklinik, Klinik für Verhaltensmedizin und Reha Einrichtung.
Daniel L. Gross, Executive Vice President, Hospital Operations, der seine Karriere als „nurse“ begann, erklärte, dass Sharp Health Care - mit 29 Prozent regionaler Marktführer und kommunale Einrichtung – den Fokus auf Kardiologie legt.



"Leadership Gallery" bei Sharp Healthcare: Lange Kontinuität im Management als einer der Erfolgsfaktoren

Die Geburtenrate liegt bei 9700 im Jahr und stellt somit die größte Zahl in ganz Kalifornien dar. Sharps Abteilung für Unternehmenskommunikation umfasst über 100 Mitarbeitern, die extrem aktives Marketing, insbesondere über die sozialen Medien, betreiben. Patientenbindung wird durch ein eigenes Patientenportal und entsprechenden Apps forciert, die Ausweitung der IT-Struktur mit Fernmonitoring der Patienten ist ein wichtiger Aspekt.



(re.) Daniel L. Gross, Executive Vice President, Hospital Operations: "Obamacare is a good thing."



"White Board" für optmierte Behandlung



www.sharp.com


Scipps Mercy Hospital


1924 von Ellen Browning Scripps gegründet, ist Scripps heute ein freigemeinnütziges und integriertes Versorgungssystem in San Diego mit rund 13.500 Mitarbeitern. Tom Gammiere, Chief Executive, Senior Vice President, Scripps Mercy Hospital, erklärte der Entscheider-Delegation auch, dass “Pay for Performance”, also lesitungsorientierte Vergütung, ein wichtiges Thema sei. Zur Qualitätssteigerung werden zusätzlich zur wöchentlichen Sitzung der Führungskräfte im „Mission Control Room“, zweimal täglich auf der jeweiligen Station Besprechungen abgehalten, um die Zielerreichung zu diskutieren und durchzusetzen.

www.scripps.org




Die Delegation im Scripps Mercy Hospital mit Tom Gammiere, Chief Executive, Senior Vice President (3. v. li.)



Stationsmeetings zweimal täglich zur Verbesserung der Qualität und Performance-Steigerung


Rady’s Children’s Hospital

Rady’s Kinderklinik ist eine gemeinnützige, auf Pädiatrie spezialisierte Einrichtung, die Partnerschaften mit allen Anbietern und Kliniken auf diesem Gebiet in der Region unterhält, ausgenommen Kaiser Permanente. Die Teilnehmer der Entscheiderreise erhielten von Donald Kearns, MD President and Chief Executive Officer, Einblicke in das System, bei dem die IT-Strategie beispielsweise auf einer Art Pyramidenmodell basiert und eine wichtige Rolle bei der Präzisionsmedizin, leistungs- und qualitätsorientierter Vergütung und der Prozessoptimierung spielt. Elektronische Patientenakten stehen hier den Nutzern zur Verfügung.

www.rchsd.org




Klinikbesichtigung Rady's Children's Hospital: Kinderklinik-System mit pädiatrischen Angeboten für alle Kliniken in der Region (außer Kaiser Permanente)




Der klinikeigene Spielplatz: kindergerechte Ausstattung zur schnelleren Genesung


San Ysidro Health Center

Präsident und CEO, Kevon Mattson, brachter den Teilnehmern das individuelle Geschäftsmodell näher. Der Hauptsitz befindet sich nahe der mexikanischen Grenze, 14 weitere Einrichtungen werden betrieben. Die Einrichtungen sind ähnlich der in Deutschland üblichen medizinischen Versorgungszentren bzw. Ärztehäusern, wobei Polikliniken fast zutreffender wäre.



Kevon Mattson, President and CEO, San Ysidro Health Center: "The Founding Mothers organized the Health Center in 1969."

Durch die Nähe zu Mexiko ist der Hauptteil der Patienten (über 80 %) mexikanisch, die meisten der Patienten kommen aus sozial benachteiligten Schichten. Die meisten sind über Medi-Cal versichert, manche jedoch gar nicht - aber alle werden behandelt. Die Initiative PACE (Program of All-inclusive-Care for the Elderly) ist ein "Capitation Model (Finanzierung von Gesundheitsvorsorge anstatt Krankenversorgung)" für Senioren, deren Leben zuhause damit ermöglicht wird. Verbesserte Patientenerfahrung, reduzierte Kosten, bessere Ergebnisqualität sind die Ziele.

www.syhc.org



San Ysidro Health Center: Angebot einer Rundum-Versorgung mit hohem Qualitätsanspruch


Kaiser Permanente


Kaiser Permanente ist eine Health Maintenance Organization (HMO), ein Anbieter in der Gesundheitsfürsorge mit Krankenversicherungsschutz für seine Mitglieder. Gegründet wurde das Unternehmen 1945 von Sidney R. Garfield. Kaiser Permanente besteht im Prinzip aus drei Einheiten: Im übertragenen Sinne der Holding, d.h. Kaiser Foundation Health Plan, Kaiser Foundation Hospitals (Kliniken) und Permanente Medical Groups (Ärzte, da diese nur zu einem begrenzten Grad Angestellte der Kliniken sein dürfen). Kaiser Permante ist in 8 Bundesstaaten aktiv und gehört zu den größten Managed-Care-Organisationen in den USA mit über 10 Millionen Mitglieder.
Der Hauptaspekt ist nicht das Geld, sondern das Wohl des Patienten, betont Paul E. Bernstein, Ärztlicher Direktor, der mit seinem Führungsteam eine emotionale Einführung in das Gesamtsystem des Unternehmens gibt. Die Marketing-Kampagne "Thrive" des Unternehmens hat die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen im Fokus und wird von allen Mitarbeiten enthusiastisch unterstützt.
Das System fördert die Prepaid-Gesundheitsplänen in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Mitgliedern. Ein Hauptfokus liegt zudem auf einer Verbesserung der IT-Strukturen zur Prozessoptimierung und Patientenbindung, eine große Rolle spielen mobile Geräte.

www.kaiserpermanente.org



Das Führungsteam bei Kaiser Permanente: "Our mission is high quality that is affordable." Ein Reiseteilnehmer aus der Krankenhausführung der Entscheider-Reise: "Das System ist vergleichbar mit dem dänischen bzw. schwedischen Gesundheitswesen, aber eben privat und nicht vom Staat betrieben - sehr erfolgreich und somit vielleicht ein Beispiel für Deutschland?"


Die Delegation der Entscheider-Reise: Viele wertvolle Take-Home-Messages einer interessanten Reise quer durch das amerikanische Gesundheitssystem.

von Dagmar Finlayson



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