Was in den Krankengeschichten steht, erfährt das LKH jetzt rund um die Uhr
DOXiS4 im Landeskrankenhaus Andernach

Archivarbeitsplatz im LKH
Management Summary
„Use it or lose it“ – nach diesem Motto handelte das Landeskrankenhaus (LKH) und schickte sein Papier-Archiv in den Ruhestand. Weil Informationen permanent genutzt werden müssen, damit sie nicht verschwinden, haben das Landeskrankenhaus und das Softwareunternehmen SER HealthCare Solutions gemeinsam eine moderne Patientenarchiv-Infrastruktur geschaffen, die die Mitarbeiter in Medizin und Pflege optimal in ihrer Arbeit unterstützt. Das elektronische Archiv mit Patientenakte wurde in allen Einrichtungen des LKH in Rheinland-Pfalz eingeführt und sichert damit den Zugriff auf alle Patienteninformationen, sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang.
Das Landeskrankenhaus (LKH) investierte gezielt in den Ausbau seiner strategischen IT-Infrastruktur. Für den Umstieg auf elektronische Akten sprach nicht nur, dass die Lagerkapazitäten für die Archivierung von Papierakten erschöpft waren. Auch die Rückgriffshäufigkeit auf Altakten im Papierarchiv war durch eine hohe Anzahl an Wiederkehrer-Patienten sehr personalintensiv. Pro Jahr gab es rd. 17.000 Altakten-Anforderungen, wobei rund 80 Prozent der Archivzugriffe auf Akten aus den zwei letzten Behandlungsjahren erfolgten.
Die Projektziele für ein elektronisches Archiv waren klar definiert:
• Zentraler Aktenzugriff auf die gesamte Krankengeschichte über das führende KIS-System NEXUS MediCare
• Einheitliche Ablage der Patientenunterlagen ohne Medienbruch
• Verzahnung der zwölf Standorte durch flächendeckenden Zugriff auf ein zentrales digitales Archiv
• Aufbau einer einheitlichen Patientenakten-Struktur durch einheitliche Indexregister
• Hochverfügbarkeit der Archiv-Recherche 24 Std. tgl.
• Vernichtung der Papierakten nach Digitalisierung und Mikroverfilmung, Sicherung der Akten vor Verlust
• Absicherung des Aktenzugriffs und Möglichkeit der Nachverfolgung

DOXiS-Archivstruktur im Klinikverbund des LKH
„Unser Ziel war ein zentraler Aktenzugriff für alle Einrichtungen über das führende KIS“, erinnert sich Gabriele Döhn, Bereichsleitung Unternehmensentwicklung des LKH und verantwortliche Projektleiterin für Krankenhaus-Informationssysteme. „Wir wollten für unsere Ärzte und therapeutische Mitarbeiter erreichen, dass das KIS das zentrale Medium ist, so dass von dort aus andere Anwendungen wie das Archiv oder das PACS angesteuert werden können. Und wir wollten natürlich ein System, welches zentral zu organisieren und zu administrieren ist und das auch zentral für alle Einrichtungen flächendeckend gilt.“
Tief integriert – SER Archiv und NEXUS KIS
Nach einer umfangreichen Ausschreibung erhielt SER den Zuschlag für die Einführung eines elektronischen Archivs und elektronischer Patientenakte mit Integration in das führende KIS von NEXUS. Archiv und DOXiS4 EPA von SER wurden in allen Einrichtungen des LKH in Rheinland-Pfalz eingeführt. Die Installation erfolgte im Rechenzentrum am Hauptsitz in Andernach; alle Standorte sind nun miteinander vernetzt, so dass von überall auf das Zentralarchiv zugegriffen werden kann.
Die Einführung der digitalen Dokumentenarchivierung zeigt in den Einrichtungen des Landeskrankenhauses positive Effekte. Abläufe konnten vereinheitlicht werden, z.B. bei der Aktenindexierung. Das elektronische Archiv erlaubt einen schnelleren, direkten Zugriff auf die Akten, und das an 24 Stunden pro Tag, direkt durch den Anwender, über alle zwölf Einrichtungen hinweg. Dabei mussten sich die Mitarbeiter nicht extra an eine neue Benutzeroberfläche gewöhnen, da sie auf die archivierten Dokumente über ihren gewohnten KIS-Client zugreifen können. Die Dokumentenanzeige erfolgt durch den integrierten DOXiS Viewer. Dieser ist leicht erlernbar und konnte durch interne Multiplikatoren allen berechtigten Anwendern in kurzer Zeit geschult werden.
www.rhein-mosel-fachklinik-andernach.de
www.ser.de

Rhein-Mosel-Fachklinik in Andernach, am Hauptsitz des LKH
Landeskrankenhaus (AöR)
Das Landeskrankenhaus (AöR) ist Träger verschiedener Einrichtungen im psychiatrisch- psychotherapeutischen und neurologischen Bereich sowie im Bereich der geriatrischen Rehabilitation, Sozialpädiatrie und Kommunikationsstörungen, der Chirurgie und Inneren Medizin. Inklusive der angeschlossenen Tageskliniken, Institutsambulanzen, Heimen für psychisch Kranke und Behinderte mit mehreren Außenwohngruppen und Tagesstätten erbringt das Landeskrankenhaus (AöR) mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Behandlungs- und Pflegeleistungen an insgesamt 12 Standorten in Rheinland-Pfalz.