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Dokumente normenkonform managen

QM-Anforderungen ändern sich – Doc-db arbeitet Aufgaben automatisiert ab

Die Zenon GmbH in Bochum hat sich auf Lösungen im Dokumentenmanagement für den Laborbereich spezialisiert. Welche Unterstützung bieten sie dem Anwender im Arbeitsalltag? Über Funktionen und Vorteile sprach Michael Reiter mit Geschäftsführer Stefan Szepanek.



Stefan Szepanek, Geschäftsführer Zenon GmbH


Bitte erläutern Sie uns die Umstände der Gründung Ihres Unternehmens.

Stefan Szepanek: Zenon wurde im Juni 1997 in Bochum von Ralf Lüdemann, Christoph Matthäus, Martin Bockwinkel und mir gegründet. Zu diesem Zeitpunkt konnten alle Beteiligten schon auf eine jahrelange Zusammenarbeit in verschiedenen EDV-Projekten zurückblicken. Zunächst lag der Fokus auf dem IT-Projektwesen, wo wir jahrelang für große Kunden wie Siemens IT oder Viterra Energy Services tätig waren – und dies zum Teil bis heute sind.

Wie hat es sich Ihre Firma inzwischen entwickelt?

Szepanek: Bei der Zenon GmbH sind 8 Mitarbeiter beschäftigt. Im Dezember 2002 kam dann die Pronetics GmbH als Tochterunternehmen mit weiteren 5 Mitarbeitern hinzu, die Internetdienstleistungen anbietet und am gleichen Standort in Bochum sitzt. Zeitgleich begann die Entwicklung des Produkts ‚Doc-db Qualitätsmanagement’, welches in Kooperation mit Experten sowie Mitarbeitern aus dem Labor- und Krankenhausbereich  auf die Aufgabenstellungen und Anforderungen des  medizinischen Bereichs  zugeschnitten wurde. Schnell konnten bedeutende Kunden im medizinischen Laborbereich gewonnen werden. Heute freuen wir uns über eine stetig wachsende Anzahl zufriedener Anwender im Labor- und Krankenhausbereich.

Bitte beschreiben Sie den Ansatz Ihrer Lösung.

Szepanek: Heutzutage entstehen in medizinischen Einrichtungen neue Aufgaben durch die Anforderung eines Qualitätsmanagements nach den entsprechenden Gesetzen und Normen wie §137 SGB V, §4a MPBetrV, ISO 9000, 15189 (med. Laboratorien), 22870 (POCT), 17020 (Pathologie), 17025 (Kalibrierlabor) und der Richtlinien der BÄK zur Qualitiätssicherung im med. Labor RiliBÄK).
Das Doc-db System bietet im Kern ein voll ausgestattetes Dokumentenmanagementsystem, das alle Dokumente normenkonform verwaltet. Der Dokumentenworkflow ist kundenspezifisch konfigurierbar. Aufgaben wie Prüfen und Freigeben werden verteilt und kontrolliert, Wiedervorlagen und Änderungsbenachrichtigungen werden automatisiert erstellt. Alle Vorgänge werden geloggt und sind nachvollziehbar. Zugriffe auf das System sind grundsätzlich rechtegesteuert.

... das bedeutet, Sie bieten Dokumentenmanagement mit Mehrwert?

Szepanek: Ja, zum Beispiel haben wir für den Laborbereich die Erstellung von SOP-Dokumenten (Standard Operating Procedures) so weit wie möglich automatisiert. Änderungen im LIS (Laborinformationssystem) bewirken eine QM-konforme Änderung in den betroffenen SOPs, ohne dass eine redundante Eingabe im QM-System nötig ist.
Doc-db bietet das Erzeugen der DAkks-Liste – die von akkreditierten Laboren benötigt wird – und unterstützt Normwerttabellen und Leistungsverzeichnis. – Im Krankenhaus-Bereich wäre zum Beispiel die Erzeugung des Qualitätsberichtes nach §137 SGB V zu nennen.
Des Weiteren sind im Rahmen von Kundenprojekten Doc-db-basierte Lösungen zu Reklamationsmanagement und Vertragsmanagement in der Entwicklung.

Können Sie Referenzkunden nennen?

Szepanek: Das MVZ Stein in Mönchengladbach, das Klinikum Ingolstadt, die Kerckhoff Kliniken in Bad Nauheim, um einige zu nennen. Wir sind in medizinischen Laboratorien von Krankenhäusern, niedergelassenen Laborärzten (Verbund), MVZs und Universitätskliniken vertreten.

Warum entscheiden sich diese Kunden für Zenon?

Szepanek: Zenon passt Doc-db so an den Kunden an, dass vormals manuell zu erledigende Aufgaben weitestgehend automatisiert werden. Für spezielle Anforderungen in Labor und Krankenhaus gibt es Doc-db basierte Lösungen. Durch das flexible System sind auch komplexere kundenspezifische Anforderungen schnell realisierbar.

Wo liegen die Erfolgskriterien für solche Systeme in der Zukunft?

Szepanek: Servicebasierte Architekturen, die es darauf spezialisierten Anbietern ermöglichen, spezielle Aufgaben zu erledigen, werden gegenüber monolithischen Systemen große Vorteile bringen. – Die Offenheit eines Systems, wie es Doc-db darstellt, wird hierbei ein wichtiges Kriterium sein. Die Fähigkeit, flexibel mit anderen vorhandenen Subsystemen wie KIS, LIS usw. zu kommunizieren, ist Grundvoraussetzung zur Vermeidung von Redundanzen und somit zur Automatisierung und Arbeitsersparnis.
Hinzu kommt die Möglichkeit, auch vielschichtige Geschäftsprozesse innerhalb des jeweiligen Hauses durch ein solches System abbilden zu können.

www.zenon-net.de



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