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Veröffentlicht: 20.07.2005


Klinikgruppen durchleuchten Radiologien
 

In Deutschlands Klinik-Radiologien steckt ein Einsparpotential von durchschnittlich 20 Prozent. Dies ergab ein deutschlandweiter, anonymer Vergleich (Benchmarking). Die untersuchten Radiologien verursachen jährlich Kosten von durchschnittlich einer Million Euro bei einer Klinik-Größe von 300 Betten.

Vor allem in den Bereichen Personalkosten und Auslastung der Arbeitsplätze besteht ein großer Nachholbedarf. Hohe Kosten entstehen z.B. durch vorgehaltene Parallelstrukturen, verursacht durch eine ungenügende Restrukturierung der Prozesse in Zusammenhang mit einer Umstellung auf die digitale Welt. Schlechte Auslastungen verursachen hohe Fixkosten. Diese können durch eine Anpassung des Geräteparks an den tatsächlichen Bedarf oder durch sinnvolle Kooperationen mit ambulanten Leistungserbringern (z.B. in Form von MVZ oder Diagnostische Zentren) reduziert werden.

Teilnehmer des überregionalen Benchmarks waren unter anderem die Klinikgruppen Asklepios, Humaine und Medical Park.

Der anonyme Vergleich wurde anhand folgender drei Hauptkategorien aufgestellt:

- Leistungsdaten: Anzahl der jährlich erbrachten Leistungen auf Basis von GOÄ-Ziffern
- Kostendaten: alle durch die Erbringung radiologischer Leistungen verursachten Kosten
 
- Ressourcendaten: Angaben über vorhandene Arbeitsplätze und Mitarbeiter

Die Standortbestimmung im Vergleich zu ähnlich strukturierten Häusern, ermöglicht den Kliniken eine Transparenz innerhalb ihrer Kosten- und Leistungsstruktur und die Bewertung der wirtschaftlichen Situation der Radiologie. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse erhalten die Kliniken Optimierungs- und Einsparpotenziale und konkrete Maßnahmen zur Verbessung.

Interessenten Kliniken können unter
www.radiologie-benchmark.de
den Erhebungsfragebogen herunterladen.

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