
Umfrage:
Headhunting - die unterschätzte
Gefahr!
Fachkräftemangel in der Healthcare-IT
Das Problem scheint dramatischer als gedacht: Für die Healthcare-IT-Branche wird es immer schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Bereits Anfang letzten Jahres schlug der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Alarm. Seitdem hat sich die Situation eher verschärft als beruhigt. Mit Headhunting und Abwerbung werden zunehmend offene Stellen besetzt.
Stellen Sie sich vor, Ihr bester Vertriebsmitarbeiter mit wichtigen Kundenkontakten und internem Unternehmens-Know-how wandert zur Konkurrenz ab. Ihr Chefprogrammierer wechselt die Seiten. Ein Klinik-IT-Leiter mit langjähriger Kenntnis über die internen Klinikabläufe geht überraschend zur Industrie. Für Unternehmen und Krankenhäuser ein Albtraum, der unternehmenskritische Auswirkungen annehmen kann. Doch dies wird sich in zunehmendem Maße verschärfen.

„Für 60 Prozent der ITK-Mittelständler ist der Fachkräftemangel ein großes oder sehr großes Problem“, ergab eine Studie des BITKOM zur Arbeitsmarktlage in der ITK-Branche. 57 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie Stellen im IT-Bereich gar nicht oder erst erheblich später als geplant besetzen können. Bei IT- und Telekommunikationsunternehmen waren im Februar 2007 rund 20.000 Stellen zu besetzen. „Hoch qualifizierte IT-Spezialisten sind Mangelware geworden“, mahnt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Jedes vierte ITK-Unternehmen mit einer in den letzten zwölf Monaten nicht besetzbaren IT-Stelle konnte ein Projekt aufgrund des fehlenden Fachpersonals nicht durchführen. Hochgerechnet bedeutet das einen Umsatzausfall von über einer Milliarde Euro pro Jahr
für die Branche. (Quelle: BITKOM, 2007)
Wie sieht es in der Healtcare-IT-Branche aus? Nicht besser! Fachkräftemangel ist das zentrale Thema. Redaktionsgespräche mit Führungskräften beim gerade zu Ende gegangenen „4. Führungskräfte-Meeting 2008 im Seebad in Heiligendamm“, veranstaltet vom IfK Institut für Krankenhauswesen von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Riedel, bestätigten dies deutlich.
Umfrage
Headhunting - die unterschätzte Gefahr!
Krankenhaus-IT Journal (mit RIS/PACS-Journal) will der Sache auf den Grund gehen und startet eine Umfrage, die sich an Industrie und ebenso Krankenhäuser richtet.
1. Wie stark spüren Sie den Fachkräftemangel? Für welche Bereiche Ihres Unternehmens suchen Sie?
2. Welche Mittel bei der Personalsuche setzen Sie vor allem ein?
3. Wie weit stellt Abwerbung eine Gefahr dar? Was trifft das Unternehmen durch Fachkräfteverlust am meisten?
4. Haben Sie bereits Fachkräfte von einem Konkurrenzunternehmen übernommen oder haben Sie diese bereits verloren?
5. Wie sichern Sie Ihr Unternehmen ab? Wie binden Sie Ihr qualifiziertes Personal, etwa durch Gehälter, Prämien, Firmenauto, Pensionsvorsorge, etc?
Ihre Meinung ist gefragt! Ihr Redaktions-Kontakt: antares@medizin-edv.de. Redaktionsschluss ist am 25. Februar 2008.
Hinweis für Unternehmen/Stellengesuche:
NEU: Job/Karriere-Center (mit Stellenmarkt) und Aus- und Weiterbildung
Krankenhaus-IT Journal (mit RIS/PACS-Journal) widmet sich diesem Thema künftig regelmäßig mit der Rubrik „Job/Karriere-Center“ (mit Stellenmarkt). Brennende strategische, organisatorische und juristische Fragen stehen im redaktionellen Mittelpunkt. Ein maßgeschneiderter Stellenmarkt ist Brücke in die Praxis. Krankenhaus-IT Journal (mit RIS/PACS-Journal) lesen sowohl IT-Spezialisten in Krankenhäusern als auch Entscheider in der Industrie. Kanalisieren Sie Ihr Angebot und Ihre Nachfrage professionell in den Formaten Print und Online!
Unsere Konditionen sind einfach:
Stellenangebot: 3.- Euro pro Millimeter Spaltenhöhe (Spaltenbreit: 53 mm)
Stellengesuch: 1,50 Euro pro Millimeter Spaltenhöhe (Spaltenbreit: 53 mm)
Ein gesonderter Farbzuschlag wird nicht erhoben.
Einsteigerrabatt:
Die Stellenmarktanzeigenkunden der Ausgaben 2/2008 und 3/2008 erhalten zusätzlich einen Einsteigerrabatt von 30 Prozent.












