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Veröffentlicht: 06.04.2008

Nach nur sechsmonatiger Vorbereitung hat das Klinikum Ingolstadt in der Nacht vom 31. März auf den 1. April sein bisheriges Krankenhausinformationssystem (BOSS von Agfa) auf Soarian umgestellt. Für sämtliche Stationen nahm das klinische Workflow-Managementsystem von Siemens Medical Solutions (Erlangen) pünktlich um 5.00 Uhr den Echtbetrieb auf.
Das 1.100-Betten-Haus war zu diesem Zeitpunkt voll belegt.
Parallel wurden die betriebswirtschaftlichen Systeme sowie die ambulante und stationäre Patientenverwaltung auf SAP umgestellt. Eine ganze Reihe integrierter Subsysteme, wie beispielsweise das Labor-Programm, hat gleichzeitig mit dem Soarian-Start den Betrieb aufgenommen. Auch die Radiologie-Suite syngo war von Anfang an voll integriert.

Ingolstadt ist der erste Soarian-Anwender, der das innovative Workflowmanagementsystem „auf einen Schlag“ eingeführt hat. Zur Vorbereitung des absolut reibungslosen Übergangs hatte das Klinikum 2.000 Anwender geschult. „Aufgrund der engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unserem IT-Dienstleister Siemens ist uns eine Punktlandung gelungen“, sagt Thomas Kleemann, Leiter IT am Klinikum Ingolstadt, der seinem Projektteam eine „einzigartige Leistung“ bescheinigt. Im nächsten Schritt beginnt nun der weitere Ausbau von Soarian, indem für medizinische Einzelfälle definierte Workflows eingeführt werden.

Während der Projektlaufzeit Soarian hat das Klinikum Ingolstadt auch noch als größter Gesundheitsdienstleister der eGK-Testregion Ingolstadt die elektronische Gesundheitskarte im Rahmen des sogenannten 10.000er-Tests eingeführt.


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