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Veröffentlicht: 17.08.2005

Nexus Aktie von Analysten höchst

unterschiedlich bewertet

Von „spottet jeder Beschreibung“ bis zu „Aktie der Woche“

 
Börsendienst ONVISTA:
Die Nexus-Aktie lag schon einmal
bei 1,85 Euro




Finanzen.net:

Für diesen Dienst ist Nexus
überbewertet
 





"Aktie der Woche"
Börsen am Sonntag
ist voller Lob für Nexus



Finanzpark.de:
Erwartet stark
steigende Umsätze




Krankenhaus-IT ONLINE
vom 4.8.2005
Als am 24. Juli 2000 (Erstnotiz) die Nexus Aktie auf den Markt kam, betrug der Emissionspreis 10 EURO. In der Zwischenzeit wurde sie arg gebeutelt (wie allerdings auch viele andere Titel). Fragt man den Börsendienst Onvista (www.onvista.de), dann sank die Aktie in der 52-Wochen-Betrachtung bereits einmal beträchtlich und lag bei nur 1,85 EURO.

In der Zwischenzeit hat die Nexus-Aktie sich auf 4,46 EURO (heute) berappelt und ist zum Gesprächsstoff der Analysten geworden. Grund: Zwei Millionen Nexus-Aktien hatten den Besitzer gewechselt. Die Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB AG) hat sie aus ihrem Bestand außerhalb der Börse umplatziert. (Krankenhaus-IT Journal ONLINE berichtete am 4.8.2005 hierüber.

Viel zu teuer

Seitdem streiten die Analysten, was von NEXUS zukünftig zu halten ist. Für Finanzen.net (www.finanzen.net) „spottet die Bewertung jeder Beschreibung“ und weiter heißt es, „die im Vorfeld betriebene Werbung für die Aktie dürfte der Grund sein, warum das Nexus-Papier seit Wochen auf den Gewinnerlisten auftaucht.“ Mit der Umplatzierung werde wohl auch das Ende der Fahnenstange erreicht sein. „Ohne Zweifel sind die Produkte des IT-Spezialisten für das Gesundheitswesen klasse“, gesteht der Finanz-Info-Dienst zu. „Dennoch spottet die Bewertung jeder Beschreibung. Auf dem jetzigen Niveau hat die Aktie ein KGV von 59,4. Viel zu teuer“, lautet das Fazit.

Aktie der Woche

Ganz anders sieht es für die Experten der „BÖRSE am Sonntag“ (www.boerse-am-sonntag.de) aus.

Für sie ist NEXUS „Aktie der Woche“. Gesellschaften, die bereits gut positioniert seien - so wie NEXUS -, dürften daher große Vorteile gegenüber der Konkurrenz haben und den Standardisierungsprozess (gemeint ist der im Gesundheitswesen) entsprechend mitgestalten. Weiter erfährt der Leser: „ So seien in 2004 die Erlöse um 18 Prozent auf 16,4 Millionen Euro und das EBITDA von 1,1 auf 3,26 Millionen Euro gestiegen. Der Fehlbetrag sei deutlich von -1,01 auf -0,47 Millionen Euro reduziert worden. Im ersten Quartal 2005 hätten der Umsatz um 91 Prozent auf 5,03 Millionen Euro und das EBITDA von 0,19 auf 1 Millionen Euro gesteigert werden können. Der Überschuss sei mit 0,23 Millionen Euro positiv ausgefallen, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Minus in Höhe von 0,49 Millionen Euro angefallen sei.

Mit Spannung würden nun die Zahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2005 erwartet, die am 30. August 2005 bekannt gegeben würden. Sie sollten den eingeschlagenen positiven Trend bestätigen und womöglich könne NEXUS positiv überraschen. Neben den positiven Rahmenbedingungen und dem erfolgreichen Turnaround könnte der Kurs durch einen zusätzlichen Faktor unterstützt würden. So könne man aus kapitalmarktnahen Kreisen hören, dass Private-Equity-Firmen Interesse an der Gesellschaft hätten. Außerdem würden die Analysten von finanzpark den Titel für unterbewertet halten und sähen langfristiges Potenzial.

Für die Experten der „BÖRSE am Sonntag“ ist die NEXUS-Aktie ein langfristiger Kauf. Eingegangene Positionen sollten bei 3,75 Euro abgesichert werden.“  

Was bleibt ist Hoffnung
Voller Lob ist auch Finanzpark AG (www.finanzpark.de). Die Analysten der Finanzpark AG erwarten stark steigende Umsätze bei NEXUS in den kommenden Jahren. „Das Unternehmen hat sich durch Akquisitionen eine gute Marktstellung erworben“, heißt es hier, „und verfügt durch hohe liquide Mittel auch über zukünftige Möglichkeiten zum Kauf von Wettbewerbern.“

Bleibt für die Aktionäre der ersten Stunde (diejenigen, die für 10 EURO die Nexus Aktie im Jahr 2000 gekauft hatten) die Hoffnung, dass sich die optimistischen Analysen durchsetzen werden. Bis die Aktie wieder bei 10 EURO angekommen ist, dürfte es jedoch noch ein langer Weg sein.   

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