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Veröffentlicht: 09.04.2010

Halle 2.2 Stand D 103


IT-Herr im eigenen Haus


Unter dem Druck gedeckelter Budgets und sich regelmäßig verändernder
Rahmenbedingungen gilt es für Kliniken und Klinikketten aktiv zu werden.
Health Information Frameworks können ihnen die Herrschaft über Daten und Prozesse zurück geben, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.

Im 19. Jahrhundert schrieb John Stuart Mill: „Die verhängnisvolle Neigung der Menschen, über etwas, was nicht mehr zweifelhaft ist, nicht länger nachzudenken, ist die Ursache der Hälfte aller Irrtümer.“ Er hat immer noch Recht. In der Vergangenheit hat sich die Softwareindustrie zunächst darauf konzentriert, abteilungsspezifische Applikationen zu optimieren. Verhängnisvoll war, dies irgendwann nicht mehr in Zweifel zu ziehen. Das Ergebnis, heterogene IT-Architekturen.
Doch Anforderungen wie Möglichkeiten sind in den letzten Jahren drastisch gewachsen. Ein Ansatz, der sich allein auf die Anforderungen einzelner Nutzerkreise, steht der Flexibilisierung von Prozessen und dem zeitnahen Reagieren auf neue Anforderungen im Weg. Einen Ausweg bietet ein Ansatz, den Mediziner im Zuge des Qualitäts-Managements schon Ende der neunziger Jahre entwickelten. Ein Artikel im Journal of the American Medical Association* umreißt die Idee eines Health Information Frameworks (HIF). An den Anforderungen, wie der Nutzung von Standards oder vermehrter Automatisierung von Datenprozessen hat sich nichts geändert, allerdings bieten Internet-Flatrate und moderne Bandbreiten dem Gesundheitswesen heute Möglichkeiten, an die damals nicht zu denken war. Eine Gesundheitseinrichtung, die ihr eigenes HIF implementiert, erlangt so vor allem die Herrschaft über ihre Daten und Anforderungen zurück. Sie wird im wahrsten Sinne des Wortes wieder IT-Herr im eigenen Haus.





Konzept eines Health Information Frameworks auf Basis von InterSystems Ensemble


Ein HIF kann aber auf Grund der unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Kliniken oder Klinkketten keine Out-of-the-Box-Lösung sein. Vielmehr muss die Softwareindustrie ihre Kunden in die Lage versetzen, individuelle HIFs eigenständig und effizient selbst zu entwickeln und zu administrieren. InterSystems ermöglicht dies durch seine Integrations- und Kommunikationsplattform InterSystems Ensemble. Ein Beispiel dafür ist das Deutsche Herzzentrum Berlin. Das DHZB stand vor der Aufgabe, von einem über lange Jahre in Eigenregie weiterentwickeltem KIS auf die Lösung eines renommierten Anbieters zu wechseln, ohne die bewährten Prozesse und Geschäftslogiken aufgeben zu müssen. Dazu wurden Prozesse, die zuvor hardcodiert im alten KIS implementiert waren, in Ensembles flexibler Regel-Engine nachgebildet. Die ERGO getaufte Regelmaschine sammelt die Rohdaten systematisch und standardisiert aus den Subsystemen und überführt diese in die Abrechnungseinheit. An die hohen Ansprüche, die ein Kalkulationskrankenhaus an eine valide und nachvollziehbare medizinische Dokumentation stellt, müssen so keine Abstriche gemacht werden. Es ist ein Beispiel, wie ein HIF gleichzeitig Investitionsschutz bietet und Flexibilität für die Anforderungen von Heute und Morgen schafft.


Peter Mengel, Marketing Director CEE
InterSystems


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