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Veröffentlicht: 14.09.2005

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Nächstes Flensburger Forum

findet im Spätsommer 2006 statt

Professor Trill meldet sich offensiv zu Wort  

 
Prof. Dr. Roland Trill,
FH Flensburg

äußert sich in einem Exklusiv-
Interview mit dem
Krankenhaus-IT Journal
zu brisanten Themen


 


Flensburg im Schnee .
Wegen der Wetterkapriolen
 im März 2005 wird die Veranstaltung nun in den Hochsommer
verlegt
Totgesagte leben länger: „Das Konzept wird modernisiert und an die Erfordernisse der Praxis angepasst. In jedem Falle stehen wir auch zukünftig für Objektivität, Sachkenntnis, Kunden- und Praxisnähe.“
Mit diesen Worten bekräftigt Professor Dr. Roland Trill von der Fachhochschule Flensburg in einem Exklusivinterview mit dem Krankenhaus-IT Journal seine Absicht, das Flensburger Forum (FFIT) nicht sterben zu lassen.
 

Gut sechs Monate nach dem 16. Flensburger Forum (1. bis 2. März 2005) mit dem schlechtesten Aussteller- und Besucherergebnis seiner 16-jährigen Geschichte steht jetzt fest: Es wird ein 17. Forum geben, und zwar im Spätsommer 2006. Doch mehr möchte Trill zum derzeitigen Zeitpunkt nicht verraten. „Aufgrund der Wetterkapriolen in diesem Jahr (und auch in einigen Jahren zuvor) werde ich die Veranstaltung in den Spätsommer 2006 verlegen“.

Trill äußert sich – gewohnt kritisch – auch zu anderen brisanten Themen. So geht es in dem Interview um sein Verhältnis zur ITeG, die Rolle der Krankenhäuser bei der „Fusionitis“, um den IT-Führungskräfte-Nachwuchs, IT-Investititionssicherheit und um eine wirkungsvolle Lobby der IT-Leiter.
Das vollständige Interview lesen Sie in der Ausgabe 5/2005 des Krankenhaus-IT Journals.  

Hier einige Auszüge:  

Professor Trill zur ITeG  

„Die ITeG hat sich zweifellos gemausert. Der Einwand, dass diese Veranstaltung in aller erster Linie den Anbietern nützt und nicht den Wünschen aller Kunden entspricht, bleibt im Grundsatz bestehen“.  

Professor Trill über Fusionitis: Zahlen die Krankenhäuser am Ende die Zeche?  

„Aus dem Kreise der Krankenhäuser sind schon deutlich kritische Stimmen zu hören. Oligopole haben nun mal ihre eigenen Gesetze. Wenn ein Verantwortlicher eines nicht ganz unbedeutenden Verbundes zu mir sagt, er wolle Leistungen und keine Rechnungen, belegt das die teilweise gereizte Stimmung.“  


Professor Trill zu Prozessen und Lösungen: künftige Entscheidungskriterien für die Auswahl eines IT-Systems  

„Die Entscheidungskriterien leiten sich aus der zukünftigen IT-Landschaft ab. Kurzfristig werden integrative Lösungen für das gesamte Krankenhaus gebraucht. Medizin und Pflege, die am Leistungsprozess beteiligten Berufsgruppen müssen mit passgenauen Lösungen bedient werden. Dass intelligente betriebswirtschaftliche Instrumente darüber hinaus einzusetzen sind, ist eine Selbstverständlichkeit. Alle diese Lösungen schaffen Transparenz und geben die Chance, Qualität und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Mittelfristig brauchen wir eine sektorenübergreifende Unterstützung der Prozesse, die eGK findet hier ihren Platz. Aus meiner Sicht stehen wir bzgl. der kurzfristigen Realisierung so bei 60-70 %, bei der weitergehenden Variante erst bei 10-20 %. Wo ist der Anbieter, der die Lösung für alle Sektoren aus einem Guss anbietet? Ich sehe keinen!“  

Professor Trill: Anwender sowie Anbieter vermissen planungssicherere politische Vorgaben für IT-Entwicklung (Hersteller) und IT-Investitionen (Kliniken).

„Das Hickhack um die Gesundheitskarte ist für mich ein Paradebeispiel dafür, wie Verbände eine an sich gute Idee zerreden können. Wir könnten in diesem Projekt wenigstens schon ein Jahr weiter sein! Dass der VHitG sich in dieses Haifischbecken begeben hat, ehrt ihn.“  

Professor Trill: Wie weit hat sich eine wirkungsvolle Vertretung der Krankenhaus-IT in Deutschland etabliert?
"Steter Tropfen höhlt den Stein" - kein Trost, ich weiß. Die Abhängigkeit von der IT wird zunehmen, das wird hoffentlich überzeugen.“  

Die Ausgabe 5/2005 des Krankenhaus-IT Journals erscheint Anfang Oktober .
Hier lesen Sie das vollständige Interview.

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