Die aktuelle Hitzewelle kann die Unternehmens-IT gefährden. Fällt die IT wegen Hitze aus, kann dies schnell die Existenz eines Unternehmens gefährden – vor allem, wenn dessen Kernprozesse auf IT beruhen.
In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage nach Klimatisierungslösungen für Rechenzentren stark gestiegen. Das ergab eine Umfrage des BITKOM unter seinen Mitgliedern. Bei vielen IT-Anwendern sind Serverräume nicht auf hohe Außentemperaturen ausgelegt. Insbesondere historisch gewachsene Lösungen ohne umfassendes Kühlkonzept stoßen im Hochsommer schnell an ihre Grenzen.
"Zur Verbesserung der IT-Kühlung sollte ein spezielles Präzisions-Klimagerät eingesetzt werden, eine Klimaanlage aus dem Baumarkt ist für die IT-Kühlung ungeeignet“, warnt BITKOM. Normale „Komfort-Klimaanlagen“ für den Hausgebrauch schaffen ein Raumklima, das vor allem für Personen angenehm und daher eher trocken ist. IT-Systeme benötigen hingegen einen höheren Luftdurchsatz und eine genau regulierte Luftfeuchtigkeit. Sehr trockene Luft kann im Rechenzentrum zu statischen Aufladungen und damit zu Fehlfunktionen in den Rechnern führen, zu feuchte Luft kann Kurzschlüsse verursachen. Für eine energie-effiziente und zuverlässige IT muss die Kühlluft zudem optimal zu den zu kühlenden Servern gebracht werden, etwa durch eine Steuerung des Luftstroms mit Blenden und Durchlassöffnungen. Tipps für den Bau und Betrieb von Serverräumen und Rechenzentren gibt der BITKOM-Leitfaden „Betriebssichere Rechenzentren“.
www.bitkom.org/de/publikationen/38337_42509.aspx












