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Veröffentlicht: 21.08.2010


Experten sind sich einig: Business Intelligence trägt nur dann zum Unternehmenserfolg bei, wenn die Mitarbeiter die jeweilige Lösung gerne nutzen. Die Beliebtheit ist nicht nur eine Frage der ansprechenden Benutzeroberfläche. Es kommt vor allem auch auf die Auswahl einer Lösung an, die sowohl den Bedürfnissen von Anwendern und Unternehmen entspricht, als auch im Hinblick auf eine langfristige Nutzung variabel und anpassbar ist.

Strategischer und operativer Erfolgsfaktor

„Business Intelligence wird zunehmend, durch die Komplexitätsentwicklung, zum strategischen und operativen Erfolgsfaktor für das Krankenhaus.“ Mit dieser Prognose steht Erich Breitschwerdt von der Future Systems GmbH in Düsseldorf nicht allein, geht es doch gerade im Healthcare-Sektor um das rasche Bereitstellen entscheidungsrelevanter Informationen. Business Intelligence im Krankenhaus sollte alle Entscheidungsebenen unterstützen: „Vom Management des Unternehmens bis hin zum Fachbereichsleiter“, betont Dr. Thomas Lux. Der Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum zählt zu den grundlegenden Funktionalitäten die Unterstützung des medizinischen und betriebswirtschaftlichen Controllings im Rahmen des Standard-Reporting, etwa DRG-Berichte. Holger Raphael, Verwaltungsleiter der Universitätsklinik Marienhospital Herne, weiß: „Decision Support Systeme stellen Führungs- und Fachkräften eine entsprechende Datengrundlage für die Analyse zur Verfügung, an welcher Stelle Prozessoptimierung ansetzen kann. Letztlich verknüpft die Prozessoptimierung allerdings Patientensicherheit und Wirtschaftlichkeit.“

Defizite bei Infrastruktur und Unternehmenspolitik

Doch mancherlei Defizite hemmen den praktischen Einsatz. Christian Fuchs, Analyst im Business Application Research Center (BARC), kritisiert bei Business-Intelligence-Systemen etwa Datenqualität oder Abfrageperformance. „Datenqualität ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Akzeptanz und Nutzung von Business-Intelligence-Systemen. Ohne ein solides Datenfundament ist jede Auswertung zweifelhaft.“
Hindernisse diagnostiziert Marktanalyst Christian Fuchs noch an ganz anderer Stelle: „Business Intelligence weckt hohe Erwartungen und bietet vielversprechende Perspektiven, obgleich sich Verantwortliche Herausforderungen und Aufgaben bislang kaum ernsthaft stellen.“ Was für den unternehmensweiten Erfolg fehlt, ist die Verzahnung der Unternehmensentwicklung mit der Wissensentwicklung. „Erst aus dieser Symbiose erwächst die erwartete Wettbewerbsfähigkeit, zu einem entwicklungsfähigen Unternehmens- und Wissensformat“, ist sich BI-Insider Erich Breitschwerdt sicher.

Lesen mehr zum Thema in der Titelstory der Ausgabe des Kankenhaus IT Journals 5/2010 „Gute BI-Strategien sind Mangelware - Prozesse sind Schlüssel für Potenzial“.

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