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Veröffentlicht: 01.10.2010


Gesundheitsexperten haben auf dem 9. Europäischen Gesundheitskongress in München mehr Mut zur Veröffentlichung von Qualitätsdaten und damit auch zum Wettbewerb gefordert.

Krankenhäuser sollten ihre Angst vor regelmäßigen Klinik-Rankings überwinden, wie sie etwa Zeitungen in den USA veröffentlichen. Mit verschiedenen Qualitätsinitiativen seien zumindest einige Häuser inzwischen auf dem richtigen Weg. Aber auch der Gesetzgeber müsse Druck machen, um mehr Transparenz zu erreichen, forderte unter anderem Boris Augurzky vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in Essen zum Ende des zweitägigen Kongresses mit mehr als 800 Besuchern.

Zu den am zweiten Kongresstag diskutierten Themen gehörte unter anderem auch ein kritischer Blick auf den „elektronischen Datenaustausch“ in Deutschland. Der österreichische Gesundheitspolitiker Clemens Martin Auer (ÖVP), Sektionschef im Gesundheitsministerium, befürchtet, Deutschland könnte den Anschluss an die e-Health-Entwicklung verlieren. Er führt dies auf zu viel Angst vor Datenmissbrauch zurück und forderte stärkere politische Führung bei diesem Thema. Was die Diskussion um Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen sehr erschwere, sei das Fehlen einer objektiven Qualitätsdefinition - darin waren sich die Experten aus Politik und Medizin einig. Jeder habe eine andere Vorstellung davon, was Qualität sei und wie man sie kommuniziere, wer sie bestimmen und wer sie kontrollieren solle.

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