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Veröffentlicht: 22.09.2005


Fachhochschule Osnabrück führt nach 2002 wieder eine bundesweite Umfrage zu aktuellen IuK-Trends in deutschen Krankenhäusern durch  

Die Sektion Informatik im Gesundheitswesen unter der Leitung von Frau Prof. Dr. U. Hübner, an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der  Fachhochschule Osnabrück, führt nach der erfolgreichen Umfrage „Pflege im Informationszeitalter“ aus dem Jahr 2002 zur Erfassung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK) in deutschen Krankenhäusern, wieder eine umfangreiche Befragung aller deutschen Krankenhäuser durch.

Thema der diesjährigen Befragung, die den Namen IT-Report Gesundheitswesen 2005“  trägt, sind aktuelle Trends in der elektronischen Patientenakte insbesondere im Kontext der Integrierten Versorgung. Die Studie aus dem Jahr 2002, an der sich 600 deutsche Akutkrankenhäuser beteiligt hatten, lieferte erstmals Daten über die Installationsbasis verschiedener Module auf Basis einer großen Fallzahl. So konnte damals ermittelt werden, dass nur 19 % der Krankenhäuser eine elektronische Patientenakte in irgendeiner Form besitzen, jedoch deutlich höhere Nutzungszahlen in den Bereichen Laborinformationssysteme, Stationskommunikation und klinische Arbeitsplätze besitzem (Abb.).



Damit machen die Krankenhäuser bereits einen guten Teil ihrer Hausaufgaben auf dem Weg zur elektronischen Patientenakte. Im Rahmen der aktuellen bundesweiten Fragebogenaktion werden in jedem Akutkrankenhaus die kaufmännische Geschäftsführung, der Ärztliche Direktor und die Pflegedienstleitung zu IT-Fragen rund um das Thema „Integrierte Versorgung“ befragt.

Mit der Studie sollen folgende Fragestellungen beantwortet werden:                               
- Aktueller Installationsstatus der Elektronischen Patientenakte, sowie deren Entwicklung im Vergleich zu 2002 in deutschen Krankenhäusern                               
-Art der bestehenden oder geplanten Zusammenarbeiten von Gesundheitseinrichtungen im Rahmen der Integrierten Versorgung                                
-Weiterentwicklung der IT-Ausstattung und aktuelle IT-Prioritäten in den Einrichtungen.

Eine weitere Besonderheit des „IT-Report Gesundheitswesens“ ist eine zusätzliche Tiefenanalyse mittels Experteninterviews in den niedersächsischen Einrichtungen. Die Experteninterviews sollen Fakten hinterfragen, Details erheben und Gründe für die zu erwartenden Entwicklungen liefern, die in der Fragebogenaktion nur oberflächlich erfasst worden sind. Die statistisch aufbereiteten Studienergebnisse werden allen Teilnehmern der Befragung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Mit den Daten der Vorgängerstudie „Pflege im Informationszeitalter“ aus dem Jahr 2002 und den Daten aus 2005 werden erstmals in Deutschland Verlaufsdaten aus Studien mit einer breiten Beteiligung zur Verfügung stehen. Die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologie in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird in Zukunft stark steigen, besonders vor dem Hintergrund des Aufbaus einer Telematik-Infrastruktur und der Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) im deutschen Gesundheitswesen.    
Weitere Informationen zum Projekt:       
wiss. Mitarbeiter Björn Sellemann
Tel.: 0541/969-3692                                                           
E-Mail: b.sellemann@fhosnabrueck.de                                                           http://www.wiso.fh-osnabrueck.de/it-report.html

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