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Veröffentlicht: 18.03.2011


SwissDRGs ändern das Spital-Finanzierungssystem grundlegend. Für die IT entsteht damit breit gefächerter Handlungsbedarf. Der Paradigmenwechsel könnte Impulse für einen Wandel in der IT selbst geben. Welches IT-Upgrade zu erwarten ist, erörtern Marktexperten in der neuen Ausgabe des Krankenhaus IT Journals (2/2011). Hier ein Auszug.

SwissDRGs sollen bis spätestens 2012 in der Schweiz flächendeckend eingeführt sein. Die Schweizer „Diagnosis Related Groups“ als leistungsorientiertes, tarifwirksames, pauschalierendes Entgeltsystem für Spitalleistungen verstärken den Druck auf Kosten und Qualität im Spitalsektor. Umso wichtiger ist es, verborgene Potenziale bei Ökonomie, Personalaufwand und Patientenbehandlung zu heben. Mit den SwissDRGs gehen neue Anforderungen an die Geschäftsführung im Spital einher.

Um zusätzlichen Dokumentationsaufwand für die Ärzte zu vermeiden, kommt der (klinikübergreifenden) medizinisch/pflegerischen Dokumentation für Swiss-DRG besondere Bedeutung zu. Klinikübergreifende Lösungen stehen bisher im Hintergrund, ebenso wie eine leistungsorientierte Erfassung klinischer Tätigkeiten. „Es herrscht Uneinigkeit über zu nutzende Standards“, merkt Michael Strüter an. Der Geschäftsführer Agfa HealthCare, Vertriebsleitung HealthCare IT D-A-CH, weiter: „Etablierte europäische/weltweite Regelwerke wurden modifiziert und mit proprietären Einzellösungen kombiniert. Gesetzgebungen von Bund und Kantone, sowie unterschiedliche Standpunkte verschiedener Interessenverbände im Gesundheitswesen der Schweiz förderten diese Situation.“

Die Einführung der Swiss-DRGs signalisiert breit gefächerten Handlungsbedarf. Die IT ist gefordert, dem Management und klinische tätigen Personen aktuelle Technologien zur Verfügung zu stellen. Daher fordert Michael Strüter: „Schlanke Strukturen, eine notwendige klinische wie administrative Prozessorientierung, die Konzentration auf Kernkompetenzen sowie eine kantonsübergreifende Kooperation sind weitere wichtige Aufgaben für Informatik und Management der Spitäler.“

Lesen Sie mehr dazu in der neuen Ausgabe des Krankenhaus IT Journals (2/2011).

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