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Veröffentlicht: 05.10.2005

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Zeit des Change Managements 

Vortrag zur „Zukunft durch Netzwerkintelligenz“

begeisterte Zuschauer  

Jetzt als TV-Beitrag verfügbar



Professor Dr. Peter Kruse

lieferte
zündende Ideen für eine Zukunft mit Netztwerkintelligenz



Prof. Dr. Roland Trill: „Krankenhäuser müssen sich als Unternehmen verstehen und Transparenz über Unternehmensprozesse schaffen.“



KIS-Projektleiterin
Marita Hüsing: „Ein Krankenhaus muss seine Stärken in Zahlen und Qualitätskriterien belegen können.“


Leiter IT Management
Arno Kindler:

„Chancen für größere Spielräume, um die IT in erforderlichem Umfang auszubauen
.“  

Zusammen mit der technischen und wirtschaftlichen Vernetzung nehmen die Komplexität und Dynamik des gesamten Lebens rasant zu. Auch die Unternehmenswelt orientiert sich pausenlos neu. Angst und Faszination begleiten dabei den ständigen Anpassungsdruck. Wie wir ihm intelligent und kreativ gerecht werden, dafür gab Professor Dr. Peter Kruse erstaunliche Hinweise in seinem zündenden Referat Zukunft durch Netzwerkintelligenz auf dem BOSS SYMPOSIUM 2005 und dem 9. GWI-FORUM-Gesundheitswesen Ende September 2005. Das Unternehmen GWI stellt den Filmmitschnitt KH-IT TV freundlicherweise zur Ausstrahlung zur Verfügung.  (Anschauen lohnt sich!)

Der Applaus wollte nicht abreißen als Professor Dr. Peter Kruse, Gesellschafter des Bremer Methoden- und Beratungsunternehmens nextpractice und Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologe an der Universität Bremen seinen Vortrag beendet hatte. Kruse gilt als einer der führenden Change-Management-Experten in Deutschland. Sein jüngstes Buch über "Erfolgreiches Management von Instabilität" belegt Spitzenplätze in den Hitlisten der Wirtschaftsliteratur. 
 

Besucher des gemeinsamen BOSS SYMPOSIUM 2005 und des
9. GWI-FORUM-Gesundheitswesen


Krankenhäuser als Unternehmen  

Prof. Dr. Roland Trill von der Fachhochschule Flensburg(www.wi.fh-flensburg.de) betonte: „Krankenhäuser müssen sich als Unternehmen verstehen. Dazu müssen sie Transparenz über sämtliche Unternehmensprozesse schaffen.“ Dies setze eine entsprechende IT-Infrastruktur voraus. Dadurch ließe sich ein Wissen erzeugen, aufgrund dessen ein Krankenhaus planen könne, in welchen Geschäftsfeldern es künftig aktiv und erfolgreich sein wolle. „Es gilt Risiken abzuschätzen, Stärken und Schwächen zu analysieren und vor allem dem „Kunden Patienten“ eine zentrale Rolle zu geben.“ Dann lässt sich nach Meinung von Prof. Trill fundiert ein Qualitätswettbewerb betreiben. Ob Spezialisierung, Kooperation oder Zusammenarbeit mit medizinischen Versorgungszentren, ist jeweils von Haus zu Haus zu entscheiden.  



Podiumsdiskussion
v.l. Prof. Roland Trill, FH Flensburg; Michael Rosbach, GWI AG; Marita Hüsing, Klinikum Sindelfingen; Wolf-Dietrich Lorenz, KH-IT Journal; Arno Kindler, St. Franziskus-Stiftung Münster und  Wolfram Stinner, BOSS AG



Vor allem Qualität durch Menge ist erfolgreich
  

„Wenn ein Krankenhaus seine Stärken betrachtet“, forderte Marita Hüsing vom  Städtischen Krankenhaus Sindelfingen (www.kh-sindelfingen.de) auf, „müssen diese in Zahlen und Qualitätskriterien belegbar sein, um sich gegenüber dem Wettbewerb wirkungsvoller positionieren zu können.“ Das Städtische Krankenhaus Sindelfingen ist mit seinen 477 Betten und den 11 Fach- und 2 Belegabteilungen ein Haus der Zentralversorgung. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen. Da wohl alle Krankenhäuser auf die Kostenbremse drücken müssen, empfiehlt KIS-Projektleiterin Marita Hüsing: „Hier ist vor allem Qualität durch Menge erfolgreich.“ Zunächst jedoch sei die Außensituation zu eruieren, etwa wie weit Kooperationen mit anderen Kliniken Zukunft haben könnten. Weiterhin müsse die Tendenz, alle Abläufe auch IT-technisch abzubilden, zugleich die Kommunikation zwischen Arzt, Pflegekraft und den Patienten nicht nur ermöglichen, sondern ebenso weitgehend wie „unauffällig“ unterstützen. Denn die Bindung an den Patienten als Kunden gewinne an Bedeutung, unterstrich auch Marita Hüsing. „Immer besser informierte Patienten haben einen steigenden Anspruch an die Leistung des Krankenhauses.“ Er umfasse sowohl den medizinischen Bereich als auch den „Wohlfühl-Faktor“.  

Enger zusammenrücken bei den Versorgungsstufen  

Nicht nur der Patient ist Kunde, sondern auch der niedergelassene Arzt sowie Versorger im Umfeld des Patienten, sagte Arno Kindler.  „Wir müssen enger zusammenrücken bei den Versorgungsstufen. So verstehen wir uns als Kern eines Netzes aus verschiedenen Leistungserbringern im Gesundheitswesen“, erläuterte der Leiter IT Management der St. Franziskus-Stiftung Münster (www.st.franziskus-stiftung.de) „Unsere regionalen Gesundheitsnetzwerke unterstützen wir beispielsweise durch die teleradiologische Anbindung niedergelassener Ärzte und anderer Leistungsanbieter.“ Die Stiftung in Münster betreibt zwölf Krankenhäuser regional sowie überregional. Zur Stiftung gehören Krankenhäuser, Fachkliniken, Seniorenheime sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe. Dabei ergänzen sich regional die Häuser bei Leistungen. Überregional sind die Krankenhäuser so vernetzt, dass Stärken und Vorteile der Gruppe für jedes der Häuser nutzbar werden. „Als einen Kernpunkt sehen wir hierbei die umfangreiche und flächendeckende Verfügbarkeit der IT für alle Leistungserbringer im Gesundheitswesen.“ Allerdings stoßen die Krankenhäuser hierbei auch an eine Grenze. Sie bildet vor allem der Budgetrahmen. „In den Perspektiven des aktuellen Entgeltsystems sehen wir Chancen für größere Spielräume, um die IT in erforderlichem Umfang auszubauen“, ist Arno Kindler optimistisch.  

Mehr über die neue gemeinsame Veranstaltung BOSS SYMPOSIUM 2005 und GWI-FORUM-Gesundheitswesen lesen Sie in der kommenden Ausgabe des Krankenhaus IT Journals.  

Informationen über das Veranstaltungs-Programm


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