Video-Tipp
Multimedia
 
  
Aktuelle News
Weitere News
Aus dem Markt
Weitere Meldungen auf der Deutsche MedizinMesse.de...
Verlagsprodukte
Service
RSS-Feed Aktuelle News







Veröffentlicht: 26.07.2012


SAP-Szenarien für den Krankenhaus-Einsatz
Forum Public Services in Mannheim

Dr. Bernhard Thibaut, Leiter Vertrieb Kommunen, Gesundheitswesen, kirchliche und soziale Einrichtungen, SAP Deutschland AG & Co. KG: „SAP orientiert sich in allen 24 Branchen, für die sie ein spezifisches Produktportfolio anbietet, an den Gesichtspunkten der Relevanz – also der Problemlösungskapazität – und den damit verbundenen internationalen Marktchancen.“

Auf dem ersten SAP-Forum Public Services vom 4. bis 5. September 2012 in Mannheim stehen auch Lösungen für das Gesundheitswesen auf dem Programm. Motto: Mehrwert von neuen Technologien im Spannungsfeld von Sparzwängen und Fachkräftemangel. Nicht auf der Agenda der branchenübergreifenden Kommunikationsplattform findet sich der brisante Punkt „Lizenzmodelle“. Im Redaktionsgespräch ist Dr. Bernhard Thibaut, SAP.

Nach welchen Kriterien hat SAP die Themenauswahl der Jahresveranstaltung vor allem getroffen?

Dr. Bernhard Thibaut: Wir wollen unseren Kunden die Innovationsthemen aus den fünf Marktkategorien vorstellen, die die Basis für die SAP-Produktstrategie bilden: Anwendungen, Analytik, Mobilität, Datenbanken & Technologie sowie Cloud. Zum einen geht es darum, einen Überblick über Neuheiten zu bieten und eine Plattform für den Dialog zwischen Kunden, Partnern und unseren Lösungsspezialisten zu schaffen. Zum anderen möchten wir unsere Kunden untereinander zum Erfahrungsaustausch anregen: besonders im Krankenhaus-Bereich gibt es spannende Projekte auf den Gebieten mobile Lösungen, In-Memory und Cloud. Unsere Gäste werden überrascht sein, in welch unterschiedlichen Szenarien SAP-Technologien zum Einsatz kommen und Ärzten und Patienten echten Mehrwert bieten.

Welchen Nutzen hauptsächlich erwartet SAP von der Jahresveranstaltung für die offensichtlich heterogenen Zielgruppen aus den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Pflege, Forschung und Lehre?

Dr. Bernhard Thibaut: Es gibt durchaus Themen, die die Kunden aus unseren unterschiedlichen Zielgruppen gleichermaßen bewegen. Ein Beispiel hierfür ist SAP HANA, eine Appliance auf Basis der In-Memory-Technologie. Sie kommt zum Beispiel im HANA Onkolyzer zum Einsatz und wird derzeit von der Berliner Charité im Rahmen der Krebsforschung genutzt. Dieser Anwendungsfall ist auch für Forschungseinrichtungen außerhalb des Healthcare-Segments interessant. Das Forum bietet eine Plattform, um aus Gemeinsamkeiten zu lernen und im interdisziplinären Austausch neue Einsatzgebiete auszuloten. So wird Herr Martin Peuker, stellvertretender CIO der Charité, in seinem Vortrag zum Einsatz von mobilen Lösungen, In-Memory-Technologie und Analyselösungen am Beispiel eines Universitätsklinikums sprechen. Das Ärztenetzwerk PRAVO gibt einen Einblick in den Einsatz von Cloud-Lösungen für integrierte Versorgung. Herr Dr. med. Felix Bergel berichtet über den Einsatz einer mobilen Krankenakte im Klinikum Region Hannover, Herr Dr. med. Richard Wagner über den IT-gestützten Prämedikations-Workflow am Klinikum rechts der Isar. Frau Ulrike Schrabback gibt einen Einblick in die Umsetzung der Kostenträgerrechnung auf Basis von BI.healthcare am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Nicht zuletzt haben unsere Kundengruppen eine wichtige Gemeinsamkeit: den Dienst am Menschen. In den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Pflege, Forschung und Lehre geht es darum, wie IT die Prozesse im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge verbessern, die Arbeit von Behörden und Gesundheitseinrichtungen erleichtern und somit den Bürger bzw. den Patienten in den Mittelpunkt stellen.

Welche Aussagen innerhalb der Jahresveranstaltung werden über Chancen und Grenzen der SAP-Technologien für das Gesundheitswesen getroffen, vor allem durch mobile Lösungen, Analytics und Cloud-Lösungen sowie In-Memory-Computing?

Dr. Bernhard Thibaut: Die Agenda der Veranstaltung ist so gestaltet, dass wir in Impulsvorträgen zu den strategischen Themen des IT-Marktes – und damit zu den strategischen Themen der SAP – einen Überblick über die jeweiligen Neuheiten geben. Danach laden wir unsere Teilnehmer in den Breakout Sessions ein, sich zielgruppenspezifisch über Anwendungsgebiete und Kundenerfahrungen zu informieren. So wird aufgezeigt, wie unsere Kunden im Gesundheitswesen von SAP-Technologien profitieren können.

Die mit dem Einsatz von SAP-Technologien verbundenen Chancen für Patienten und Ärzte werden auch im Rahmen unserer Podiumsdiskussion zur Sprache kommen. Hier geht es um den „Mehrwert von neuen Technologien im Spannungsfeld von Sparzwängen und Fachkräftemangel“. Dabei werden unsere verschiedenen Kundengruppen zu Wort kommen – denn es handelt sich hierbei um eine Thematik, die für alle Kunden von größter Bedeutung ist.

Wie weit ist die „Weiterentwicklung der ERP-Roadmap“ innerhalb Jahresveranstaltung ein Thema?

Dr. Bernhard Thibaut: Dies wird kein dezidiertes Thema der Veranstaltung sein. Bezüglich der Weiterentwicklung und Verbesserung der SAP-Softwareprodukte stehen wir über die Deutsche SAP-Anwendergruppe (DSAG) in einem engen und konstruktiven Dialog mit unseren Kunden. Im Bereich Gesundheitswesen findet diese Zusammenarbeit vor allem im Rahmen des Arbeitskreises Krankenhaus innerhalb der DSAG statt.

Wie weit kommentiert SAP innerhalb der Jahresveranstaltung die Anforderungen der SAP-Anwender nach funktionalen Erweiterungen und reibungslosen Verbesserungen der SAP-Lösungen, vor allem beim Thema Benutzeroberflächen von SAP-Systemen?

Dr. Bernhard Thibaut: Benutzerfreundlichkeit und ein entsprechendes Oberflächendesign besitzen einen herausragenden Stellenwert innerhalb der SAP-Innovationsstrategie. Dies ist zum Beispiel im Bereich Mobilität der Fall, wo wir die Lösung SAP Electronic Medical Record vorstellen, oder auch bei Lösungen im Bereich Business Analytics. Über die generelle Ausrichtung von SAP in Bezug auf moderne User-Interface-Technologien werden sich Besucher auch durch Keynotes zu den Branchenstrategien und im persönlichen Gespräch mit Experten vor Ort informieren können.

Wie weit kommentiert SAP innerhalb der Jahresveranstaltung Gesichtspunkte zum „Lizenzmodell“?

Dr. Bernhard Thibaut: In den Vorträgen wird dieses Thema keine Rolle spielen. Konkrete Fragen können aber selbstverständlich jederzeit im persönlichen Gespräch vor Ort diskutiert werden.

Nach welchen Kriterien bei Technologie-Entwicklung sowie Service und Support gewichtet SAP die Branche „Gesundheitswesen“ in ihrem Gesamtportfolio?

Dr. Bernhard Thibaut: SAP orientiert sich in allen 24 Branchen, für die sie ein spezifisches Produktportfolio anbietet, an den Gesichtspunkten der Relevanz – also der Problemlösungskapazität – und den damit verbundenen internationalen Marktchancen. In Bezug auf beide Aspekte stellt das Gesundheitswesen für SAP eine Fokusbranche innerhalb des Gesamtbereichs Public Services dar. In enger Zusammenarbeit mit Technologie-, Service- und Vertriebspartnern setzt SAP darauf, von der Entwicklung über die Anpassung an lokale Gegebenheiten, die Vermarktung bis hin zu Service- und Supportleistungen ein durchgängiges Lösungsangebot für Gesundheitsdienstleister zu schaffen. Kernbestandteile der Innovationsstrategie der SAP wie Mobilität, In-Memory und Cloud besitzen nach unserer Überzeugung eine hohe Relevanz für das Gesundheitswesen. Dies spiegelt sich auch in der Programmgestaltung des Public Services Forums wider.

von Wolf-Dietrich Lorenz

Vorträge zu Trendthemen

Bei strategischen Fragen den gemeinsamen Nenner finden im Forum-Programm:
• Mobile Lösungen: Hype oder Paradigmenwechsel?
• Cloud-Computing: Kommt die Buchhaltung künftig aus der Wolke?
• In-Memory-Computing: mehr als nur eine Datenbank?
• Business Intelligence: Wie wichtig sind entscheidungsrelevante Daten?
• ERP-Anwendungen: Mehrwert erzielen im Tagesgeschäft – aber wie?


Drucker geeignete Seite Sende diesen Artikel einem Freund


Aktuelle Ausgaben

Krankenhaus-IT Journal Ausgabe 2/2013

conhIT Premium Messejournal



Komplette Ausgabe

haltKrankenhaus-IT Testimonials Ausgabe 2012



Inhalt