Neu im Krankenhaus-IT Journal:
Agfa HealthCare mit Innovationen
für die Informationslogistik
Über Produkte, Lösungen und Services im neuen Krankenhaus IT Journal

(vlnr.) Winfried Post, General Manager und Geschäftsführer, Agfa HealthCare DACH und Luxemburg, Stefan Peters Peters, Geschäftsführer und Leiter Imaging Agfa HealthCare, Michael Strüter, Geschäftsführer und Vertriebsleiter HealthCare IT D-A-CH: „Wir wollen der Anbieter für die gesamte Informationslogistik im Krankenhaus werden.“
Die Agfa HealthCare DACH befindet sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg auf deutlichem Innovations- und klarem Wachstumskurs. Im aktuellen Krankenhaus IT Journal (4/2012) sind die Geschäftsführer Winfried Post und Michael Strüter sowie Stefan Peters im Redaktionsgespräch.
„Vorsprung lässt sich nur durch Neuerungen erreichen“ wie die kürzlich vorgestellte ORBIS Mobile Edition (ORBIS ME!) zeigt. Damit bringt Agfa HealthCare die Krankengeschichte auf das iPad, iPhone und iPod. Zum DRK 2012 präsentierte das Unternehmen erstmalig IMPAX ME!, die neue, mobile Edition für das PACS. „Das Produkt ist kompatibel für das iPad und der User hat durch die native App eine intuitiv bedienbare Oberfläche und performante Bearbeitungsmöglichkeiten“, kommentierte Michael Strüter. Mit der Applikation IMPAX ME! können Radiologen im PACS gespeicherte Bilder einsehen und für Betrachtungszwecke bearbeiten. Der Vertriebsleiter HealthCare IT D-A-CH und Geschäftsführer Agfa HealthCare unterstrich: „Der Arzt kann auf dem iPad genau so arbeiten, wie er es von seiner Workstation-Umgebung gewohnt ist.“
Michael Strüter betonte weiterhin als eine Novität „IMPAX G2“, also das PACS der zweiten Generation, in dem alle digitalen Bilddaten in der PACS Umgebung gespeichert werden, ob aus Sonographie, Endoskopie, Kardiologie, Nuklearmedizin, dem OP, der Strahlentherapie oder anderen bildgebenden Abteilungen. Die Spezialfunktionen für die verschiedenen Abteilungen ermöglichen ein vollintegriertes Enterprise PACS. „Schließlich ist das „PACS“ angelegt als Archivmedium für DICOM-Daten jeder Herkunft und nicht ausschließlich für die radiologischen Bedürfnisse entwickelt worden. Wichtig ist, dass wir die passenden und notwendigenWorkflow-Anbindungen für unsere klinischen ORBIS-Module mit anbieten, was andere Wettbewerber natürlich nicht können. Nur durch die einheitliche Prozessgestaltung lässt sich der Workflow eines Enterprise PACS in den Griff bekommen. Die Krankenhäuser sehen die Vorteile dieser integrierten Lösung, so dass die vorhanden Systeme auf Sicht substituiert werden.“
„Zudem haben wir 35 neue Funktionen im RIS/PACS-Bereich, die wir mit unseren Kunden erarbeitet haben. Für Forschung und Lehre runden weitere ausgefeilte Funktionalitäten das bewährte, vollständig IHE-konforme IMPAX Lehrarchiv ab“, ergänzte Michael Strüter.
Das IMPAX EE Dünnschicht Archiv gewährleistet die übergreifende Verfügbarkeit von Dünnschichten. Datensätze können separat aufbewahrt und bei Bedarf überall in den
radiologischen Alltag eingebunden werden. Michael Strüter: „Wir warten zudem mit weiteren Performance-Steigerungen bei ORBIS RIS und IMPAX auf.“
Digitale Bilderzeugung über eine Komplettlösung
Bei der Bilderzeugung ist die Digitalisierung über eine Komplettlösung der DR-Systeme für unterschiedliche Ausprägungen und unterschiedliche Anwendungsbereiche zu beobachten.
Einen Trend sieht Stefan Peters Peters, Geschäftsführer Agfa HealthCare und Leiter Imaging bei multifunktionalen digitalen Arbeitsplätzen. So lässt sich die Projektionsradiografie mit Durchleuchtung kombinieren. Der Leiter des Imaging-Geschäfts von Agfa HealthCare DACH: „Hierfür stellen wir die neue DR-Produktentwicklung DX-D 800 zur Verfügung, einen 3-in-1-Arbeitsplatz, der Durchleuchtung und Direktradiographie kombiniert.“ Bereits kurz nach Produkteinführung des DX-D 800 in Deutschland konnten drei Auftragseingänge realisiert werden.
Als einen weiteren Trend beobachtet Stefan Peters die kostengünstige Nachrüstung von existierenden Arbeitsplatzlösungen mit digitalen Detektoren. „Dem tragen wir Rechnung durch unsere neue DX-D Retrofit Lösung. Wir haben damit die Möglichkeit, in unterschiedlichen Varianten bestehende analoge Röntgenarbeitsplätze auf das digitale Niveau zu heben.“ Zu nennen seien die kabellosen Detektoren unterschiedlicher Ausprägung. „Auch für das DX-D Retrofit sind die ersten Auftragseingänge - schon während des DRK 2012 - verzeichnet.“
Agfa HealthCare als Anbieter für die komplette klinische Informationslogistik
Agfa HealthCare Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) sowie Luxemburg (dort für ORBIS und HYDMedia zuständig) befinden sich auf einem erfreulichen Wachstumskurs. „Wir wollen der Anbieter für die gesamte Informationslogistik im Krankenhaus werden“, formulierte Winfried Post, General Manager Agfa HealthCare DACH und Geschäftsführer Deutschland, Österreich und Schweiz, das Ziel.
Dazu hat Agfa HealthCare verstärkt Fahrt aufgenommen. „In den vergangenen Jahren ist es uns nicht nur gelungen, sehr viele Neukunden begrüßen zu dürfen, sondern auch bei unseren zahlreichen Bestandskunden Vertragsverlängerungen sowie Vertragsausweitungen bezüglich zusätzlicher Applikationen und Services zu erreichen“, so Winfried Post. „Wir unternehmen alles, um für unsere Kunden der verlässliche, vertrauenswürdige und leistungsstarke IT-Partner dauerhaft zu sein. Genau diese Einstellung schätzen unsere Kunden an uns und gehen mit uns langfrisitge Vertragsverhältnisse ein: beispielsweise hat unser Großkunde DRK Berlin seine ORBIS-, IMPAX EE- sowie seine umfangreichen Agfa Managed Services-Verträge mit uns um weitere 6 Jahre zu Beginn dieses Jahres verlängert.“
Wertvoller Stabilitätsfaktor: Bestandskunden
„Kundenzufriedenheit und Technologie- sowie Innovationsführerschaft hängen oftmals eng zusammen“. Wie Agfa HealthCare-Manager Winfried Post zugestand, waren vor einigen Jahren nicht alle Agfa HealthCare Kunden wunschlos glücklich und zufrieden. „Wir haben damals mit einem Sofortprogramm reagiert, indem wir einerseits umfangreich in zusätzliches Personal investiert haben – vor allem in Support/Services und IT-Services, andererseits die Produktqualität sowie Innovationskraft deutlich verbessert haben.“ Weiterhin löste Agfa HealthCare das eingeschränkte Abteilungsdenken durch eine integrierte und stets an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Vorgehensweise ab: heute wird der Service frühzeitig in Vertriebsprojekte einbezogen, es gibt gemeinsame Ziele wie „Kundenzufriedenheit“, „Ausbau der Marktführerschaft“ oder „Wachstum durch innovative neue Produkte“. „Besonders die sehr innovative Produkt-Suite „Agfa Managed Services (AMS)“ als skalierbares Sourcing-Modell für passgenaue IT-Leistungen und IT-Service Level Agreements (SLA) im Klinikbetrieb haben wir in den vergangenen 2 Jahren massiv ausgebaut: Dass wir mit dieser Service-Innovation den Anforderungen unserer Kunden vollständig nachgekommen sind und deshalb großen Erfolg haben, lässt sich übrigens nicht zuletzt daran ablesen, dass wir im Markt etliche Nachahmer beobachten können“, stellte Winfried Post heraus.
Mit Neuerungen in Produktbereichen wie Lösungen für Intensivmedizin/Anästhesie, Onkologie, Kardiologie, Nuklearmedizin, DMS/ECM und Mobile Lösungen hat Agfa HealthCare ihr Portfolio erheblich spezialisiert und ausgeweitet. „Wir werden jetzt in vielen Spezialgebieten der Klinik-IT sehr ernst genommen, was immer eine gewisse Anlaufzeit für die Entwicklung und den Roll-Out der Pilotinstallationen voraussetzt“, meinte Winfried Post.
Er erklärte weiter: „Wir werden den KIS-Marktanteil auch im Neugeschäft halten und eher ausbauen, dazu haben wir in den vergangenen Monaten Großkunden mit bis zu 2000 Betten wie das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, die Kliniken des Landkreises Göppingen und das Städtische Klinikum Karlsruhe gewonnen. Allerdings wägen wir sehr genau ab, bei welchen aktuellen KIS-Ausschreibungen in Deutschland wir uns beteiligen. Die derzeitige ruinöse Preisentwicklung sowie das zweifelhafte Auftreten von manchen Wettbewerbern und Beratern in Ausschreibungen lassen eine Nicht-Teilnahme öfters als die sinnvollere Wahl erscheinen. Die so freigesetzten Vertriebskapazitäten setzen wir dann lieber in unserer großen und loyalen Bestandskundschaft ein.“ Weitere Neukunden verzeichnet Agfa HealthCare auch bei dem vollständig neu entwickelten „Enterprise Content Management System“ (ECM) HYDMedia G5.
Neue Perspektiven im Programm
„Summa summarum“, so bilanzierte Winfried Post auf dem DRK 2012, „werden wir die Beziehungen zu und die Betreuung von unseren Bestandskunden ausbauen, ständig Produkt-Innovationen für den Markt generieren und langfristig der verlässliche und kompetente Partner für die vollständige Informationslogistik unserer Klinik-Kunden in DACH sein.“
In dieses runde Programm will der General Manager Agfa HealthCare DACH die Suche nach weiteren Betätigungsfeldern aufnehmen, besonders im Bereich der Healthcare IT, wobei gezielt Ausschau nach geeigneten Kooperationen oder gar Übernahmezielen gehalten werde. „Die niedergelassenen Ärzte sind eine große und attraktive Zielgruppe, die mit dem stationären Bereich zusammenwächst. Davon zeugen zunehmend Kooperationsmodelle untereinander sowie mit den Kliniken und Krankenhäusern. Es gibt noch weitere sehr interessante Bereiche und Nischen in dem großen Zukunftsmarkt Gesundheits-IT und Medizintechnik.“
Interviews auf dem Deutschen Röntgenkongress

Winfried Post, General Manager, Agfa Healthcare

Dennis Mueller,Produktmanager IMPAX EE, Agfa Healthcare

Frank Barzen, Produktleiter Digitale Radiographie DACH, Agfa Healthcare














