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Veröffentlicht: 19.03.2013


HIMSS 13 unterstreicht die

Rolle der IT

Die Entscheiderfabrik auf der HIMSS 2013

Die Entscheiderfabrik präsentierte sich im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz im Gesundheitswesen“. mit einer rund 50-köpfigen Delegation auf der HIMSS 2013 in New Orleans Die Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich besuchten den Kongress und die Ausstellung der weltgrößten Veranstaltung der Healthcare-IT und absolvierten ein umfangreiches Programm während ihres Aufenthaltes in den USA.

Die HIMSS 2013 (www.himss.org) sprengte mit rund 38.000 Teilnehmern aus den Bereichen Krankenhaus-IT sowie ärztlicher und pflegerischer Dienst sämtliche Rekorde.
Internationales und nationales Publikum verkehrte bei den mehr als 300 Veranstaltungen, über 1.200 Aussteller bildeten eine einzigartige Know-how-Börse und eine ideale Plattform für erfolgreiches Networking.

„Meaningful Use“ auf der HIMSS

Die Gesundheitswirtschaft erhält durch die US-Administration über 30 Milliarden Dollar an Fördergeldern zur Effizienzsteigerung – weniger Kosten bei höherer Qualität mittels IT, standardisierter und gesicherter Prozesse. Profittragende sind Krankenhäuser (90% Belegärzte), Gesundheitszentren, Niedergelassene und Rehakliniken. Elektronische Patientenakten spielen beim HIE (Health Information Exchange) eine große Rolle

Auf der diesjährigen HIMSS standen sämtliche IT-Themen im Krankenhausumfeld auf der Agenda, darunter einige US-spezifische Aspekte wie etwa die ICD-10-Einführung, aber vor allem auch das Thema „Meaningful Use“.

Dabei sind die Kliniken, die mittels IT und standardisierter und gesicherter Prozesse die Meaningful Use-Kriterien schon heute erfüllen sicherlich die Gewinner. Das Förderprogramm beinhaltet drei Stufen:

- Data Capture and Sharing
- Advanced Clinical Processes
- Improved Outcomes

Diese Bereiche ermöglichen Kliniken sowie allen Leistungsgerbringern in der Gesundheitswirtschaft in den US durch entsprechendes Engagement nach ca. 2-4 Jahren Effizienzreserven hinaufzusetzen.

In der deutschen Gesundheitswirtschaft erschwert das Tagesgeschäft und die Budgetsituation den Kliniken solche strategischen Aktivitäten und Investitionen, so dass es sinnvoll wäre, darüber zu diskutieren, ob die Selbstverwaltung nicht ein Bonus-Malussystem einführen sollte.

„Meaningful Use“ auch in Deutschland?

Das Meaningful-Use- Programm der USA wäre auch hierzulande ein sinnvolles Kriterium, um festzustellen, welche strategischen Aktivitäten und Investitionen der Kliniken zielgerichtet sind. Sollte die Selbstverwaltung ein für Deutschland spezifisches Programm einführen, müsste es dann auch die Möglichkeit zum Benchmark geben.

S. Lieber, Präsident und CEO der HIMSS im Interview mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton

Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hält „Meaningful Use“ als Rahmenvorgabe für Fördergelder für den richtigen Weg. Auf seiner Grundsatzrede auf der HIMSS 2013 schilderte er persönliche Erfahrungen, die im Zusammenhang mit verborgenen Effizienzreserven im Gesundheitswesen stehen. Im Interview mit Stephen Lieber, Präsident und CEO der HIMSS, zeigte sich Clinton als ehemaliger Präsident und somit nicht mehr in direkter Verantwortung stehend, ungewöhnlich offen, wollte die Frage nach einem geeigneten Präsidentschaftskandidaten jedoch nicht klar beantworten.



F. Mostashari, Nationaler Koordinator für Health Information Technology

Farzad Mostashari, Nationaler Koordinator für Health Information Technology, präsentierte in seiner Rede eindrucksvolle Zahlen bezüglich Kliniken, die bereits Meaningful-Use-Kriterien erfüllt und somit einen Bonus erhalten haben.

Eine dieser Kliniken, das Lafayette General Medical Center, durfte die Delegation der Entscheiderfabrik besuchen und sich von der Wirksamkeit des Meaningful Use überzeugen: CEO, COO, CNO und CIO erläuterten die Verbesserungen im Bereich IT und Prozessoptimierung, stellten die erreichten Meaningful Use-Kriterien vor und gaben Auskunft über den erlangten Bonus.



Die Delegation der Entscheiderfabrik im Lafayette General Medical Center

Das Lafayette General Medical Center wird von Stadt und Kreis getragen, führt mehr als 10 Akut-, Fach- und Rehakliniken, Gesundheitszentren und Belegärzte und wird in Kürze die Erlös-Grenze von € 1.000.000.000,- überschritten haben.

Interoperabilitat ist die Voraussetzung

Interoperabilität ist der Schlüssel zum Erfolg, um mehr Behandlungen durchzuführen und einrichtungsübergreifend durch elektronische Patientenakten zu dokumentieren, so Dr. Farzad Mostashari im Convention Center in New Orleans. Für ihn ist die US-Förderinitiative sowie das Meaning Use-Konzept ein voller Erfolg.

In den Jahren 2008 und 2009 tauschten nur 7% der US Kliniken Daten mittel elektronischer und überregionaler Patientenakten aus, 2010 waren es gerade mal 9%. Erst mit der Einführung des Förderprogramms 2011 stieg die Zahl auf 13%, Ende 2012 tauschten bereits 24% der US Kliniken die Patientendaten mittels elektronischen und überregionaler Patientenakten aus. Als nächster Schritt folgt nun die Einbindung der Patienten mittels mobiler Geräte.

Interessant ist hier der Vergleich mit dem IT-Schlüssel-Thema der Entscheiderfabrik 2013 hinsichtlich digitaler und mobiler Patientenaufklärung mit der ATEGRIS, dem Klinkum Stuttgart und Thieme Compliance.

Das ONC (Office of the National Coordinator for Health Information Technology) gibt an, dass die Volkswirtschaft profitiert, da sich die Präventionsmaßnahmen und Wiederkehrer reduzieren. Der sektoren- und einrichtungsübergreifende Gesundheitsdatenaustausch (HIE – Health Information Exchange) nutzt die Domains und Profile von IHE - Integrating the Healthcare Enterprise.

Der von IHE International und der HIMSS organisierte „Interoperability Show Case“ bot eine optimale Möglichkeit den Fortschritt in der Interoperabilität und des einrichtungsübergreifenden Patientendatenaustauschs live zu erleben.

Auch für die Delegation der Entscheiderfabrik war die „Interoperability Show Case“ aufgrund des epSOS (European Smart Open Services Projekts) der EU und den Vorgaben für den nationalen Patientendatenaustausch äußerst interessant.

Zentrale Themen der Industrieausstellung

Weitere Top-Themen, die in den Sessions und in der Industrieausstellung auf der HIMSS präsent waren, prägen auch bei uns mittel- bzw. langfristig die Entwicklung – Mobilität mit iPad & Co. und Tools zur Analyse der Massen an klinischen und administrativer Daten. Lösungen und Produkte aus den folgenden Bereichen, aber auch die Konvergenz von IT und Gebäudeleit-, Kommunikations- und Medizintechnik fand nicht zuletzt durch das Konzept und die „anfassbare“ Umsetzung des „Intelligent Hospital“ einen hohen Zuspruch.
Die nächste Chance, das Healthcare-IT-Themenfeld in seiner Gänze inklusive Vergleichsmöglichkeit mit den USA zu erleben, bietet sich auf der „HIMSS 2014“ – sie findet vom 23. bis 27. Februar in Orlando statt.

Stimmen zur HIMSS

HIE – Health Information Exchange erweist sich als nachhaltig und ist das Ergebnis bzw. der Erfolg des am Meaningful Use orientierten Bonus Malus Programms zur Erreichung von Effizienz in der Gesundheitswirtschaft der USA, unterstreicht Dr. Pierre-Michael Meier, Initiator der Entscheider-Networking-Plattform Entscheiderfabrik und Stv. Sprecher des IuiG-Initiativ-Rates.

Peter Löbus, 1. Vizepräsident des VKD e.V. - Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands, Sprecher des IuiG-Initiativ-Rates der Entscheiderfabrik und Geschäftsführer Gesundheitspolitik AMEOS Sachsen-Anhalt wünscht sich eine politische ähnliche politische und finanzielle Förderung wie in den USA, damit ehrgeizige IT-Projekte ihren Beitrag zu mehr Effizienz in der Gesundheitswirtschaft leisten können.

Aladin Antic, IT-Leiter, KfH Kuratorium für Dialyse: „Das US-System finanzieller Anreize mit seinem Ansatz des ‚Meaningful Use‘ wirkt sich derzeit stark auf die Durchsetzung der Technologien aus. Hieraus, und auch aus der Vorgabe von Regularien, an die man sich in Deutschland nicht heranwagt, kann man viel lernen. Es wäre wünschenswert, solche Ansätze auf unsere Verhältnisse zu übertragen – das stellt jedoch ein systemisches Problem dar. Was man individuell vom Technologieangebot auf der HMSS13 mitnimmt, ist etwa eine nutzerorientierte Oberflächengestaltung für mobile Lösungen. Standardorientierung und die Synergien schaffende Integration von Technologien, beispielsweise im Kontext von RFID, sind beeindruckende Entwicklungen – man sieht: ‚es geht‘. Die Incentivierung für Innovationen ist ein Thema, an das man sich zur Minderung von Risiken der qualitativen Versorgung in Deutschland strategisch heranwagen muss.“

Gerhard Härdter, Klinikum Stuttgart: „Auch in Deutschland gibt es vereinzelt Ansätze, die den amerikanischen HIEs ähneln. Allerdings handelt es sich dabei nicht um vollständige Patientenakten, sondern um definierte Use Cases wie etwa Trauma-Netzwerke. Der Datenschutz ist in Deutschland eine große Hürde; es muss dahin gehen, dass vom Patienten – der an einer höheren Versorgungsqualität interessiert ist – die Forderung kommt, dass die einzelnen Player in der Behandlungskette enger zusammenarbeiten und relevante Daten austauschen.“

Felix Katt, Leiter IT, Unfallkrankenhaus Berlin: „Mobilität steht bei aktuellen Technologien im amerikanischen Gesundheitssystem deutlich im Vordergrund – auch hinsichtlich der Integration von Leistungen, die nicht klassisch als stationär zu betrachten sind. Offensichtlich gibt es hier Abrechnungsmöglichkeiten, die in Deutschland noch nicht auf der Tagesordnung zu finden sind.“

Dr. Jürgen Müller, CIO Universitätsspital Zürich: „Die Integration von Systemen im Kontext von RFID, die im ‚Intelligent Hospital‘-Pavillion auf der HIMSS13 gezeigt wird, habe ich in Europe noch nicht gesehen. Auch der hohe Grad an Standardorientierung und die Durchdringung mit IHE-Profilen ist einzigartig und geht weit über die Situation in unseren Heimatländern hinaus. Nicht nur unseren CIOs, sondern auch den CEOs und CFOs sollten auf Messen in Europa die entsprechenden Vorteile für das Geschäft und den Patienten präsentiert werden. Irgendwann werden auch deutsche Hersteller diese Potenziale erkennen – gegebenenfalls aber erst, wenn sie von den amerikanischen Akteuren im Markt überrollt worden sind.“

Ekkehard Zimmer, Kaufmännischer Vorstand, Universitätsklinikum Leipzig: „Als Kaufmännischen Vorstand beeindruckt mich, dass in den USA nicht die Technik im Vordergrund steht, sondern der Workflow am Patienten. In Deutschland, und im Beispiel in Leipzig, wäre das sehr erstrebenswert. So müsste die direkte Eingabe ins KIS durch die Ärzte deutlich nutzerfreundlicher gestaltet werden. – Im Vergleich mit den Verhältnissen in den USA ist in Deutschland die sektorenübergreifende Einbindung von Partnern in der Behandlungskette noch nicht spürbar vorangeschritten.“

PD Dr. Günter Steyer, Programm Manager der Entscheiderfabrik und Organisator der Reise fügt hinzu, dass uns die Amerikaner im Bereich der Vernetzung, Interoperabilität und Zertifizierung einige Schritte voraus sind. Bemerkenswert ist der hohe Grad der Zusammenarbeit von Politik, Fachgesellschaften, Verbänden und Industrie. Gerade hier gilt es in Deutschland eine Lücke zu schließen, um den einrichtungsübergreifenden Austausch von Patientendaten weiter vorantreiben und die Vorteile der elektronischen Patientenakte voll auszuschöpfen (Meaningful Use). Darüber hinaus wäre es wünschenswert, wenn IHE in Deutschland einen ähnlich hohen Nutzungsgrad wie in den USA hätte und IHE-Profile bereits im Vorfeld einer Investition in den Leistungsverzeichnissen der Ausschreibung gefordert würden.

Für Dennis Feiler und das Team von DFC ist die Reise zur HIMSS immer eine Möglichkeit IT-Trends in der Gesundheitswirtschaft zu Erkennen sowie Lösungsansätze für die aktuellen Anforderungen zu erkunden. Klar zum Erkennen waren auch in diesem Jahr die Forderung nach weiterer Vernetzung der unterschiedlichen Akteure in der Gesundheitswirtschaft und damit verbundener Lösungsansätze. Wobei die Vernetzung sich nicht mehr nur auf Verbindung verschiedener Leistungserbringer im Krankenhausbereich bezieht, sondern auch vermehrt die primären Leistungserbringer einbezieht. Zu erkennen ist auch der Trend, den Patienten über entsprechende Portallösungen mehr in die Kommunikation mit einzubinden bzw. an die Leistungserbringer zu binden. Bleibt zu hoffen, dass auch in Deutschland von Seiten der Politik die aktuellen Herausforderungen und Trends erkannt werden und wie dies in anderen Ländern der Fall ist, auch entsprechend unterstützt bzw. gefördert werden.

Andre Sandler, Verantwortlicher für die Entwicklung bei ID Berlin, dass sich selbst auf der HIMSS deutsche Unternehmen nicht zu verstecken brauchen. Der Medienrummel ist enorm aber mit innovativen Lösungen können wir durchaus auch in Amerika beeindrucken. Die HIMSS bot einen Einblick in innovative Technologien und Behandlungsformen. Ein Besuch war für alle, die ihre Klinik zukunftsrobust steuern wollen, sehr lohnenswert, ergänzte Meik Eusterholz, Geschäftsfeldleiter bei UNITY.

Laut Holger Cordes, Geschäftsführer, Cerner Deutschland legte Cerner auf der diesjährigen HIMSS die entscheidenden Schwerpunkte auf Population Health Management, bedienerfreundliche Lösungen für Ärzte und die Medizingeräteanbindung. Vor allem Population Health gewinnt in den USA zunehmend an Bedeutung: durch ganzheitliche Versorgung einer Region oder Bevölkerungsgruppe und strukturierte Analyse von Gesundheitsdaten wird das Ziel sowohl höherer Ergebnisqualität der Versorgung, als auch gesteigerter Lebensqualität der Bevölkerung erreicht. IT im Dienste der Bürger, Patienten und der Ertragskraft der Krankenhäuser.

Auch in Deutschland stehen wir nunmehr vor dem Generationswechsel von Prozessunterstützung hin zu Qualitäts- und damit Wirtschaftlichkeitssteigerung. Intelligente IT-Lösungen zu Entscheidungsunterstützung und Effizienz werden künftig integraler Bestandteil von erfolgreichen Krankenhausstrategien sein.

Christian Kohler, Verantwortlich für den Vertrieb bei dem Schweizer Unternehmen „the iengineers“ führte folgendes aus: „Der Besuch der HIMSS in Begleitung der Teilnehmer aus Deutschland eine grosse Chance, nicht nur Technologien und Lösungen zu betrachten und zu beurteilen, sondern diese auch mit Partnern aus Deutschland zu diskutieren. Beim „Schweizer Abend“ zu dem wir eingeladen hatten konnten wir somit unser Angebot unmittelbar messen und seine Einordnung bei möglichen Kunden und Partnern beurteilen. Dieser Austausch und die Kontakte bringen uns dem Ziel im deutschen Markt aktiv zu werden ein grosses Stück näher.

Als Erkenntnis aus der Messe nehmen wir mit, dass das Konzept mit einer aus verschiedenen Systemen konsolidierten Patientenakte mit Dokumenten, Bildern und Filmen jeglicher Art eine wichtige Basis für laufende und absehbare Entwicklungen ist. Diese Architektur ist ein Enabler der Vernetzung über alle Grenzen und mit dem Einbezug der Patienten (Patient Engagement) wie sie an der HIMSS aus den letzten Jahren bestätigt respektive neu aufgegriffen wurden. Daten, Funktionen und Portale zu trennen bedeutet Integrationsfähigkeit, Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung in der Zukunft.

Die HIMSS ist laut Thomas Leitner für InterSystems ein echtes Heimspiel. Die Initiativen der US-Regierung haben in den letzten Jahren über alle Versorgungsebenen hinweg zu enormen Fortschritten beim Thema vernetzte Gesundheit geführt. InterSystems ist inzwischen eine etablierte Größe, wenn es um Regional Health Integration Organisations (RHIOs) oder Vernetzung auf Ebene von Bundesstaaten geht. Konzepte, die ähnlich auch in vielen anderen Ländern umgesetzt wurden und die sich Dank offener Standards bei der Gesundheits-IT auch sehr gut auf deutsche Anforderungen übertragen lassen. Während die Strukturen in jedem Projekt einzigartig sind, sind die Ziele, Verbesserung der Versorgung und Optimierung der Kostenstruktur, überall gleich. Wie die Konferenz Vernetzte Gesundheit Kiel 2013 zeigte, gibt es sogar sehr gute Gründe für transnationale Kooperationen.

Michael Gretz, EMEA Verantwortlicher von EMC führte aus, dass auf der HIMSS bzw. in dem EMC Lunch für die Teilnehmer der Entscheiderfabrik-Reise das integrierte Healthcare Portfolio von EMC deutlich wurde und das die Health Professionals eine vollständige und einheitliche Sicht auf Patienteninformationen erhalten. Die Sicht ermöglicht einen zuverlässigen und vollständigen Entscheidungsprozess und ist einfach in der Nutzung und günstig in der Instandhaltung. Die Vorteile sind, dass

- Alle klinischen und KH-Informationen sofort verfügbar sind,

- ein modularer Aufbau es ermöglicht auf Technologieänderung schnell zu reagieren (Investitionsschutz),

-Standard-Datenformaten wie HL7 und XDS konsequent unterstützt werden,

- Datensicherheit gewährleistet wird, Aufbewahrungsfristen eingehalten werden und

- eine umfassende, rechtzeitige und präzise Analytik über alle Systeme hinweg zu jeder Zeit möglich ist.

Das KH-Personal hat somit die richtige Information, am richtigen Platz zur richtigen Zeit verfügbar! Keine Hürden mehr durch proprietäre Formate. Keine Verzögerungen mehr beim Zugriff auf Information. Weniger Barrieren um die optimale Patientenpflege zu gewährleisten.

Die Himss ist laut Alois Steidel spannend, da dort die positiven Auswirkungen des „Meaningful Use-Ansatzes“ in „Zahlen“ betrachtet werden konnten. Darüber hinaus konnte man sich auf dem Interoperability Show Case sehr eindringlich darüber informieren, wie unterschiedliche Firmen mit unterschiedlichen IT-Lösungen zusammen arbeiten. Das sollten wir auch in Deutschland wagen.

In den USA profitieren die Leistungserbringer von höheren Budgets durch das am Meaningful Use orientierte Bonus Malus Programm zur Erreichung von Effizienz und haben so dediziert mehr Geld für IT. In Deutschland könnte man durch entsprechende Rahmenbedingungen und den Einsatz von IT und standardisierten und gesicherten Prozessen ebenfalls Effizienzreserven in der Gesundheitswirtschaft heben. „Durch Projekte, nicht an Projekten sparen“ lautet die Devise. Durch das Konzept der Entscheiderfabrik und die jährlich von der Krankenhaus Unternehmens-, IT- und Medizintechnikführung gewählten IT-Schlüssel-Themen ist die Entscheiderfabrik diesbezüglich „auf Augenhöhe“ mit den amerikanischen Akteuren, setzte Dr. Pierre-Michael Meier als Schlusspunkt; nachhaltige Lösungen entstehen in der Praxis durch die enge Zusammenarbeit von Kliniken, Industrie und Beratern.

von Dr. Pierre-Michael Meier und Dagmar Finlayson

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