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Veröffentlicht: 26.06.2014

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Sommercamp der Entscheiderfabrik

2014

Ausarbeitung der diesjährigen Schlüsselthemen – Coaching für Neuteilnehmer

Gruppenbild der Teilnehmer Sommercamp 2014

Das Sommercamp der Entscheiderfabrik trug dieses Jahr die Firma DMI aus. Vom 23.-24.6. trafen sich Berater, Klinik- und Industriepartner und weitere Fachleute im malerischen Kloster Nimbschen sowie in Leisnig, um die im Februar gewählten fünf Schlüsselthemen eingehend zu bearbeiten. Die neuen Teilnehmer hatten die Gelegenheit sich für den Ablauf der Entscheiderfabrik „coachen“ zu lassen.

Kloster Nimbschen in Grimma

Das Sommercamp, als fester Bestandteil des Entscheider-Zyklus’ (Entscheiderevent, Sommercamp- Medica), konnte auch dieses Jahr wieder das Erfolgkonzept der Entscheiderfabrik untermauern. Obschon der diesjährige Veranstaltungsort, das idyllische Kloster Nimbschen in Grimma, ein wenig abseits im Osten liegt, fanden über 60 Teilnehmer den Weg ins schöne Muldenland und erfreuten sich eines hervorragend organisierten Events.

Initiator Dr. Pierre Michael Meier freut sich, dass das bewährte Motto „Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz“ auch im nunmehr achten Jahr bestens zum Tragen kommt. „Die Entscheidungsprozesse werden durch die Qualitätsschleife unterstützt und die 22 fördernden Verbände, über 80 beteiligte Industrieunternehmen und über 400 Krankenhäuser bestätigen das Gesamtkonzept der Entscheiderfabrik, so Dr. Meier. Nur gemeinsam kann der Wertbeitrag der IT gehoben werden, bekräftigt Meier.

v.li. Dr. Pierre Michael Meier und Gastgeber Christoph Schmelter, DMI.

Gastgeber Christoph Schmelter, Geschäftsführer von DMI, betont, dass es die Aufgabe der Gastgeber sei, „ die richtige Atmosphäre für ein innovatives Arbeiten zu schaffen“. Er wünsche sich eine „Entschleunigung“, so dass am Ende alle Teilnehmer rundum „glücklich und zufrieden“ sind, resümierte Schmelter bei seiner Begrüßung.

Gunther Nolte, Vivantes: „Strampeln für den Erfolg“

Gunther Nolte, Ressortleiter IT / TK, Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin, berichtet als ehemaliger Campteilnehmer von seinen Erfahrungen und betont, dass die „Entscheiderfabrik etwas anderes bietet“ und „das große Alleinstellungsmerkmal die absolute Freiwilligkeit ist“. Bei der Entscheiderfabrik steht kein wirtschaftliches Dogma aus den Unternehmen dahinter, sondern letztendlich eine aus sich selbst kommende Motivation, so Nolte. Für ihn ist das gesamte Konzept ein hervorragender Blick über den Tellerrand und er möchte die Teilnehmer ermuntern „sich von Schablonen zu lösen und Visionen freien Lauf zu lassen“. Das Sommercamp manifestiert sich innerhalb des Konzepts als „thematischer Meilenstein“, unterstreicht Nolte.

Intensive Bearbeitung der 5 Schlüsselthemen

Während des Sommercamps haben die jeweiligen Gruppen Gelegenheit, die Anfang des Jahres gewählten Schlüsselthemen intensiv zu bearbeiten und zu diskutieren. Die Fachleute der beteiligten Industrieunternehmen, Kliniken und Beratungsunternehmen, die in Gruppen von 3-7 Teilnehmern ihr entsprechendes Schlüsselthema ausfeilen, haben bereits im Vorfeld alle relevanten Informationsmaterialien erhalten und durch persönliche wie auch virtuelle Treffen genügend Zeit, sich auf die bereits abgestimmten Projektaufgaben vorzubereiten.

Zudem müssen sie sich während der ‚speed presentations’ auch kritischen Fragen und Anmerkungen stellen. Die Präsentationen dienen dazu, die Fortschritte der jeweiligen Projekte vorzutragen und im gemeinsamen Austausch eine qualitative Aufwertung zu erlangen

Rolle des Feedbackgebers

Eine besondere Funktion hat der ‚Feedbackgeber’, der die jeweiligen Gruppenpräsentationen kommentieren, Empfehlungen aussprechen und gleichsam bewerten muß. Diese Rolle hat in diesem Zyklus Daniel Diekmann, Geschäftsführer ID Berlin, übernommen. Ihm gelang es, durch gezielte Fragen und analytische Durchleuchtung der jeweiligen Projekte maßgeblich zu einer Erhöhung des Niveaus beizutragen. Durch seine Anmerkungen bekamen die Gruppen die richtigen Anstöße, um eventuelle Schwächen zu beseitigen.

Daniel Diekmann, Geschäftsführer ID Berlin: Feedbackgeber des Entscheider-Zyklus 2014.



„Entscheiderfabrik ist Projektbeschleuniger“

Während die Gruppen die Schlüsselthemen 2014 bearbeiteten, hielten Dr. Andreas Kutscha, Beiratsvorsitzender des VuiG e.V. und Dr. Pierre-Michael Meier als Stv. Sprecher des IuIG-Initiativ-Rats, eine Coaching Session für Neuteilnehmer des Wettbewerbs für den neuen Zyklus 2015 ab. Ziel ist es, dass alle Teilnehmer bestens für den Wettbewerb um die 5 Schlüsselthemen vorbereitet sind und die Ausgangslage für alle gleich ist.

Coaching Session für Neuteilnehmer - rechts: Dr. Ansgar Kutscha, Beiratsvorsitzender des VuiG e.V.: "Die Entscheiderfabrik liefert die Plattform, Sie liefern den content."

Meier betont, dass die „Entscheiderfabrik ein Projektbeschleuniger ist“, denn das Budget in den Krankenhäusern ist limitiert und bei vielen Projekten fehle „schlichtweg der Mut“, betont Meier. Der Vorteil der Entscheiderfabrik sei, dass „die Katze nicht im Sack gekauft wird“, sondern dem Geschäftsführer ganz klar die Angst genommen werde, etwas Falsches zu tun, resümiert Meier.



Dr. Ansgar Kutscha, als Mitbegründer von Anfang an mit im Boot der Entscheiderfabrik, sieht das Ganze als „Treffpunkt für alle, die IT als Unternehmenserfolg wollen“. Wichtig ist vor allem eine stimmige Projektidee, die vor allem Glaubbwürdigkeit vermittelt und die eigene Begeisterung spüren lässt, so Kutscha. Die Leitworte sind „Reife – Kompetenz – Überzeugungskraft, Klarheit, Präsenz, Begeisterung“, bringt Kutscha das Erfolgkonzept auf den Punkt.

Rahmenprogramm des Gastgebers DMI

Die Teilnehmer des Sommercamps konnten sich bei einer Besichtigung der DMI Archivorganisation GmbH in Leisnig ein gutes Bild des führenden Dienstleisters auf dem Gebiet der Archivierung von Patientenakten machen. Stolz präsentierte Geschäftsführer Christoph Schmelter seine Firma, die mit nur wenigen Mitarbeitern startete und mittlerweile in der eher strukturschwachen Region einen Hauptarbeitgeber darstellt, mit sehr hoher Frauenquote. Bei der Abendveranstaltung auf der geschichtsträchtigen Burg Mildenstein erfreuten sich die Teilnehmer eines mittelalterlichen Ritteressens und hatten die Gelegenheit sich fernab von Zwängen in lockerer Atmosphäre auszutauschen. Begrüßt wurden sie auch vom Vize-Landrat des Landkreises Mittelsachsen, Dr. Manfred Grätz sowie dem Bürgermeister der Stadt Leisnig, Tobias Goth.

Mittelalterlicher "Met-Empfang" auf Burg Mildenstein in Leisnig

Sommercamp als Halbzeit des Entscheider-Zyklus

Das diesjährige Sommercamp bei Gastgeber DMI wurde von allen Beteiligten als rundweg positiv aufgenommen. Dank der perfekten Organisation durch Sigrun Böcker, Eventmanagerin DMI, sowie ihren Kolleginnen, wurden den Teilnehmern die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gruppenarbeit und ein effektives Networking gegeben. Dirk Jost, Business Unit Manager Healthcare bei März Internetwork Services, freut sich, dass „seine Gruppe enorme Fortschritte während des Sommercamps“ machen konnte.



„Das Sommer-Camp wurde hervorragend angenommen. Das zeigt, dass der Bedarf nach dem Sommercamp mit der methodischen Unterstützung, der Orientierung auf die Erreichung einer hausindividuellen Lösung und der zeitlichen Fokussierung uneingeschränkt groß ist.Diese Veranstaltung markiert somit einen überragenden Meilenstein in dem Entscheider-Zyklus 2014 und ich bin gespannt auf die Ergebnispräsentationen am 13.11.2014 um 10:00 auf dem Deutschen Krankenhaustag / MEDICA.“, fasste Dr. P.-M. Meier, Stv. Sprecher des IuiG-Initiativ-Rates der ENTSCHEIDERFABRIK, 2. Vizepräsident des bdvb – Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. zusammen.

Gastgeber des Sommercamps 2015 ist die Firma KMS in Unterhaching.

Weitere Termine der Entscheiderfabrik



16.-17.10.2014: Entscheider-Werkstatt "Innovative Geschäftsmodelle zum Abbau von Investitionstaus in Informations- und Medizintechnik", Stuttgart

12.-15.11.2014: Ergebnis-Veranstaltung IT-Schlüsselthemen 2014 mit "Entscheider-Lounge & Gemeinschaftsstand", Deutscher Krankenhaustag/Medica

11.-12.02.2015: Entscheider-Event - Start Entscheiderfabrik 2015, Industrie-Club Düsseldorf

Schlüsselthemen 2014

„IHE konforme klinische Apps – Neue Freiheitsgrade für die personalisierte, mobile IT Nutzung im klinischen Umfeld“

Klinik: G. Nolte, Prokurist, Ressort IT / TK, Vivantes

Klinik: G. Härdter und P. Massier, Service Center IT, Pate: Dr. R.-M. Schmitz, Klinikum Stuttgart

Klinik: V. Lowitsch, Geschäftsbereichsleiter IT, Pate: P. Asché, Vorstand, Uniklinik der RWTH Aachen

Industrie: Dr. R. Lohmann, Geschäftsführer, Lohmann & Birkner Industrie: D. Jost, Business Unit Manager Healthcare, März Internetwork Services

Berater: Dr. A. Zimolong, Geschäftsführer, Synagon

„KIS – Kaum Informationen Sichtbar? Patientendaten prozessoptimiert dargestellt!“

Klinik: Universitätsklinikum Münster, Dr. G. Hülsken, Pate: C. Hoppenheit, Vorstand, Universitätsklinikum Münster

Klinik: W. Kopton, IT-Leiter, KVVR Klinik Verbund Vest Recklinghausen, S. Schorein, IT-Standortleiter, Pate: M. Voigt, Prokurist, St. Elisabeth Hospital Herten

Klinik: L. Forchheim, Abteilungsleiter Informationstechnik, Pate; H. Jaeger, Geschäftsführer, edia.con

Industrie: S. Essmeyer, Vorstand, uhb consulting AG

Berater: C. Vosseler, Inhaberin, Vosseler Consulting

„IT-Controlling als Wegbereiter vom reinen Cost-Center zum strategischen Service-Center“

Klinik: U. Purwin, CIO, Pate: S. Rüsken, Geschäftsführer, Städt. Kliniken Neuss

Lukaskrankenhaus

Klinik: R. Boldt, IT-Leiter, Pate: Dr. D. Tenzer, Klinikum Oldenburg

Klinik: A. Rißmann, Leitung kaufmännisches und medizinisches Controlling, Pate: O.

Lehnert, Geschäftsführer, Klinikum Stadt Soest

Industrie: G. Reinisch, Vertriebsleiter, TIP GROUP

Berater: Dr. U. Günther, Geschäftsführer, Sanovis

"KlinikNet 2.0 - das webbasierte Kliniknetzwerk. WER braucht WAS zu welchem ZWECK?"

Klinik: C. Imre, IT-Projekte, Pate: H. Höhmann, Vorstand, LVR Klinik Langenfeld


Klinik: O. Seebass, Geschäftsführer, FACT IT St. Franziskus Stiftung Münster

Klinik: Dr. V. Hüsken, Leiter Zentralbereich IT, Pate: N. Ohnesorg, Geschäftsführer,

KRH – Klinikum Region Hannover

Klinik: Th. Mangelmann M.Sc., Referent Kfm. Geschäftsführung, Leitung Zentrales

Projektmanagement, BG Unfallklinik Frankfurt am Main

Industrie: Dr. D. Gumm, Senior Consultant, effective WEBWORK; Wissenschaftliche


Begleitung: Prof. Dr. K. Wendland, Medieninformatik - Fachhochschule Aalen

Berater: Dr. M. Hillen, Prokuristin, proKlinik Beratung

„Optimierung von Dokumentations- und Abrechnungsprozessen durch computerunterstützte Kodierung (Computer-assisted coding – CAC)“,

Klinik: S. Uhl, Stv. Kaufmännischer Direktor, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

Trier, Pate: C. Weisskopf,


Industrie: A. Püschl, Business Manager, 3M

Berater: Dr. A. Beß, Vorstand, promedtheus

Themen des IT-Schlüssel-Themen Wettbewerbs 2015:

(1) „Elektronisches Anordnen mit Anordnungssets: Qualität sichern, Ärzte zeitlich entlasten, Über- und Fehldiagnostik- und Therapie reduzieren“



(2) „IT-Leistungsgruppen für Krankenhäuser als Basis zur Messung von Effizienz und Prozessverbesserung durch IT Einsatz an Hand weicher und harter Faktoren

(3) „Anwender profitieren: Infrastruktur neutrale und IHE konformePräsentations-/Visualisierungskomponenten stiften Nutzen!“



(4) „Effizienz und Sicherheit im Abrechnungsprozess durch intelligent digitalisierte Patientenakten“



(5) „Point-of-care Expertenbefundung auf dem Medizingerät – Qualitäts- und Prozessverbesserung der medizinischen Versorgung oder nice-to-have?“



(6) „Bereichsübergreifende Prozessoptimierung am Beispiel der Notfallambulanz“



(7) „IT hilft: „Medizinisches Wissen – nie da, wenn ich es brauche?“



(8) "Optimale Prozessunterstützung in Medizin und Erlössicherung - KIS 2.0"



(9) „Optimales reg. Versorgungsmanagement mittels EFA 2.0 konformer IT Plattform, u.a. für die Erfüllung des Patientenrechtegesetzes“



(10) „Standardisiertes medizinisches Archiv als Baustein für den unternehmerischen Erfolg eines Krankenhauses“



(11) „Zusammenwachsen von Medizintechnik und IT im Rahmen der Komplex vernetzten Medizintechnik“



(12) „Optimierung der Privatliquidation mittels einer mobilen APP zur GOÄ-Erfassung(13) „Information und Kommunikation am „Point of Care“ – Effizienz für klinisches Personal und Patienten“

(13) "Information und Kommunikation am 'Point of Care' - Effizienz für klinisches Personal und Patienten"

(14) „RFID-Einsatz in der Altersmedizin zum Schutz der Patienten unter ethischen Gesichtspunkten“



(15) „eMedikation in der Routine dokumentiert – Medikationsplan IHE-konform gespeichert und überall verfügbar – Referenzimplementierung mit ID MEDICS“



(16) „OR-Integration“

(17) "Archiv24"

von Dagmar Finlayson

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