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Veröffentlicht: 08.12.2014


Alle Jahre wieder:

MEIERHOFER-Anwendertage in München
und Essen





Am 07. und 08. Oktober lud die MEIERHOFER AG zu ihrer alljährlichen Kundenveranstaltung MCC.live ein. Damit ein möglichst großer Kundenkreis die Möglichkeit hat, ohne größeren Anreiseaufwand an dem Event teilzunehmen, fand die Veranstaltung wie schon in den Vorjahren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einmal in München und einmal in Essen statt.


An den beiden Tagen wurde den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Programm mit einem Mix aus aktuellen Informationen aus dem Markt, Neuigkeiten aus dem Unternehmen und aus Kundenprojekten sowie natürlich die Vorstellung von Produktneuheiten geboten. Darüber hinaus boten beide Tage den passenden Rahmen zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit Fachkollegen und den MEIERHOFER-Experten.

Als besonderer Service für die Kunden, die nicht teilnehmen konnten, wurde die Veranstaltung in München dieses Jahr erstmals aufgezeichnet und im Nachgang der Veranstaltung im MEIERHOFER-Internetportal als Online-Videos zur Verfügung gestellt.



Der MCC.live lockte mehr Besucher als in den Vorjahren nach München und Essen und bot ihnen ein buntes Programm aus Produktpräsentationen, Anwenderberichten und Schwerpunktvorträgen

Den Auftakt des Events bestritt in gewohnt schwungvoller Manier Matthias Meierhofer, der Vorstandsvorsitzende und Gründer der MEIERHOFER AG, der seit September auch Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg) ist. In seiner Begrüßungsansprache ging er dann auch auf diesen Punkt kurz ein, widmete sich dann aber schwerpunktmäßig den aktuellen Entwicklungen am deutschen KIS-Markt. „Wir glauben an das Geschäftsmodell KIS und stehen als Mittelständler für ein stabiles, investitionssicheres Unternehmen mit einem klaren Fokus auf den deutschsprachigen Healthcare IT-Markt“, so Meierhofer. Ein Statement, das auch mit einem Umsatzwachstum von über 10% untermauert werden konnte.




Vorstandsvorsitzender Matthias Meierhofer betonte die Ausrichtung der MEIERHOFER AG auf den deutschsprachigen Healthcare-IT-Markt

MEIERHOFER investiert in die Zukunft – das wurde in den Vorträgen, aber auch in den vielen Pausengesprächen sowie in den Produktpräsentationen deutlich. Dabei steht neben Umstrukturierungen im Unternehmen vor allem die kontinuierliche Investition in praxistaugliche und innovative IT-Lösungen im Vordergrund. So können MEIERHOFER-Kunden ab Mitte November die neue Plattform MCC 2015 implementieren. Und dass sich das lohnt, zeigte der verantwortliche Produktmanager Andreas Deris in seiner Präsentation. MCC 2015 macht das KIS nicht nur schneller und übersichtlicher, sondern setzt mit Elementen wie der Verordnungsmaske, der Patientenhistorie oder der sogenannten Problemliste benutzerfreundliche Funktionen für den Arzt oder Pfleger um. Besucher des MCC.live konnten sich ein Bild davon machen, wie schnell zum Beispiel die Patientenkurve und der Verlaufsbericht aufgerufen werden können. Ein wesentlicher Bestandteil von MCC 2015 ist das Plug-In-Konzept, ein wichtiger technologischer Meilenstein als Erweiterung der MCC-Anwendung. Dadurch können applikationsübergreifend zusätzliche Informationen oder andere Informationsdarstellungen in MCC zur Verfügung gestellt werden.

Ein Thema, mit dem sich viele Krankenhäuser aktuell auseinandersetzen, ist die Vernetzung von Medizintechnik und IT. Ein wahres Pionierprojekt in diesem Bereich stellten Markus Schwarz (Bereichsleiter Projekt- und Accountmanagement Deutschland) und sein Team vor: Die Einführung eines Arbeitsplatzsystems am Universitären Herzzentrum Hamburg, welches die vorhandenen Systeme des UHZ zusammenführt und sämtliche Medizingeräte und Kernprozesse integriert. Ergebnis ist eine der größten und umfangreichsten Installation ihrer Art in Deutschland. Die Dimension wird auch angesichts der Zahlen deutlich: Seit Produktivstart im Mai 2014 wurden 25.000 Untersuchungen dokumentiert sowie ca. 25.000 Befunde und Dokumente erzeugt. Es sind insgesamt in allen Systemumgebungen 193 Schnittstellen aktiv. Ein echtes Mammutprojekt, das auch andere Häuser ermutigen soll, komplexe Integrationsprojekte in Angriff zu nehmen.

„Der Kunde im Fokus“ – das diesjährige conhIT-Motto spiegelte sich auch auf dem Anwendertag wieder. Die Teilnehmer erfuhren, wie unternehmensinterne Umstrukturierungen künftig die Kundenkommunikation stärken sollen. Des Weiteren wurde mit einer kurzen Vor-Ort-Umfrage die Zufriedenheit mit Produkt und Unternehmen abgefragt und das sehr positive Ergebnis am Ende vorgestellt.

Um Kundenzufriedenheit ging es im weiteren Sinne auch im Vortrag von Rolf Schwendener, stellvertretender Klinikdirektor beim MCC-Kunden Merian Iselin Klinik Basel. Er stellte sich die Frage, wie ein Krankenhaus die mittels IT optimierten Prozesse dazu nutzen kann, seine „Kunden“ zufriedenzustellen und das Image der Klinik zu stärken. Ein Fazit: IT hilft vor allem dabei, die Kommunikation mit den Patienten – im Falle der Merian Iselin Klinik aber auch ein hoher Anteil an Belegärzten – zu verbessern. Und das spricht sich herum.

Markus Stein, Leitung Patientenmanagement der ETHIANUM Klinik Heidelberg, ging es eher um nackte Zahlen. Er stellte ein in MCC integriertes DRG-Benchmarktool vor und zeigte eindrucksvoll, wie Kliniken damit ihre Erlöse optimieren können, indem sie anhand einfacher Auswertungen schnell Rückschlüsse auf eventuell nicht dokumentierte, aber erlösrelevante (Neben)-Diagnosen oder auch auf zu hohe Kosten innerhalb der Klinikabläufe ziehen können.

Neben dem vielfältigen Vortragsprogramm waren es aber einmal mehr die Pausengespräche, die den MCC.live zu einem lohnenden Veranstaltungstag gemacht haben. Ob der Austausch mit anderen MCC-Kunden oder das persönliche Gespräch mit den MEIERHOFER

Mehr Komfort und Usability

MEIERHOFER stellt neue Plattform
MCC 2015 vor


Die MEIERHOFER AG hat auf ihrem diesjährigen Anwendertag die neue Produktplattform MCC 2015 vorgestellt. Diese steht ganz unter dem Motto: Schneller und einfacher arbeiten mit MCC. Neben zahlreichen neuen Features bringen viele technologische Erweiterungen einen deutlichen Zuwachs an Performance und Usability.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung von prozessorientierten Features, die Ärzte und Pflegekräfte bei ihren administrativen Aufgaben unterstützen. So steht mit der neuen Plattform mit der MCC.PROBLEMLISTE nun ein Instrument für die problemorientierte Dokumentation bereit, mit dem fallübergreifend die aktuellen und anhaltenden Gesundheitsstörungen des Patienten dokumentiert werden können.
Diese Form der problemorientierten Dokumentation dient einem effizienten Wissensmanagement, fördert eine strukturierte Patienten-Problembehandlung und sichert damit die Behandlungsqualität. Die Datenerfassung gelingt dank hohem Strukturierungsgrad und verschiedener Erfassungshilfen sowie hinterlegten Katalogen einfach und schnell. Mit der Nutzung dieses Tools hat der Arzt stets einen aktuellen Überblick über die Probleme des Patienten und vermeidet die zeitaufwändige Suche nach Informationen in älteren Krankengeschichten.

Ein anderes Highlight der neuen Plattform steht mit dem als Plug-In installierten Feature MCC.PATIENTENHISTORIE zur Verfügung: Hiermit übernehmen Ärzte und Pflegekräfte einfach und schnell via Dragand- drop Informationen aus früheren Aufenthalten des Patienten in die laufende Dokumentation. Dazu gehören beispielsweise Diagnosen, Pflegepläne oder die Medikation. Viele weitere Features in MCC 2015 erleichtern die Dokumentationsarbeit des medizinischen Personals im hektischen Alltag. So können z.B. mit MCC.BEHANDLUNGSPFADE wiederkehrende medizinische Tätigkeiten als digitale Behandlungspläne hinterlegt werden, während die MCC.VERORDNUNGSMASKE dem Anwender eine maßnahmenübergreifende Verordnungsmaske liefert, mit der er während der Visite in kurzer Zeit Diagnostik- und Therapiemaßnahmen auswählt und anordnet – ganz einfach per Checkbox-Klick.

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