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Veröffentlicht: 17.03.2015


Vor-Ort-Reportage

Mediaform Unternehmensgruppe, Reinbek



"In Deutschland setzen über 400
Kliniken Patientenarmbänder ein"


Vertauschte Patientenakten, schlecht beschriftete Spritzenetiketten, verkehrt verabreichte Medikamente, am falschen Patienten durchgeführte Operationen - die Liste der Fehler, die täglich im hektischen Alltag deutscher Krankenhäuser passieren, ist lang. Um die Sicherheit für Patienten und Klinikpersonal zu erhöhen, führen immer mehr Krankenhäuser Patientenarmbänder zur sicheren Identifikation ein. Ein Anbieter, der eine Lösung seit 2005 für diese Probleme bereithält ist das Unternehmen Mediaform Informationssysteme in Reinbek.
Das Krankenhaus-IT Journal konnte sich Vor-Ort einen Eindruck verschaffen und sprach mit dem Geschäftsführer Jörg Weber.




Firmengebäude in Reinbek

Hochkomplexe Behandlungsprozesse und Arbeitsabläufe, permanenter Zeitdruck und steigende Arbeitsbelastung durch chronischen Personalmangel sowie Schichtarbeiten mit wechselnden Teams -für Ärzte und Pflegepersonal wird es immer schwieriger Patienten zweifelsfrei zu identifizieren. Folglich ist dort, wo viele Patienten gleichzeitig versorgt werden und es ein großes Angebot an medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gibt, die Wahrscheinlichkeit für Verwechslungen und damit einhergehende Behandlungsfehler deutlich erhöht. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) schätzt, dass jährlich zwischen 40.000 und 170.000 Patienten falsch behandelt werden. Ein Teil der bisweilen tödlichen Fehler geht auch auf die oft mangelhafte Patientenidentifikation zurück.



Jörg Weber, Geschäftsführer Mediaform

Fachgesellschaften wie beispielsweise das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. sowie auch die Politik fordern daher seit langem die Einführung methodischer Prüfverfahren und Kontrollen in Kliniken und Ambulanzen. Bundesweite Bestimmungen gibt es dazu in Deutschland nicht. Ein erster Schritt zur einwandfreien Patientenidentifikation ist die Einführung von Patientenarmbändern. Bislang ist es jeder Klinik selbst überlassen, ob und in welchem Umfang sie das Thema Patientensicherheit angeht. Mittelfristig, da sind sich Experten einig, wird der Einsatz von Patientenarmbändern zum Qualitätskriterium von Kliniken werden. Bis heute haben sich aber erst rund ein Viertel aller deutschen Krankenhäuser für den zusätzlichen Sicherheitsstandard entschieden und Patientenarmbänder erfolgreich in ihren Häusern eingeführt. Mehr als die Hälfte davon, darunter Universitätskliniken sowie bundesweit agierende Klinikgruppen, haben sich für die Armilla® Armbanddrucklösung von Mediaform entschieden.

Vorteil hierbei: Neben den Patientenarmbändern, die in verschiedenen Größen für Erwachsene, Kinder und Neugeborene erhältlich sind, werden auch die Thermotransfer-Armbanddrucker sowie das passende Zubehör als Komplett- Paket angeboten. Die Armilla® Patientenarmbänder sind hautfreundlich, antiallergisch, weich und als Medizinprodukt mit CE-Kennzeichnung anerkannt. Zudem erfüllen sie die Biokompatibilitätsuntersuchung nach DIN EN ISO 10993- 5: 2009-10. Die Armbänder schränken die Patienten weder in ihren täglichen Bewegungen noch beim Waschen oder weiteren Untersuchungen ein. Zudem sind die Armbänder wasser- und desinfektionsmittelresistent, so dass sie problemlos für den gesamten Klinikaufenthalt am Arm des Patienten verbleiben können. Die Identität der Patienten kann so bei allen Behandlungsschritten einwandfrei sichergestellt werden. Dies gilt insbesondere für Patienten, die vor einer OP bereits Beruhigungs- oder Narkosemittel erhalten haben und nicht mehr in der Lage sind, sich eindeutig zu äußern.



Armilla Armbanddrucker

Neben personenbezogenen Daten wie Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Patienten-Identifikationsnummer enthalten die Sicherheitsarmbänder auch einen Strichcode, der zu Untersuchungs- und OP-Zwecken, aber auch in anderen Bereichen verwendet werden kann. Eine aktuelle Mediaform-Kundenumfrage zu den Armilla® Patientenarmbändern zeigt mit rund 85 Prozent eine hohe Zufriedenheit der Kunden sowie eine Tendenz zur Verwendung des Barcodes in den Bereichen Point-of-Care, Medikation oder OP-Schleusung. So erhöhen die Armilla® Patientenarmbänder nicht nur die Patientensicherheit deutlich, sondern verbessern dank der schnellen Identifikation sowie der elektronischen Übermittlung von Daten zahlreiche interne Abläufe und helfen, Fehler zu vermeiden.

Der PraxiKett® Designer der Mediaform

Mit der neuen Software, dem PraxiKett® Designer, steht einer sicheren Medikationskennzeichnung in Krankenhäusern nichts mehr im Weg. Der PraxiKett® Designer enthält den kompletten DlVl-Katalog mit mehr als 500 standardisierten Spritzen- und Perfusor-Etiketten, die entweder direkt aus dem Bestandskatalog ausgewählt oder im Designmodus unter der Angabe von Wirkstoff, Konzentration und Einheit konfiguriert werden.



PraxiKett Designer

Sämtliche DlVl-Vorgaben sind funktional integriert und werden über Updates auf dem neuesten Stand gehalten. Der Ausdruck erfolgt vom PC über einen Laser- oder Tintenstrahldrucker auf Blatt- oder Einzeletiketten. Dank des Netzwerkzugriffs kann von mehreren Rechnern auf das System zugegriffen werden.

www.mediaform.de

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