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Veröffentlicht: 24.03.2015


Entscheiderwerkstatt

Telematikinfrastruktur zur

Förderung neuer Geschäftsfelder in

Großkliniken


Universitätsklinikum Jena und Entscheiderfabrik

zeigen den Wertbeitrag von IT auf




Laborzentrum des Universitätsklinikums Jena

Auf der Entscheider-Werkstatt zum drängenden Thema „Telematikinfrastruktur zur Förderung neuer Geschäftsfelder in Großkliniken“ trafen sich vom 18.-19. März rund 60 Teilnehmer im Universitätsklinikum Jena. Gastgeber war Dr. Brunhilde Seidel-Kwem, kaufmännischer Vorstand und Sprecherin des Klinikumvorstandes sowie aus der Unternehmensleitung Geschäftsbereichsleiter IT, Andreas Henkel und sein Team.


Frau Dr.Seidel-Kwem und Andreas Henkel begrüßten die Teilnehmer, durch die Entscheider-Werkstatt führte Dr. Pierre-Michael Meier. Die Gruppenarbeiten des Workshops wurden von Dr. Carl Dujat, Dr. Andreas Zimolong, Andreas Henkel und Dr. Perre-Michael Meier geleitet. Den Speed Presentations saß u. a. Dr. Seidel-Kwem vor. Im Workshop arbeiteten die Teilnehmer nach den Initialvorträgen von Andreas Henkel und Benno Herrmann (gematik) innovative Lösungsansätze bzw. Geschäftsfelder für die intersektorale Versorgung gemäß eHealth-Gesetz und auf Basis der Telematikinfrastruktur heraus. Die TeilnehmerInnen nahmen somit „selbst“ ausgearbeitete Unterlagen mit nach Hause, die ihnen im Tagesgeschäft helfen werden, Geschäftsfelder für das eigene Haus in der Region aufzubauen und zu etablieren.



Dr. Brunhilde Seidel-Kwem, kaufm. Vorstand und Sprecherin des Klinikumvorstandes, Uniklinik Jena




Andreas Henkel, Geschäftsbereichsleiter IT

Der Veranstaltungsort


In dem anderthalbtägigen Workshop am neuen und attraktiven Standort des Universitätsklinikum Jena in Lobeda, konnten die Moderatoren und Referenten (Dr. Brunhilde Seidel-Kwem, Andreas Henkel, Benno Herrmann, Dr. Carl Dujat, Dr. Pierre-Michael Meier und Dr. Andreas Zimolong) wieder kreativ Lösungen für die Problemstellung „Telematikinfrastruktur zur Förderung neuer Geschäftsfelder in Großkliniken“ erarbeiten, getreu dem Motto der Entscheiderfabrik „Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz“.



Dr. Pierre-Michael Meier, stv. Sprecher des IuiG-Initiativ-Rats

Dr. Pierre-Michael Meier, ehrenamtlicher stv. Sprecher des IuiG-Initiativ-Rates der Entscheiderfabrik, stellte in seiner Begrüßung auch den Veranstaltungsort näher vor, danach präsentierten Dr. Barbara Seidel-Kwem, Andreas Henkel und Benno Herrmann ihre Initialvorträge und gaben hierbei Einblicke in die Unternehmensstrukturen und –strategien. Sie gingen auch auf die Erwartungshaltungen ein hinsichtlich des Aufbaus neuer Geschäftsfelder in Großkliniken bzw. im Universitätsklinikum Jena wie eine Patientenservicegesellschaft.

Henkel hob aber auch auf die Voraussetzungen bzw. Basis für die Bereitstellung von IT-Mehrwertdiensten für neue Geschäftsfelder, d.h. die Telematikinfrastruktur, Standardisierungen, IHE-Infrastrukturen, etc. ab.
Genau an diesen Punkte setzte Benno Herrmann von der gematik nach, erläuterte die bei den Leistungserbringern generell zu schaffende technische Infrastruktur, die taktischen Ziele, aber auch die Strategie der gematik und die operativen Ziele, die in 2015 und darüber hinaus erreicht werden sollen. Auch ging er auf den Nutzen ein, der sich für die Leistungserbringer, die Gesundheitsversorgung im Allgemeinen und den Patienten im Besonderen einstellen sollen.



Dr. Carl Dujat



Dr. Andreas Zimolong

Bei der Kommentierung der Initialvorträge durch Dr. Carl Dujat, Dr. Pierre-Michael Meier und Dr. Andreas Zimolong ging letzterer näher auf die technischen Voraussetzungen ein, um Geschäftsmodelle überhaupt entwickeln zu können. Konkret wies er auf die EFA 2.0 und IHE konforme Telemedizinplattform für die Altersmedizin in Thüringen hin.

Dr. Carl Dujat erläuterte die bereits in anderen Kliniken erfolgreich entwickelten Geschäftsmodelle für die Telematikinfrastruktur, d.h. von der elektronischen und revisionssicheren Patientenakte (EFA 2.0 und IHE konform) bis hin zum Onsite-Management vor Ort beim Anwender.
Ferner ging er darauf ein, dass eine erfolgreiche Institutionalisierung von Geschäftsfeldern in der IT wesentlich von einer konsistenten Unternehmens- und IT-Strategie abhängt.



Die TeilnehmerInnen der Entscheiderwerkstatt in Jena

Workshop als Gruppenarbeit

Nachdem Dr. Meier die weitere Vorgehensweise erklärt und organisiert hatte, gliederte sich der Workshop in zwei Gruppen und in vier verschiedene Themenbereiche, von denen jeweils zwei von jeder Gruppe bearbeitet und in einer anschließenden Kurzpräsentation vorgestellt wurden.

Die vier Themenbereiche gliederten sich wie folgt:
1. Aufbau- und Ablauforganisation: Geschäftsmodelle, Strategien um von diesen zu profitieren, Partner, Verträge, etc. für z.B. Patienten Servicegesellschaften
2. Projektmanagement u. Ablauforganisation : Zu schaffende Voraussetzungen, Finanzierung, Prozess- u. Change Management, Stufenplan zur Einführung, etc.
3. Technik: Kommunikationstechnik, Intersektorales Schnittstellen Management, Definition von SLAs, Notfallkonzepte, Service- und Supportstrukturen, etc.
4. Bedeutung der Orientierungshilfen der eingetragenen Vereine Elektronische Fallakte 2.0, IHE Deutschland, etc.



Workshop-Gruppe 1: Bearbeitung der Themen 1 und 2

Die erste Gruppe, unter Leitung von Dr. Carl Dujat und Andreas Henkel, bearbeitete die Themen 1 und 2. Die zweite Gruppe, unter Leitung von Dr. Pierre-Michael Meier und Dr. Andreas Zimolong, setzte sich mit den Themen 3 und 4 auseinander.



Workshop-Gruppe 2: Bearbeitung der Themen 3 und 4


Abendveranstaltung mit Dinner Speech


Während der Abendveranstaltung im Restaurant „Zeiss Planetarium Jena – Bauersfeld“ konnten die Erkenntnisse des Tages ausgiebig vertieft und diskutiert werden. Peter Herrmann, Geschäftsführer, i-solutions Health, hielt eine kurzweilige und sehr unterhaltsame Dinner Speech, ging dabei auf das Portfolio der i-solutions Health ein und veranschaulichte die Lösungen seines Unternehmens in den vielen Bereichen, damit Kliniken durch Investitionen in IT einen Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg erzielen können.



v.li.: Dr. Carl Dujat und Peter Herrmann, i-solutions Health GmbH

Weitere Informationen und Veranstaltungen unter www.guig.org

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