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Veröffentlicht: 04.08.2015


Mit knapp 2,5 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Entwicklung einer so genannten Medical Allround-Care Service Solution, kurz MACSS, an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ziel ist es, Prototypen für neuartige patientenzentrierte Anwendungen zu entwickeln, über die Patient und Arzt, wie auch die behandelnden Ärzte untereinander sicher kommunizieren und krankheitsrelevante Informationen austauschen können. Die neuen Systeme und Apps werden in der Behandlung nierentransplantierter Patienten an der Charité erprobt.

Das Forschungsprojekt verbindet Konzepte der elektronischen Patientenakte, Ansätze aus E-Health und Telemedizin. Am Ende soll beispielsweise eine einfache App stehen, die Daten wie Blutdruck oder Gewicht eines Patienten erfasst und mit der Charité austauscht. Hinzu kommen intelligente Geräte, die dem Patienten helfen, seine Vitaldaten zu messen. Die Kommunikation wird dabei nicht einseitig bleiben. Mediziner erhalten aktuelle Patientendaten und Patienten werden unter anderem darüber informiert, ob der Medikamentenplan angepasst werden muss. Eine direkte Kommunikation mit Ärzten und Pflegepersonal über Termine, Rezepte oder kleinere Beschwerden ist ebenfalls geplant.

„Die neuen elektronischen Anwendungen sollen vor allem chronisch kranken Menschen künftig den Alltag erleichtern und ihnen mehr Sicherheit bringen“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Klemens Budde von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie am Campus Charité Mitte. Das Versorgungszentrum, in diesem Fall die Charité, fungiert dabei als Datentreuhänder. Außerhalb der Firewall dieses Zentrums werden ausschließlich pseudonymisierte Daten genutzt, entsprechend einem genehmigten Sicherheits- und Autorisierungskonzept. „Die MACSS-Informationsdienste werden sowohl die Arzt-Patienten- als auch die Arzt-Arzt-Kommunikation nachhaltig verbessern, auf dem Weg hin zur personalisierten Echtzeit-Therapie“, ergänzt Prof. Budde. In das dreijährige Projekt sind Experten der Beuth Hochschule für Technik Berlin, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH sowie Softwarepartner eingebunden.

„Digitale Agenda“ der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert insgesamt 16 Projekte im Rahmen des Technologieprogramms „Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro. Das Thema „Smart Services“ ist Teil der „Digitalen Agenda“ und der „Hightech-Strategie“ der Bundesregierung.

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