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Veröffentlicht: 24.08.2015


Das digitale Krankenhaus: Erfolg ist

messbar und bringt Sicherheit


KH-IT-Herbsttagung 2015 in Düsseldorf


Lars Forchheim, Abteilungsleiter Informationstechnik MSG GmbH/ edi.con: „Der Nutzen entsteht nicht durch die Daten. Vielmehr müssen diese den richtigen Anwendern als Information zur Verfügung gestellt werden.“


Ins Schwarze zielt die Herbsttagung des KH-IT – Bundesverband der Krankenhaus-IT - Leiterinnen / Leiter e. V. (KH-IT) mit dem Motto „Das digitale Krankenhaus“. Sie findet vom 23. bis 24.9.2015 beim Gastgeber Universitätsklinikum Düsseldorf statt. Dass Erfolg messbar ist und Sicherheit bringt, stellen Lars Forchheim, Abteilungsleiter Informationstechnik MSG GmbH/ edi.con, und Andreas Schneider, Leiter ServiceZentrum-IT/Organisation Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal, als Referenten vor. Einige Aspekte skizziert das Interview.


KH-IT Journal: Welche Komponenten sind im klinischen Workflow maßgeblich für Erfolg?

Lars Forchheim: Der klinische Workflow besteht in der Informationstechnik im Wesentlichen aus Datenerhebung. Der Erfolg kommt durch die Aufbereitung der Daten zu Informationen, die den entsprechenden Anwendern zur richtigen Zeit und Güte zur Verfügung gestellt wird.
Diese Informationen müssen mobil verarbeitet werden und zu Entscheidungen führen.

KH-IT Journal: Welche medizinischen und betriebswirtschaftlichen Informationen und Kennzahlen aus Datenquellen kommen dabei besonders in den Fokus? Welcher Nutzen entsteht dadurch?

Lars Forchheim: Als Datenquellen stehen sowohl das KIS-System wie die Sub-Systeme zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Informationen wie „Ist Herr Peters schon im OP?“, „Wer muss nüchtern bleiben?“, „Wer hat einen Termin?“ oder „Wer hat heute Geburtstag?“. Als Kennzahl steht klar die Verweildauer im Vordergrund, wobei hier die Unter- sowie die Obergrenzverweildauer im Fokus steht.
Der Nutzen entsteht nicht durch die Daten. Vielmehr müssen diese den richtigen Anwendern als Information zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wird Prozesszeit optimiert und die freie Zeit steht den Patienten zusätzlich zur Verfügung. Dieser steht im Mittelpunkt.

KH-IT Journal: Wie weit spielen beim Datentransfer die KIS-Systeme und die eingesetzten KIS-Datenbanken mit?

Lars Forchheim: Die KIS-Systeme sind in der Regel nicht als Auskunftssysteme ausgerichtet. Die Informationen sind in Menüs und Masken versteckt. In den Datenbanken sind die Daten auch nicht immer „einfach“ abgelegt. Somit müssen wir auf Auswertesysteme zurückgreifen, diese benötigen jedoch das Datenmodell des KIS-Systems. Weiterhin ist kein Krankenhaus mit dem gleichen KIS-System gleich eingerichtet, somit sind immer Abweichungen zu konfigurieren. Der Zugriff ist bei den KIS-Datenbanken meist eine Lizenzfrage.

KH-IT Journal: Wie ist der Datenschutz der Patienteninformationen etc. sicherzustellen?

Lars Forchheim: Der Datenschutz ist genauso wie im KIS-System abzubilden. Meistens wird er jedoch verbessert.

Das bietet die KH IT-Herbsttagung 2015

Im Blick der Experten aus Kliniken stehen optimaler IT-Einsatz, Tools wie die Elektronische Fallakte oder der messbare Nutzen einer IT-gestützten Termin- und Ressourcenplanung sowie mobile Prozessunterstützung. Weitere Themen sind u.a. die Entlassbrief-Übermittlung und digitale Kommunikation gemäß E-Health-Gesetz und nicht zuletzt das Beispiel einer Überlebensstrategie bei unaufhaltsamer Digitalisierung.

• Unternehmenserfolg durch optimalen IT-Einsatz
• Elektronische Fallakte auf der eGK
• Medizincontrolling: Was das neue Kodier-Zeitalter bringt
• IT-gestützte Termin- und Ressourcenplanung: messbarer Nutzen für die Abläufe in Krankenhäusern

• Zunehmende Digitalisierung: Beispiel einer Überlebensstrategie
• Erfolg ist messbar und bringt Sicherheit
• Digitale Kommunikation gemäß E-Health-Gesetz
• Entlassbrief-Übermittlung mittels KV Connect
• Mobile Prozessunterstützung - iPad statt Aktenordner

https://www.kh-it.de/tagung/events/id-2015er-herbsttagung.htmlLink erstellen

Zum Thema

- Interview mit Jan Neuhaus, Geschäftsführer DKG

- Interview mit Prof. Martin Staemmler, Medizininformatik Fachhochschule Stralsund

Berichterstattung im Krankenhaus-IT Journal

Das Krankenhaus-IT Journal ist vor Ort und wird ausführlich über die Herbsttagung berichten. Zugleich ist das Thema Titelstory auch in Ausgabe 5/2015 des Krankenhaus-IT Journals.

siehe auch:
Krankenhaus-IT Journal wird Verbandsorgan des Bundesverbandes KH-IT

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