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Veröffentlicht: 26.08.2015


Meeting am Meer: Der

steinerne Weg der mHealth-

Evolution


Innovative Konzepte und aktuelle Lösungen für Krankenhäuser




Prof. Dr. Thomas Jäschke, Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen: „Im Mittelpunkt muss die Förderung der Zusammenarbeit der Endnutzer mit medizinischen Einrichtungen, der Politik sowie App-Entwicklern stehen.“


Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen treffen sich im 11. Jahr am 14., 15. und 16. Oktober 2015 im Seebad Heiligendamm und erörtern aktuelle Strategien und Lösungen rund um das Thema eHealth. „Das digitale Krankenhaus – heute und in Zukunft“ hat das diesjährige „Meeting am Meer“ als Programm-Motto. „Der steinerne Weg der mHealth-Evolution“ in der digitalen Zukunft erörtert Prof. Dr. Thomas Jäschke, Institut für Sicherheit und Datenschutz im Gesundheitswesen.

KH-IT Journal: Wo liegen die besonderen Herausforderungen von mHealth-Anwendungen im medizinisch-klinischen Umfeld?

Prof. Jäschke: Bereits heute existiert eine Vielzahl von mHealth-Anwendungen die von
Ferndiagnostik über das Konsultieren von Zweitmeinungen bis hin zu Unterstützung und Überwachung von Behandlungsverläufen und Vitalwerten reichen. Hier setzt mHealth an, um die Patientenbetreuung zu optimieren. Die Herausforderungen bilden Aspekte wie die Abrechnung von telemedizinischen Leistungen sowie die Themen Datenschutz und Datensicherheit in Bezug auf die Verarbeitung, Erhebung und Speicherung von medizinischen Daten.

KH-IT Journal: Welches sind die Hemmschwellen für Versorgungs- und Kommunikationsprozesse innerhalb einer medizinischen Einrichtung, aber auch einrichtungsübergreifend?

Prof. Jäschke: Die bisher noch sehr große Hemmschwelle ist die Nutzerakzeptanz, da die Hintergründe zu den Themen Datenschutz und IT-Sicherheit sowie die verlässliche Funktionsweise in punkto medizinische Integrität von Apps und Endgeräten aktuell zu intransparent sind. Auch die Einhaltung von Hygienevorschriften wird durch den Einsatz mobiler Endgeräte zunehmend erschwert. Hinzu kommen die notwendigen Investitionen zur Anpassung an mHealth-Anwendungen.

KH-IT Journal: Welche Unterstützung sollte die Industrie künftig vor allem leisten?

Prof. Jäschke: Im Mittelpunkt muss die Förderung der Zusammenarbeit der Endnutzer mit medizinischen Einrichtungen, der Politik sowie App-Entwicklern stehen. Beispielsweise ist die Subventionierung von mHealth-Anwendungen denkbar. Ebenso die Entwicklung und Bereitstellung von einheitlichen, standardisierten Schnittstellen zur Kommunikation der medizinischen Informationssysteme mit mobilen Endgeräten. Zum Vertrauensaufbau müssen Auskünfte über Entwickler sowie die angemessene Prüfung bestehender medizinischer Vorgaben oder die Durchführung medizinischer Tests gegeben sein. Hier müssen Normen, Qualitätssiegel oder Zertifizierungssysteme eingesetzt werden.

(Lesen Sie das komplette Interview in der Ausgabe des Krankenhaus IT Journals 5/2015 ab 1. 10. 2015.)


Meeting am Meer 2015


Das Gesundheitssystem wird zukünftig immer stärker durch neue Verhaltensmuster und Ansprüche der Ärzte ebenso wie der Gesundheitskonsumenten geprägt. So kennzeichnen etwa elektronische Patientenakten und mobile Prozesse das digitale Krankenhaus.
Etablierte Gesundheitskonzepte stehen im Wandel der digitalen Revolution. Die Diskussion über die entscheidenden strategischen Fragen und umsetzbaren Alternativen der nächsten Jahre ist Inhalt des „Meeting am Meer 2015“. Veranstalter ist das „IfK Institut für Krankenhauswesen“, das sein 25jähriges Jubiläum feiert.

Schwerpunkte des Meetings sind die wichtigen Bereiche der Klinikorganisation, Prozessoptimierung sowie Informations- und Kommunikationstechnik (ICT). Zentrale Themen sind:

• Elektronische Patientenakten: welche Konzepte führen zu welchem Nutzen?
• Digitale EPA und digitale Archivierung – welcher strategische Ansatz?
• Digitale Medizintechnik – heute und in der Zukunft
• Die medizinische Arbeitsumgebung der Zukunft
• Mobile Prozesse verändern die Kliniken: Beispiele und Überblick aktueller Lösungen
• Medikationsprozess mit IT-Unterstützung
• IT-Sicherheit im klinischen Umfeld
• Risikomanagement nach IEC 80001-1 im Klinikumfeld

www.Meeting-am-Meer.de

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