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Veröffentlicht: 28.09.2015


Vor-Ort-Reportage

EMC Deutschland GmbH



"EMC ist mehr als ein Storage-Anbieter" Wer von EMC spricht, denkt in erster Linie an einen weltweiten Anbieter für Storage-Lösungen. EMC beschäftigt weltweit etwa 70.000 Mitarbeiter und ist mit rund 400 Vertriebsniederlassungen und zahlreichen Partnern in 86 Ländern auf der ganzen Welt vertreten.
Seit über 25 Jahren ist EMC in Deutschland aktiv. Die Vertriebsorganisation mit Hauptsitz in Schwalbach im Taunus und Geschäftsstellen in Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Leonberg, München, Neuss und Nürnberg betreut mit rund 1.100 Mitarbeitern ihre Kunden gemeinsam mit Partnern.





EMC-Gebäude in Schwalbach/Taunus

Wer von EMC spricht, denkt in erster Linie an einen weltweiten Anbieter für Storage-Lösungen. EMC beschäftigt weltweit etwa 70.000 Mitarbeiter und ist
mit rund 400 Vertriebsniederlassungen und zahlreichen Partnern in 86 Ländern auf der ganzen Welt vertreten. Seit über 25 Jahren ist EMC in Deutschland aktiv. Die Vertriebsorganisation mit Hauptsitz in Schwalbach im Taunus und Geschäftsstellen in Berlin, Dresden, Hamburg, Hannover, Leonberg, München, Neuss und Nürnberg betreut mit rund 1.100 Mitarbeitern ihre Kunden gemeinsam mit Partnern.

Wir sprachen mit Rudolf Maly, Senior Manager Healthcare & Research in Schwalbach im Taunus. Entgegen der landläufigen Meinung hat EMC neben der Storage-Kompetenz mit RSA die "Security- Kompetenz" und mit VMware die "Virtualisierung- Kompetenz". Dazu kommt mit Pivotal ein Geschäftsbereich, der sich ausschließlich mit Data-Analytics und App-Development beschäftigt. Laut Maly muss sich die Healthcare-IT wesentlich stärker zum Business-Partner entwickeln, raus aus den komplexen, schwer zu administrierenden IT-Systemen hin zu einer einfachen Architektur, die es der Healthcare- IT ermöglicht konkrete, einfach zu bedienende Vorschläge für die Lösung zahlreicher Probleme zu entwickeln. Das Ziel ist, sämtliche vorhandenen Daten auf eine zentrale Storage-Einheit zusammen zu fassen. Dadurch kann sowohl eine erhebliche Kostenersparnis als auch eine Qualitätssteigerung erreicht werden. Ein weiterer Aspekt ist auch die Patientenerfahrung: Wie kann Technologie helfen, Prozesse zu verbessern?




Rudolf Maly, Senior Manager Healthcare & Research


Was benötigen die Krankenhäuser, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern?


Die Krankenhäuser brauchen mehr Freiraum, Wahlmöglichkeiten und Sicherheit. Freiraum entsteht, wenn die IT-Architektur einfach und zentral zu bedienen ist. Sie muss sich automatisieren und virtualisieren lassen. Nur mit diesem gewonnenen Freiraum kann man die Abläufe aus der Perspektive des Personals genau beobachten, um letztendlich eine bessere Qualität abzuliefern. Der Wahlmöglichkeit abträglich ist ein monolithisches System. Stattdessen sollte man eine Architektur definieren, die es erlaubt andere Hersteller, vorhandene Systeme und gegebenenfalls auch andere Dienstleister mit einzubinden. In puncto Sicherheit muss der Kunde wissen, dass ein kompetenter Business-Partner vor Ort ist. Dieser sollte bereit sein, Geld in die Entwicklung zu investieren und Zertifizierungen vornehmen, um ein optimales Zusammenspiel der IT-Komoneneten zu garantieren.

Eckdaten des Unternehmens

Der globale Umsatz bei EMC liegt bei 23 Millarden US-Dollar, etwa 10 Prozent davon entfallen auf den Healthcare- Bereich. Bemerkenswert ist, dass der
Healthcare-Bereich schneller wächst als der Gesamtumsatz von EMC und sogar schneller als die Prognosen es darstellen. Die Majorität des Healthcare-Umsatzes
wird in Nordamerika erwirtschaftet, in Deutschland liegt das Wachstum aber bereits im zweistelligen Bereich. EMC hat ein Kompetenzteam aufgebaut, bestehend aus CIOs, Beratern und Technikern, die alle aus dem Healthcare-Bereich kommen.
In den USA gibt es ein Interoperabilitätslabor, um die Technik vorab zu testen und zu bewerten, bevor sie beim Kunden ankommt.

Zukünftige Entwicklung

Durch den Zusammenschluss vieler Krankenhäuser zu Kompetenzzentren mit gemeinsamen Datenpool wird es immer häufiger Konsolidierungen im IT-Bereich geben. Mittel- bis langfristig werden wir mehrheitlich Cloud-ähnliche Strukturen sehen. Durch die Genomsequenzierung wird jeder einzelne Mensch analysiert - das führt zu einer anderen Form der Wertschöpfung. Zudem wird der einzelne Mensch sich mehr informieren und Wissen beschaffen als bisher. Das hat Auswirkungen auf den gesamten Ablauf des Gesundheitssystems. Man muss in Deutschland sensibel, aber offen über die Chancen und Risiken der Digitalisierung diskutieren. Effizienzsteigerung bedeutet nicht Personalabbau, sondern dass das Personal mehr Zeit für den Patienten hat. Die Frage ist wie man es zu mehr Transparenz
und Eigenverantwortung schafft.









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