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Veröffentlicht: 07.12.2015


Neues rund um Best of Breed

Das Herbstforum von United Web Solutions





United Web Solutions for Healthcare e. V. (UWS) ist eine Initiative 11 innovativer spezialisierter IT-Unternehmen im Gesundheitswesen. Sie bietet hochspezialisierte Softwarelösungen verschiedener Hersteller zur Unterstützung vielfältiger Prozesse in Medizin, Pflege und Verwaltung und fügt diese – basierend auf einem gleichen (Web-)Technologieansatz – zu einem integrierten KIS zusammen. Im November lud die Initiative zu ihrem Herbstforum ein.


Welche neuen Lösungen und Entwicklungen bietet UWS? Welche Projektkonzepte und Partner versprechen Erfolg bei Anträgen auf Innovationsfonds-Budgets? Antworten zu diesen Fragen erhielten Anwender und Entscheider aus Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Ambulanzen und MVZ. Das Karl Storz Besucher- und Schulungszentrum im ehemaligen Berliner Kaiserin-Augusta-Hospital schuf den authentischen, ästhetischen Rahmen für angeregte Diskussionen, konstruktives Networking und die spannenden praxisnahen Vorträge.

Prozessverbesserung und Versorgungsforschung gefördert

Hohen Ansprüchen müssen die Anträge zu den Förder-Budgets „neue Versorgungsformen“ und „Versorgungsforschung“ gerecht werden, unterstrich Prof. Dr. Thomas Kersting vom Institut für Gesundheits- und Sozialforschung IGES. Zurzeit werden die Rahmenbedingungen für die Vergabe der jährlich rund 300 Millionen ausgestaltet. Die rund 225 Millionen des praxisorientierten „Topfes“ sollen Vorhaben fördern, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, eine bessere sektorenübergreifende Versorgung zum Ziel haben und Potenzial für die Umsetzung im Alltag aufweisen. Die Einbindung einer Krankenkasse und wissenschaftliche Begleitung sowie Auswertung sind gefordert.



Prof. Dr. Thomas Kersting, Institut für Gesundheits- und Sozialforschung IGES

Big Data und Cloud rufen Datenschützer auf den Plan


Welche Herausforderungen bringen mHealth, Cloud und Big Data für den Datenschutz mit? Diese Frage stand im Mittelpunkt des geplanten Vortrags von Prof. Dr. Thomas Jäschke, Vorstand der DATATREE AG und Institutsleiter des ISDSG sowie Vorstand der smartcircles mHealth AG. Bei Big Data bedingt insbesondere der Personenbezug durch Pseudonymisierung statt Anonymisierung bei längeren Auswertungszeiträumen, dass Einwilligung und Zweckbestimmung im Nachhinein eingeholt werden müssen. Praktikabel wäre hier, dass ein Hinweis den Einzelnen erreicht und dieser im Falle des Widerspruchs seine Genehmigung verweigert. Dieses Vorgehen sieht der Gesetzgeber jedoch derzeit nicht vor. – Wo liegen die Daten? Werden Zusatzdienste auf den Daten angeboten? Wer hat Zugriff und wo stehen die Server? Das sind die Fragen, die Datenschützer im Kontext der Cloud stellen. Technisch-organisatorische Lösungen sind hierfür vorhanden; die Informationssicherheitsbeauftragten und Datenschutzbeauftragten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Führungskräfte bei der Einführung richtig beraten sind.





Prof. Dr. Thomas Jäschke, Vorstand DATATREE AG


So profitieren Anwender von Best of Breed


Das sind die Werte und Nutzenvorteile für UWS-Kunden, erläuterte Jörg Reichardt, Geschäftsführer AMC Holding GmbH und Gründer der Initiative: Integrierter Einsatz der besten Speziallösungen, ein mittelständischer Generalunternehmer, Preis pro Fall, keine Schnittstellenkosten und Flexibilität mittels Webtechnologie.



Jörg Reichardt, Geschäftsführer AMC Holding GmbH und Gründer der Initiative UWS

Noch variieren heute die Standards bei vielen Eingriffen, so Dr. Gunter Trojandt, Geschäftsführer Surgical Process Institute (SPI). Der OP der Zukunft, den das Unternehmen unter anderem für die Acqua Klinik in Leipzig realisiert hat, basiert auf digitalen Workflows. Die Parameter definieren Experten vor Ort gemeinsam mit SPI. Die strukturierte Medizin bringt messbar höhere Qualität und größere Effizienz.



Dr. Gunter Trojandt, Geschäftsführer Surgical Process Institute (SPI)

Die Integration von Systemen zur Medikation und Pflege unterstützt optimal die Prozesse, erläuterte Pflegedienstleiter Jörn Sandtvos anhand seines Praxisbeispiels aus dem Heidekreis Klinikum. Dort sind CGM Clinica – für die Administration, Pflegesteuerung und eMedikation – mit ID-Medics als AMTS verknüpft.



Jörn Sandtvos, Pflegedienstleiter Heidekreis Klinikum


Best of Breed: Wunsch oder Fiktion? Der Erfahrungsbericht von Dr. Harald Matthes, Ärztlicher Leiter Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, bestätigte durchweg positive Erfahrungen: Das KIS von AMC, die Pflegedokumentation von atacama, das Diktat von MARIS, das Rechnungswesen von Diamant und die Ambulanzsoftware von medatixx sowie weitere Systeme sind erfolgreich integriert.




Dr. Harald Matthes, Ärztl. Leiter Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe

Das Volumen an Eingangsrechnungen ließ sich bei der St. Elisabeth Gruppe in Herne nicht mehr sinnvoll manuell bewältigen. Die automatische digitale Rechnungsbearbeitung funktioniert, mit Erkennung der Kopf- und Positionsdaten, Interpretation/Matching und Übergabe/Bereitstellung – das zeigte Dominique Weeda, Key Account Manager Sozial- und Gesundheitswesen Diamant Software an dieser Projektumsetzung mit dem Partner StratOz.



Dominique Weeda, Key Account Manager Sozial- und Gesundheitswesen Diamant Software

Anwenderbezogene Anmeldungen zu IT-Systemen: Diese Forderung des Datenschutzbeauftragten durfte in der ZNA des Zollernalb-Klinikums nicht viel Arbeitszeit beanspruchen. Durch die Kartenlösung und das Single-Sign-On, so das Feedback der Nutzer an Hugo Thiel, Director Sales Caradigm, gewinnt man auf der Alb enorm viel Zeit und muss sich nicht mehr verschiedene Zugangsdaten merken.



Hugo Thiel, Director Sales Caradigm

Das ist eine starke Kombination: die redundanzfreie Online-Terminvergabe in Klinik und MVZ mit x.vianova (medatixx) und Timerbee (imilia). Die im Online-Kalender dargestellten Termine sind ein echtes Abbild der Terminsituation in Ambulanz bzw. MVZ, und online gebuchte Termine stehen unmittelbar im Kalender zur Verfügung, so Michael Latz und Tobias Stracke von medatixx.



Michael Latz (li.), Leiter Geschäftsbereich Klinik/MVZ medatixx und Tobias Stracke (re.), Softwareentwicklung

Ein komplett neu entwickeltes Produkt ist biduum – der webbasierte Dienstplan für die Pflege aus der Public Cloud. Auch United Web Solutions hat SIEDA hierzu inspiriert, erläuterte Alexander Wilms, Prokurist von SIEDA. Die Motivation des Anbieters: Die Cloud-Philosophie, technisch dem Client-Server-Ansatz völlig überlegen, setzt sich jetzt zunehmend durch.



Alexander Wilms, Prokurist SIEDA


Dedizierte Lösungen und erfolgreich integrierte Implementierungen: Das Konzept von UWS ist eine wichtige Größe im Markt – dies zeigte erneut das Herbstforum in Berlin.
Die Vorträge und Interviews stehen hier im Bereich FAQ für den Download zur Verfügung:
http://www.unitedwebsolutions.de/herbstforum2015.html

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