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Veröffentlicht: 05.01.2016


Vorschau: Titelstory Krankenhaus-IT Journal

Die IT kommt ans Patientenbett

Patientenentertainment & Co




Foto: Bewatec

Entertainment im Krankenhaus ist gefragt: Fernsehen, Radio, Internet, Telefonie, Spiele, Video on Demand oder auch Hörbücher gestalten den Aufenthalt kurzweilig. Doch der Mehrwert liegt bei innerklinischer Patienten-Arzt-Kommunikation. Sie wird im Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern um Patienten zusammen mit einer guten medizinischen Versorgung immer wichtiger.


Die Highlights



Peter Magunia, Leiter der Healthcare Practice Deutschland bei Roland Berger


„Rund 90 Prozent der deutschen Krankenhäuser wollen ihre Umsätze weiter steigern, aber der zunehmende Kostendruck und gesetzliche Einsparmaßnahmen werden den Anteil defizitärer Häuser nochmals erhöhen", meint Peter Magunia, Leiter der Healthcare Practice Deutschland bei Roland Berger.



Nils F. Wittig, KMS AG


„Ein umfassender Service – vergleichbar mit dem in einem Hotel – wird im Wettbewerb zwischen den Krankenhäusern neben einer guten medizinischen Versorgung immer wichtiger. Multimedia ist in aller Munde, und worauf die Menschen zu Hause nicht verzichten mögen, wollen viele auch im Krankenhaus nutzen.“ Davon ist Nils F. Wittig, KMS AG, überzeugt.



Kerstin Haase, Geschäftsführerin der Zentralklinik Bad Berka GmbH

Patienten wollen auch im Krankenhaus gut versorgt sein. Neben qualifizierten Ärzten und Pflegepersonal werden heute zunehmend Infotainment-Lösungen vorausgesetzt. Im Wettbewerb um Patienten (und Fachkräfte) wollen Krankenhäuser auch über „multimediale Patienteninformationen“ punkten. Welche Perspektiven sich hier bieten, skizziert Dr. Kerstin Haase, Geschäftsführerin der Zentralklinik Bad Berka GmbH. „Die Zeit, in der Informationen über Patienten (Anamnese, Diagnostikbefunde usw.) ausschließlich in der Papierakte dokumentiert werden und damit nur an einem Ort zur Verfügung stehen, ist definitiv vorbei.



Robert Kette, Leiter technische Dienste und Projektmanagement, Qualitätsmanagementbeauftragter der Zentralklinik Bad Berka GmbH

Zu zukunftweisenden Technologien und Lösungen der Industrie bei „multimedialen Patienteninformationen“ meint Robert Kette, Leiter technische Dienste und Projektmanagement, Qualitätsmanagementbeauftragter der Zentralklinik Bad Berka GmbH: „Aus unserer Sicht werden zwei wesentliche Fragestellungen eine große Rolle spielen. Das eine Thema ist die Thematik der Datensicherheit. Es muss sicher gewährleistet sein, dass ausschließlich berechtigte Nutzer auf die Daten zugreifen und entsprechende Handlungen veranlassen können. Dies wird nur mit einem sehr guten Nutzerkonzept funktionieren. Weiterhin wird ein sehr gutes Mobile Devices Management erforderlich sein, um die Geräte immer auf einem aktuellen technischen Stand zu halten und ferner auch bei Verlust von Endgeräten schnell reagieren zu können und die Daten zu sperren.“
Das zweite Thema ist die Möglichkeit, die verschiedensten Anwendungen darzustellen, das heißt ein System einzuführen, das beliebig erweiterbar ist. Der Patient wird zukünftig nur ein Gerät am Bett wünschen, das alles kann. „Wir werden verschiedenste Anwendungen einbeziehen, an die wir heute nur in Ansätzen denken. Eine Beschränkung auf wenige ausgewählte Anwendungen wird sicher nicht akzeptiert werden.“



Dr. Carl Dujat, Vorstandsvorsitzender promedtheus AG

Perspektiven der „multimediale Patienteninformationen“ für Krankenhäuser sind facettenreich. Sie bringt Dr. Carl Dujat, Vorstandsvorsitzender promedtheus AG, auf den Punkt. „In der heutigen Zeit der digitalen Vernetzung darf der Einfluss von IT-Lösungen auf die „Rekrutierung“ sowohl von Fachpersonal als auch Patienten nicht unterschätzt werden. Bei gleich zu bewertender medizinischer Leistung entscheiden auch Faktoren wie „Einsatz von mobilen Werkzeugen“ oder „Gestaltung der Webseite“ und mögliche Portalfunktionen über die Entscheidung „für“ ein Krankenhaus. Hier wird es in den nächsten Jahren einen starken Entwicklungsschub geben, der eine interaktive Informationsverarbeitung für Mitarbeiter und Patienten deutlich in den Fokus rückt.“

Einzelbeiträge

Patienten-Infotainment: moderner Service zahlt sich aus


Veränderte Patientenanforderungen erfordern ein Umdenken der Verantwortlichen




Michael Mackerodt, Unternehmensberatung PartnerConsulting GmbH

Ein modernes Patienten-Infotainments zu beschaffen und einzuführen, erfordert von Kliniken einen genauen Blick auf ihre individuellen Anforderungen. Um fundierte Entscheidungen zu treffen sollte ein Konzept erstellt werden, dass alle wichtigen Grundlagen berücksichtigt. Von Michael Mackerodt, Unternehmensberatung PartnerConsulting GmbH

Mehrwert von Entertainment Schlüsseltechnologien treffen innovative Konzepte



Andreas Beß, Vorstand promedtheus AG

Praxisbezogene Impulse für multimediale Patienteninformationen zu Datenaustausch mit offenen Standards, Mehrwert von IT im Krankenhaus, aber auch Benutzerfreundlichkeit, Mobilität und alternativen Finanzierungsmodellen geben Dr. Carl Dujat, Vorstandsvorsitzender promedtheus AG, und Dr. Andreas Beß, Vorstand promedtheus AG.

Video-Konsultation: Prozessinnovation für Patientenversorgung


Akzeptanz bei Bürgern, Skepsis bei Ärzten




Dr. med. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer



Video-Sprechstunden zwischen Arzt und Patient sind bei vielen Behandlungsanlässen genauso gut wie ein Praxisbesuch. Derzeit können sich schon 45 Prozent der Deutschen vorstellen, diese Kontaktmöglichkeit zumindest gelegentlich zu nutzen. Dabei steht und fällt die breite Einführung mit der Akzeptanz in der Ärzteschaft.
Dr. med. Franz-Joseph Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer: „Video-Konsultationen werden sich durchsetzen, weil die gesellschaftliche Entwicklung dahin geht. Die Medizin kann sich dieser Entwicklung nicht verschließen.“

Kostenlos für Patienten: TV, Telefon und Internet


Universitätsklinikum Leipzig setzt auf Serviceverbesserung


Das Leipziger Universitätsklinikum stellt seinen Patienten Fernsehen und Telefon kostenlos zur Verfügung. Ebenfalls unentgeltlich kann bereits das hauseigene WLAN für den Zugang zum Internet im Klinikum genutzt werden.

Industrie (in Progress)

Was bietet die Industrie für Lösungen an? Namhafte Anbieter melden sich in dieser Ausgabe zu Wort. Da der Redaktionsschluss noch aussteht, können wir eine komplette Übersicht noch nicht geben.

Lesen Sie mehr in Ausgabe 1/2016 des Krankenhaus-IT Journals (erscheint am 5.2.2016)

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