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Veröffentlicht: 17.03.2016



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Impulse für den Fachbesucher

Standortbestimmung conhIT 2016

Interviews mit Ursula Baumann und Matthias Meierhofer




Die conhIT ist Europas wichtigste Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen. Auf der conhIT wird die gesamte Bandbreite der Healthcare IT vorgestellt. In Industrie-Messe, Kongress, Akademie und im Rahmen abwechslungsreicher Networking-Veranstaltungen treffen sich Hersteller und Anwender sowie Vertreter aus Politik und Wissenschaft. Ursula Baumann, Senior Project Manager bei der Messe Berlin, und Matthias Meierhofer, Vorsitzender des Vorstands, Bundesverband Gesundheits-IT e. V. (bvitg e. V.) skizzieren Kernpunkte der Branche und des Events.

Krankenhaus-IT Journal: Der bvitg und die Messe Berlin veranstalten seit einigen Jahren die conhIT, „Europas wichtigste Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen“. Was ist wichtig besonders für Industrie, was für die Anwender-Fachbesucher?




Ursula Baumann, Senior Project Manager bei der Messe Berlin: „Die conhIT hat mittlerweile eine Alleinstellung im europäischen Markt und gilt heute zu Recht als bedeutendstes europäisches Branchenereignis für das digitale Gesundheitswesen. Alle Marktführer sind hier in Berlin vertreten.“

Ursula Baumann: Die conhIT hat mittlerweile eine Alleinstellung im europäischen Markt und gilt heute zu Recht als bedeutendstes europäisches Branchenereignis für das digitale Gesundheitswesen. Alle Marktführer sind hier in Berlin vertreten.





Matthias Meierhofer, Vorsitzender des Vorstands, Bundesverband Gesundheits-IT e. V. (bvitg e. V.): „Impulse der conhIT sind Gedanken über die Einbindung neuer Technologien, zum Beispiel vor dem Hintergrund von Interoperabilität, Datenschutz und beim Aufbau der elektronischen Patientenakte.“


Matthias Meierhofer:
Industrie, was für die Anwender-Fachbesucher bietet die conhIT eine exzellente Plattform für den fachlichen Austausch – nicht nur untereinander, sondern auch mit Akteuren aus Politik und Wissenschaft. Auf der Messe kann die Industrie Anwendern und Entscheidern ihre Innovationen und Lösungen präsentieren und so die Potenziale der IT im Gesundheitswesen aufzeigen. Anwender haben auf der Messe die Möglichkeit, Lösungen für sich zu entdecken und im Hinblick auf den Nutzen für den Einsatz in ihrer Einrichtung zu bewerten.

Krankenhaus-IT Journal: Welche Impulse gibt diese Messe für Investitionen in der Healthcare-IT-Branche?

Matthias Meierhofer: Umfragen prognostizieren für die kommenden Jahre einen Anstieg der geplanten Investitionen von Krankenhäusern für IT. Dementsprechend ist es wichtig, im gemeinsamen Austausch die zukünftigen Herausforderungen zu benennen, entsprechend zu priorisieren und vor dem Hintergrund des diesjährigen conhIT-Mottos „Patient im Fokus – Innovative Healthcare IT“ zu diskutieren.

Ursula Baumann: Jedes Jahr informieren sich die Fachbesucher auf der conhIT gezielt über Innovationen, mit deren Hilfe sie künftig wirtschaftlicher und effizienter arbeiten können. Mit der fortschreitenden Digitalisierung gehen höhere Anforderungen an die Datensicherheit und eine zunehmende Vernetzung aller relevanten Akteure einher. Umso wichtiger ist es, den Überblick über das Marktangebot zu bewahren. Auf dem Kongress und den Networking-Events werden alle relevanten Branchenthemen diskutiert. Zunehmend auch grenzübergreifend: Auf der conhIT 2016 zeigt beispielsweise erstmals ein Gemeinschaftsstand führender estnischer Unternehmen, wie zukunftsweisende IT-Lösungen die Vernetzung mit den skandinavischen Nachbarn ermöglichen.

Krankenhaus-IT Journal: Eine neue Technologie wie „mHealth“ reicht für den Wandel im Gesundheitswesen allein nicht aus. Die Branche muss sich insgesamt verändern. Welche Impulse steuert die conhIT vor allem bei?

Matthias Meierhofer: Mit der Verabschiedung des so genannten „E-Health-Gesetzes“ sind die Rahmenbedingungen für den Aufbau der Telematikinfrastruktur und die Umsetzung der E-Health-Anwendungen geschaffen worden. Nun müssen wir die im Gesetz vorgesehenen Themen angehen und zwar gemeinsam. Hierzu ist der Dialog zwischen allen Beteiligten im Gesundheitswesen essentiell. Impulse der conhIT sind Gedanken über die Einbindung neuer Technologien, zum Beispiel vor dem Hintergrund von Interoperabilität, Datenschutz und beim Aufbau der elektronischen Patientenakte. Besondere Impulse bieten die Unternehmen auf der „mobile Health ZONE“, indem sie Wege aufzeigen, wie man neben den klassischen IT-Strukturen Mehrwerte durch Digitalisierung schafft.

Wie sollen Interesse und Zahl der Fachbesucher sowie der Aussteller gesteigert werden? Wie soll der Dialog zwischen Industrie und Anwender-Fachbesuchern gestärkt werden?

Ursula Baumann: Die Anzahl der Aussteller wächst kontinuierlich und zum neunten Mal in Folge. Sie hat mit 400 Ausstellern eine neue Rekordzahl erreicht. Auch der Zuspruch der Fachbesucher aus dem deutschen Gesundheitswesen ist sehr gut. Das spornt uns an, stets die interessantesten Themen auf der conhIT zu behandeln. Der Bundesverband Gesundheits-IT e.V. (bvitg e.V.) und der Kongress- und Networkingbeirat verwendet viel Zeit und Mühe darauf, die Trends der Branche aufzunehmen oder selber zu setzen. Insbesondere Angebote wie die Business-Meetings, die Krankenhaus-Exkursionen, Networking-Events oder die unsere Party tragen zum vertieften Dialog bei. Auch unsere Voting-Tools auf dem Kongress beflügeln schon seit einigen Jahren Interaktion und Austausch. Besucher stimmen dort durch den Moderator gesteuert über Themen der Branche ab und erhalten zeitnah Auswertungen zu Themen der Health IT Branche.

Krankenhaus-IT Journal: Wie will der bvitg die Attraktivität der „Healthcare-IT-Leitmesse“ vor allem unterstreichen? Welche neuen Angebote unterstützen die unternehmensspezifische Digitalisierungsstrategie der Healthcare-IT-Branche?

Matthias Meierhofer: Die wachsende Zahl neuer Veranstaltungsformate macht definitiv die Attraktivität der conhIT aus. Die conhIT orientiert sich stets an den Entwicklungen der Branche und arbeitet aktiv daran, Formate anzubieten, die alle beteiligten Akteure im Gesundheitswesen zusammenführen. Im Hinblick auf die digitale Zukunft der Branche setzt die conhIT ihre Akzente zudem auf die steigende Nachfrage nach Fachkräften. Mit ihren Karriere-Angeboten unterstützt sie aktiv die Hersteller auf ihrer Suche nach Talenten.




conhIT-Profil


Im Jahr 2015 zeigten 388 Aussteller aus 14 Ländern, wie IT die Gesundheitsversorgung begleitet und welche Innovationen die Systeme für mehr Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Qualität bereithalten. Auf 15.000 Quadratmetern Hallenfläche und in den angeschlossenen Kongresssälen bot die conhIT Raum für Weiterbildung,

Informationsaustausch und Networking. Rund 150 Veranstaltungen liefen im Kongress, der Akademie sowie auf den zahlreichen Aktionsflächen. Rund 7.500 nationale und internationale Fachbesucher informierten sich in Berlin.

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