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Veröffentlicht: 17.01.2017


30 Prozent der staatlichen britischen Krankenhausorganisationen, sogenannte NHS Trusts, wurden laut einer aktuellen Industrie-Befragung (SentinelOne) bereits Opfer eines Ransomware-Angriffs. Sowohl sensible Patientendaten als auch die Gesundheit der Patienten waren damit in Gefahr.

Ein Krankenhausverbund – der Imperial College Healthcare NHS Trust – erwies sich dabei als besonders beliebte Zielscheibe für Ransomware-Erpresser und wurde innerhalb eines Jahres von 19 Attacken heimgesucht.

15 der betroffenen Krankenhausorganisationen waren in der Lage, nähere Informationen zum Ursprung der Ransomware-Infektion zu geben. So haben sich die Angreifer in 87 Prozent der Fälle über ein vernetztes unternehmenseigenes Gerät Zugang verschafft, wobei 80 Prozent der Opfer Ziel eines Phishing-Angriffs wurden. Die Mehrheit der betroffenen Krankenhäuser war dabei nicht in der Lage, die Ransomware-Angreifer zu identifizieren. Einzig ein Opfer konnte bestätigten, von organisierten Cyberkriminellen attackiert worden zu sein.

Bei Ransomware-Angriffen auf Krankenhäuser werden die Dateien auf der Festplatte ihrer Opfer verschlüsselt und nur gegen Zahlung von Lösegeld wieder freigeben.

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