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Veröffentlicht: 01.02.2017


„Cybersecurity im Gesundheitswesen“ ist am 13. Februar 2017 Thema der monatlichen Veranstaltung des Health-IT-Talk Berlin-Brandenburg. Durch die steigende Digitalisierung und Vernetzung im Gesundheitssektor nehmen auch die Gefahren in diesen Bereichen stetig zu. Das LKA Berlin gibt Impulse für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept.

Es gilt, gesetzliche Vorgaben und Regelungen schon jetzt oder in naher Zukunft zu erfüllen (z.B. E-Health-Gesetz, IT-Sicherheitsgesetz). Die gesellschaftlichen Erwartungen nehmen gerade im sensiblen Gesundheitsbereich zu. Häufig in diesem Zusammenhang gehörte Schlagworte sind u.a. „eHealth“, „Krankenhaus 4.0“, „Big Data“ und „der gläserne Patient“ – alle Neuerungen bieten Chancen, aber auch Risiken.
Besonders Gesundheitsdaten sind in der Untergrundwirtschaft des Internets, der sogenannten Underground Economy, sehr beliebt. Sie gelten als ungefähr zehnmal so viel wert wie Kreditkarten-Informationen.

Absolute Sicherheit wird es auch im Bereich des Internets bzw. der IT nicht geben. Der Referent Kriminaloberkommissar Borries wird aus Sicht der „Zentralen Ansprechstelle Cybercrime für die Wirtschaft, Behörden und Verbände“ (ZAC) des LKA Berlin – die aktuellen Phänomene oder Angriffsvektoren, mit denen die Polizei derzeit am meisten konfrontiert sind, aufzeigen. Er wird auch auf praktische Fragestellungen eingehen: Wie sichert man in meinem Unternehmen die Daten? Wer könnte wie auf die gespeicherten Daten versuchen zuzugreifen? Welche Risiken kommen generell auf IT-Verantwortliche zu und wie begegnet man diesen optimal?

Für die verantwortlichen Unternehmensleitungen gilt es, ein ganzheitliches Sicherheitskonzept aufzustellen und permanent fortzuschreiben. Dazu sollte es im Unternehmen ein Präventionskonzept geben, bei dem die Mitarbeiter „mitgenommen“ werden und somit das IT-Sicherheitskonzept mittragen sowie eine gut aufgestellte IT-Abteilung, die technisch und personell in der Lage ist, Sicherheitsvorfälle festzustellen („Detektion“) und adäquat zu reagieren.

Außerdem wird der erfahrene Sicherheitsspezialist darstellen, wie die Polizei im Falle eines Cyberangriffs reagieren muss, um den Betroffenen/den Geschädigten zu unterstützen (Gefahrenabwehr), den Schaden möglichst zu minimieren und schnellstmöglich wieder in die Normalität zurückzukehren und als zweites, als weiteres Ziel, den Verursacher/den Täter zu ermitteln (Strafverfolgung).

Veranstalter „Cybersecurity im Gesundheitswesen“

Im monatlichen Health-IT-Talk Berlin-Brandenburg tauschen sich verbands- und fachrichtungsübergreifend Branchenkollegen zur Digitalisierung der Gesundheitswirtschaft aus. Basierend auf dem Eigenantrieb der drei beteiligten Organisationen (BVMI, KH-IT, SIBB) beschäftigen wir uns mit Themen, die für uns selbst interessant sind. Neben dem Fachvortrag und der jeweiligen Diskussion charakterisiert der Netzwerkaustausch am Buffet die monatliche Abendveranstaltung.

Termin
Mo. 13. Februar 2017, 18:00 Uhr – 20:30 Uhr, Geschäftsstelle des Berufsverbands Medizinischer Informatiker e.V. (BVMI), Charlottenstraße 42, 10117 Berlin Charlottenstraße 42, 10117 Berlin
www.health-it-talk.de

Da nur eine limitierte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, melden sich Interessenten an unter www.eventbrite.de/e/forum-e-health-cybersecurity-im-gesundheitswesen-tickets-31452437086

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