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Veröffentlicht: 20.02.2017

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Die conhIT wird 10 Jahre alt

Wie alles begann - der lange Weg zur conhIT



In diesem Jahr feiert die conhIT ihren 10jährigen Geburtstag. Sie ist inzwischen unbestritten die bedeutendste Healthcare-IT Messe Europas. Jedes Jahr werden neue Erfolge und Zuwachsraten bei Ausstellern und Besuchern gemeldet. Erstmal wird das Hallenangebot auf vier Messehallen erweitert. Auch das Themenangebot wird immer breiter und moderner. Doch wie kam es dazu?


"Größer, bunter, innovativer" heißt es von Seiten der Messeleitung. Dies beziehe sich nicht ausschließlich auf die Größe der Messestände der Aussteller, sondern auch auf das Spektrum der innovativen IT-Lösungen für Krankenhäuser und ambulante Versorgungsanbieter. Themen wie E-Medikation, Prozessorientierung und intersektorale Kommunikation nehmen breiten Raum ein. Und zunehmend rückten auch „Zukunftsthemen“, wie die elektronische Anbindung des Patienten oder die Bereitstellung medizinischer IT-Lösungen über die Cloud, in den Fokus.

Der Blick zurück

Bei einem10jährigem Jubiläum ist es an der Zeit, den Blick zurück zu werfen. Seit in den 80er und 90er Jahren in Krankenhäusern und Arztpraxen die Computerisierung zaghaft begann, war die Branche auf der Suche nach geeigneten Messe- und Kongressstandorten. Anfang der 90er Jahre gab es noch etwa 200 Anbieter von Arzt-EDV-Systemen und lediglich eine Handvoll KIS-Anbietern, deren Namen SMS-Dataplan, MAI, ROKD, RKD oder Laufenberg den wenigsten heute noch ein Begriff sind.


Interhospital 1998 in Hannover

Interhospital/InterFab

Die Krankenhaus-IT-Industrie sah bis dato die Fachmesse Interhospital/InterFab - im Wechsel Hannover und Nürnberg mit dem Deutschen Krankenhaustag - als Pflichtmesse an und stellte dort regelmäßig aus. Im Jahre 1998 war das Aussteller- und Besucherinteresse zum Leidwesen der Deutschen Messe AG in Hannover, Veranstalter der Interhospital, bedenklich gesunken. Zu dieser Zeit - im Jahre 1995 - hatten sich zudem die KIS-Anbieter zu einem Verband zusammengeschlossen. Er trug die Bezeichnung VHK (Verband der Hersteller von Krankenhaus-Informationssystemen).

Der erste Geschäftsführer des VHK war Dieter M. Kampe aus Bruchköbel

Image-Anzeige des VHK in den 90er Jahren

Er erhob den Anspruch, mit einer Stimmen auch gegenüber Messeveranstaltern aufzutreten. Später wurde aus dem VHK der VHiTG, der svitg bis zur heutigen Bezeichnung bvitg.


Medica zu Beginn der 90er Jahre. Unten die sog. "Medienstraße". Hier zeigten meist Universitäten und Startup-Unternehmen ihre Produkte

Medica

Gegenwind zur Interhospital gab es bereits seit längerer Zeit aus Düsseldorf. Der Messe Düsseldorf gelang es mit der MEDICA immer mehr, der Interhospital auf dem Gebiet der Krankenhaus-IT den Rang abzulaufen. Da die Verbandsmitglieder nicht zwei Messen gleichzeitig besuchen wollten, beschloss der VHK im Jahre 1998, die Messe in Hannover zu boykottieren. Da inzwischen ein Großteil der Aussteller aus dem IT-Umfeld kam, führte es dazu, dass die Interhospital 1999 schloss und ihren Pforten bis heute nicht mehr aufmachte. Das Ergebnis: Die Medica wurde auch zur Leitmesse der Krankenhaus-IT. Für die Praxis-EDV war sie es bereits einige Jahr zuvor. Der Veranstalter der Interhospital war der Deutsche Krankenhaustag, bestehend aus der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG), Berlin, dem Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD), Berlin und dem Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK), Düsseldorf. Dieser fand seine neue Heimat bis heute auf der Medica.

Flensburger Forum

Neben diesen Messen gab es jedoch auch eine Reihe weiterer etablierte Veranstaltungen.
Hervorzuheben ist das „Flensburger Forum für IT-Anwendungen im Gesundheitswesen“ in der Flensburger Campushalle. Veranstaltet wurde es von der Fachhochschule Flensburg unter der Leitung von Prof. Roland Trill.

Prof. Roland Trill, FH Flensburg

Dieser Kongress mit Industrieausstellung (zu Beginn noch in den Vorlesungsräume) galt als das Pflichtevent des Jahres. Das erste Flensburger Forum fand bereits im Jahr 1990 statt und war damit eines der ältesten Krankenhaus-IT Veranstaltungen, also geradezu visionär. Im malerischen Flensburg, nahe der dänischen Grenze traf sich die gesamte Branche in lockerer Atmosphäre.


Wieslocher Symposium

Jörg Stadler, damals vom Psychiatrischen Zentrum Nordbaden

Als eine Art Gegenveranstaltung wurde wesentlich später noch das Wieslocher Symposium in Wiesloch ins Leben gerufen. Die Idee dazu hatte Jörg Stadler, damals vom Psychiatrischen Zentrum Nordbaden, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg. Auch diese Veranstaltung stieß am Anfang auf großes Interesse.

Krankenhaus-IT Veranstaltungen wurden inflationär

Die Bedeutung der IT im Gesundheitswesen steigerte sich von Jahr zu Jahr. In der Zwischenzeit wuchs die Zahl von Kongressen und Symposien fast ins Unermessliche. Quasi jeder fühlte sich berufen, eine eigene Veranstaltung zu etablieren. Allen gemeinsam war jedoch, dass die Industrie den Löwenanteil der Kosten dieser Veranstaltungen übernehmen sollte. Über Sponsoring und Teilnahme mit einem kleinen Stand auf der begleitenden Industrieausstellung, sollten die Kosten eingefahren werden. Die Industriestände wurden dann zwischen den Pausen der Vorträge besucht. Die Industrievertreter zeigten sich zunehmend unzufrieden mit dieser Entwicklung und wollten nicht weiter den "Pausenclown", wie es damals hieß, geben.

Auch große Messeveranstalter scheitern

Mit erheblicher zeitlicher Verzögerung entdeckten auf einmal bekannte Messen wie CeBIT (Hannover) und Systems (München, gibt es heute nicht mehr) die Bedeutung der Healthcare-IT und wollten hier gern ein Stück des Kuchens abhaben. Doch das war erheblich zu spät und vergeblich.

Es floppten sowohl auf der CeBIT die Sonderveranstaltung „eHealth & Medical Care“ und "TeleHealth", bei der Messe Magdeburg die sogenannte. „transmed“ und auch die Systems mit entsprechenden Sonderveranstaltungen mit der Bezeichnung "K online Kongress". Hier bemühte sich Dr. Rolf Engelbrecht vom GSF, Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg, Leiter des Kongresses, Jahr für Jahr redlich, aber letztendlich ohne großen Erfolg.

VHitG wird gegründet

Im Jahr 2001 kam es zu einem Wandel. Der VHK wurde zum „Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen e.V.“ (VHitG).

Mit der Namensänderung war auch eine Satzungsänderung verbunden. Mitglieder konnten ab sofort alle Unternehmen werden, die Informations- und Kommunikationssysteme herstellen und vertreiben und mit Software-Produkten im Gesundheitswesen mindestens einen Jahresumsatz von 1 Mio. EURO erzielten. Zu VHK-Zeiten war die Verbandmitgliedschaft noch daran geknüpft, dass die Mitglieder Hersteller von IT-Lösungen für das Krankenhaus waren. Auf diese Weise vertrat der Verband zu dieser Zeit 85 Prozent der Marktes. Es schien an der Zeit zu sein, das Messegeschehen neu zu ordnen. Die klare Ansage an die diversen Messeveranstalter lautete "in Zukunft ohne uns, also ohne Beteiligung der im Verband organisierten Unternehmen". Es reifte damals noch im Verborgenen nach und nach die Idee heran, eine eigene Messe ins Leben zu rufen.

Zu dieser Zeit kam es zur Übernahme des damaligen Marktführers SMS Dataplan durch Siemens. Damit schied Vorstand Jürgen Timm sowohl bei Siemens als auch im Verband aus.

Jürgen Timm. erster Vorstand des VHK


Dr. Jörg Haas, erster Vorstand des neuen VHitG

Den Posten des VHitG-Geschäftsführers übernahm die Rechtanwältin Anja Hollmann

Stattdessen übernahm der dynamische Dr. Jörg Haas, inzwischen Vorstandvorsitzender der GWI AG, den Verbandsvorsitz. So heißt es auch auf der Verbandsseite: „Der VHitG ist ein dynamischer Verband, dessen Ziel es ist, konkrete Ergebnisse für seine Mitglieder und besonders für die Kunden der Mitglieder zu liefern. Wie sich später zeigte, war damit auch die Neuregelung des Messegeschehens verbunden.

Doch das sollte noch bis 2004 dauern!

svitg - ein neuer Spitzenverband wird gegründet

In der Zwischenzeit wurde der Spitzenverband svitg gegründet. Mitglieder waren neben dem VHitG die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Apotheken-Softwarehäuser (ADAS), der Verband Deutscher Arztpraxis-Softwarehersteller (VDAP) e.V. sowie der Verband Deutscher Dental-Software Unternehmen (VDDS). Vorstand des svitg wurde Michael Schmitz, Angehöriger des Praxiscomputeranbieters CompuMED (heute CGM) in Koblenz.

Michael Schmitz, damaliger Vorstand des svitg

Schmitz war ebenfalls Vorsitzender des VDAP. Der VDAP bestand nach lediglich aus sechs Mitgliedern, die allerdings wiederum den Löwenanteil bei den Praxiscomputer-Installationen innehaben. Die Mitglieder waren die Firmen Albis, CompuMED, DOCexpert, MCS und Medistar.

Seinen Einfluss nutzen wollte der Verband auch gegenüber der Medica, an deren Daseinsbrechtigung für Healthcare-IT (noch) nicht gerüttelt wurde. Auch hier machte sich im Laufe der Jahre eine gewisse Ausstellermüdigkeit breit. Die Medica sei thematisch zu breit aufgestellt, so dass die IT-Industrie nur ein Schattendasein fristete, hieß es häufig.

Ein Ausschuss, bestehend aus Industie und Messe, sollten für die Medica neue Ideen entwickeln. v. l. Sven Kaiser, Optimal Systems; Horst Giesen, Messe Düseldorf und Walter Schäfer, GWI

Auch hier machte der svitg mit Hilfe seiner Ausstellermacht seine Interessen auf Stärkung des Themas IT auch gegenüber der Messe Düsseldorf geltend. Es wurde ein Ausschuss, bestehend aus Industrie und Messe, gebildet, um entsprechende Ideen zu entwickeln. Das Ergebnis war - erstmals auf der MEDICA 2003 zu sehen - eine Sonderveranstaltung in Halle 16 mit der Bezeichnung meet.IT das Forum und meet-IT der Club. Auf einer von der Messe gestellten Fläche wurden an zwei Tagen im Rahmen von meet.IT das Forum Vorträge, Workshops und Präsentationen geboten.

Im Jahr 2004 trat der VHitG wieder aus dem svitg aus.

Meet-IT auf der Medica 2004

VHitG ordnet Messegeschehen neu

Zwischen der Messe Düsseldorf und dem VHitG bzw. dem svitg schien die Welt nach der erfolgreichen Sonderveranstaltung wieder in Ordnung zu sein. Daran änderte sich auch nichts, als der VHitG bekannt gab, erstmals im Jahre 2004 eine eigene IT-Messe zu veranstalten. Diese trug den Namen ITeG, und sollte von dem der Messe Frankfurt nahe stehenden Veranstalter Mesago durchgeführt werden. Damals bemerkte Horst Giesen, Projektleiter der MEDICA „ich sehe die ITeG als Komplementärveranstaltung zur MEDICA.“

Pressekonferenz 2003 beim VHitG in Berlin. Hier wurden die Pläne für eine eigene Messe vorgestellt. v.l.: Walter Schäfer, GWI; Dr. Volker Wetekam, damals Siemens; Dr. Jörg Haas, Vorstand des VHitG und Thomas Pasold, stellvertretender Vorstand des VHitG

Weniger gelassen sahen es hingegen die Veranstalter diverser anderer – bisher unangefochtener – Veranstaltungen. Mit der Bekanntgabe der ITeG einher ging nämlich die eindeutige Botschaft, die Ausstellerpräsenz auf anderen Veranstaltungen einzuschränken bis sogar ganz aufzugeben. So machte Vorstand Haas auf einer Pressekonferenz in Berlin im Jahr 2003 keinen Hehl daraus, dass sich die eigene Messe nicht zuletzt auch als „Abwehr gegen die Vielzahl mittlerer und kleiner Veranstaltungen“ richte. Dies richtete sich somit auch gegen die renommierte Flensburger Veranstaltung von Prof. Trill.

Pikanterweise gilt Trill als Vater des VHK und war der eigentliche Ideengeber für die Gründung des Verbandes. Seinen Anfang nahm alles im Frühjahr 1995 in Travemünde. Zu dieser Zeit lud Prof. Roland Trill Vertreter der damals marktführenden KIS-Unternehmen in das Maritim Hotel in Travemünde ein. Seine Idee und zugleich der Appell an die angereisten Gäste: „Warum schließt Ihr Euch nicht in einem Verband zusammen?“

Mitglieder des VHK 1995

- Boss
- prompt!
- Fliegel Data
- ROKD
- Laufenberg
- Jenoptik
- MEDOS
- SAP
- SMS Dataplan

Mitglieder der VHitG (Stand 30.01.2004)

- Aescudata Gesellschaft für Datenverarbeitung mbH
- BOSS Branchen-Organisation und Software-Systeme AG
- Fliegel Data GmbH
- Fresenius Netcare GmbH
- GE Medical Systems Information Technology SW GmbH & Co. KG
- GMD Gesellschaft für Medizinische Datenverarbeitung mbH
- GWI AG
- Health Comm GmbH
- ID - Gesellschaft für Information und Dokumentation im Gesundheitswesen mbH
- ITB AG
- KID Berlin - Norddeutsche Kirchliche Gesellschaft für - Informationsdienstleistungen mbH
- Kuhlmann Informations - Systeme GmbH
- medical net AG
- MEDOS AG
- MICOM GmbH
- NEXUS AG
- Optimal Systems GmbH
- prompt! Medizinische Informationssysteme GmbH
- RZV Bielefeld GmbH
- SAP Deutschland AG & Co.KG
- SBG - Software und Beratung im Gesundheitswesen
- Dr. Kolodzig & Kirste GbR
- Siemens Medical Solutions Health Services GmbH
- Torex GAP GmbH
- T-Systems GmbH
- 3M Medica GmbH

KIS-Tagung und KH-IT Veranstaltungen

Zwei Veranstaltungen blieben jedoch ausgeschlossen und deren Existenz zu keiner Zeit infrage gestellt. Sie genießen auch heute noch hohes Ansehen sowohl beim Verband als auch in der Branche insgesamt. Es sind dies die KIS-Tagungen der GMDS und BVMI und die Veranstaltungen des Bundesverbandes KH-IT (Herbst- und Frühjahrstagungen).

Die Veranstaltungen des Bundesverbandes KH-IT (Herbst- und Frühjahrstagungen) waren und sind bis heute unabhängig

Die KIS-Tagung ist allerdings in die conhIT integriert worden und damit fester Bestandteil des Berliner Messegeschehens. Die Veranstaltungen des Bundesverbandes KH-IT sind bis heute unabhängig und selbstständig.

(links) Wolf-Dietrich Lorenz, Chefredakteur Krankenhaus-IT Journal, moderierte auf der ITeG 2004. (rechts) Prof. Roland Trill, FH Flensburg

ITeG 2004

Die erste eigene Messe veranstaltete der VHitG unter der Bezeichnung ITeG (IT-Messe und Dialog im Gesundheitswesen) in der Zeit vom 23.- 25. Juni 2004 in Frankfurt. Die korrekte Veranstalterbezeichnung lautete: Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH und ideeller Träger VHitG (Verband der Hersteller für IT-Lösungen im Gesundheitswesen e.V.). Die Zahl der Ausstellern betrug 147 auf 5.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Anzahl der Fachbesucher lag bei 2.350.

Das Krankenhaus-IT Journal erstellte 2004 ein Video des Events.

ITeG 2005 - 2007


In den Folgejahren legte die ITeG sowohl bei den Aussteller- als auch bei den Besucherzahlen erheblich zu.

2005
216 Aussteller, 3215 Fachbesucher

2006
270 Aussteller, 3552 Besucher 11800 qm Ausstellerfläche

Zum ersten Mal fand die Fachtagung „Praxis der Informationsverarbeitung in Krankenhaus und Versorgungsnetzen (KIS)“, veranstaltet von der Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) und dem Berufsverband Medizinischer Informatiker e.V. (BVMI) auf der ITeG statt.


Die 12. KIS-Fachtagung fand nach der Trennung von der ITeG in diesem Jahr erstmals wieder eigenständig in Ludwigshafen statt. Am Rednerpult Prof. Paul Schmücker.

2007
Im Jahr 2007 zog die ITeG auf Verlangen derVHitG mit Veranstalter mesago von Frankfurt nach Berlin. Parallel dazu lief der Kongress „eHealth week Berlin". Allerdings nur einmalig.
288 Aussteller, 3678 Besucher

So war es noch zum Ende der ITeG 2007 geplant. Doch dazu kam es nicht mehr!


Stattdessen begann die conhIT 2008

Im Jahr 2008 fand die erste conhIT statt

Nach der ITeG 2007 trennten sich VHitG und die Mesago Messe Frankfurt GmbH. Hintergrund war unter anderem eine Meinungsverschiedenheit über die Ausgestaltung von Messe und Kongress. Der VHitG beabsichtigte, die Konzeption der ITeG zu verändern. Konkret war geplant, an den drei Veranstaltungstagen, die Messe an zwei Tagen jeweils für einen halben Tag (Mittwoch ganztägige Messeöffnung und Dienstag und Donnerstag halbtägige Messeöffnug) zugunsten eines gestärkten Kongressprogrammes zu schließen.

VHitG-Delegation auf der Himss in den USA. Lange galt die HIMMS als Vorbild für die conhIT

Das erinnerte an die amerikanische HIMSS, die bereits seit Jahren nach diesem Konzept arbeitet. Der Grund bestand darin, dass die Veranstalter der KIS-Tagung, die jetzt auf der ITeG war, mit der Besucherzahl ihres Kongresses unzufrieden waren und im Folgejahr lieber wieder eine eigene Veranstaltung in Ludwigshafen durchführten. Veranstalter Prof. Paul Schmücker damals: "Viele unserer Teilnehmer besuchen mehr die Messe als unseren Kongress". Weil der Veranstalter jedoch die Öffnungszeiten zugunsten des Kongresses änderte, fand die KIS-Tagung ein Jahr später wieder auf der conhIT statt.

TV-Runde des Krankenhau-IT Journals auf der conhIT 2010

Neuer Veranstalter wurde die Messe Berlin. Einher damit ging eine Umbenennung. Die neue Veranstaltung erhielt den Namen Connecting Healthcare IT (conhIT). Die erste conhIT fand vom 8. bis 10. April 2008 auf dem Messegelände in Berlin statt. Zu Beginn gab es eine kleine Delle sowohl bei Ausstellern als auch bei den Besuchern. In den Folgejahren "explodierten" allerdings die Zahlen. Aussteller und Besucher - siehe Grafiken:

Dieser Trend hält bis heute an. 2017 - soviel ist jetzt schon absehbar - wird es wieder eine deutliche Steigerung geben.

von Hartmuth Wehrs

Fotos: Quelle Archiv Antares Computer Verlag


Vorschau

In Kürze berichten wir ausführlich über die geplanten Aktivitäten des Antares Computer Verlages auf der conhIT 2017.

Gemeinsamer Auftritt

- Erstmals treten wir mit dem Bundesverband der Krankenhaus-IT Leiterinnen/Leiter e.V. (KH-IT) gemeinsam auf einem Messestand auf

Drei TV-Presserunden

- Auf unserem Messestand werden wir drei TV-Diskusionsrunden veranstalten. Die Themen sind

- Elektronische Archivierung

- IT-Sicherheit im Krankenhaus

- Paradigmenwechsel bei KIS-Systemen?

conhIT Premium Messeguide

Auch in diesem Jahr werden wir den erfolgreichen Messeguide herausgeben. Er gibt wertvolle Infomationen der qualitativ hohen Lösungen.

Hinweis: Sie möchten der conhIT in unserem "conhIT Premium Messeguide" zum 10jährigem Jubiläum gratulieren? Ihr Ansprechpartner: k.wehrs@medizin-edv.de

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