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Veröffentlicht: 13.03.2017


Für Krankenhäuser: Von der teuren

Telefonanlage zur kostengünstigen

IP-Lösung


Intensiv-Workshop mit praxisbezogenen

Antworten

Krankenhausverantwortlichen können sich in dem aktuellen Workshop mit dem Motto „Von der teuren Telefonanlage zur kostengünstigen IP-Lösung für Krankenhäuser und Patienten!“ über Kommunikation für Patienten / Ärzte / Pflege sowieTelefonie-Internet-Entertain informieren. Auf dem Programm stehen aktuelle Strategien, Beispiele und Lösungsansätze aus Kliniken. Die Leitung hat Prof. Dr.-Ing Wolfgang Riedel, IfK Braunschweig.

Termin und Ort: 22. März 2017, Juliusspital Würzburg.






Prof. Dr.-Ing Wolfgang Riedel, IfK Braunschweig



Viele Krankenhäuser setzen noch Telefonanlagen auf alter ISDN-Technologie ein: Nachteile sind die veraltete Technik und die Kosten, vor allem eine teure Wartung.

Die Zukunft sieht jedoch ganz anders aus. Das ISDN-Netz der Telekom wurde abgekündigt für 2017, daher müssen viele Kliniken jetzt reagieren. Sie müssen profunde und tragfähige Lösungen für Kommunikation für Patienten / Ärzte / Pflege: Telefonie-Internet-Entertain finden.

Der Intensiv-Workshop „Von der teuren Telefonanlage zur kostengünstigen IP-Lösung“ gibt praxisbezogene Antworten.

- Wie sieht die Telefonie der Zukunft in Kliniken aus?

Analoge Telefonie und digitale ISDN-Anschlüsse wie Upo gehören bald der Vergangenheit an. Der Weg zur IP-Telefonie ist weltweit vorgezeichnet, klassische Telefonanlagen werden zunehmend abgekündigt. Die Zukunft liegt eindeutig in der IP-Telefonie, die im Datennetz gemeinsam mit anderen Daten übertragen wird. Das heißt für Kliniken: künftig nur noch ein Netz für Sprache und Daten.

- Ist Schnurlostelefonie die Zukunft?

IP-Telefonie ist auf beliebigen Endgeräten möglich, schnurgebunden oder schnurlos. Der Trend geht ähnlich wie im privaten Konsumerbereich eindeutig zur Schnurlostelefonie, meist sogar zum Smartphone, das universell nutzbar ist (Telefonie und Daten/Internet).

- Worauf ist bei der Netzwerkplanung zu achten?

Bei den zukünftigen Datennetzen in Kliniken ist vor allem auf ausreichende Eignung für Schnurlostelefonie zu achten, dies muss bei der Auswahl von Art und Zahl der Access-Points frühzeitig berücksichtigt werden. Die neuen Funk-Standards sichern hohe Bandbreite, was die Auslegung des Netzes beeinflusst. Da künftig auch Patienten in ein Datennetz eingebunden werden müssen, sollten ausreichende Bandbreiten gerade auch für Patienten vorgesehen werden. Der Trend bei Patienten geht eindeutig zu IP-TV, d.h. TV-Streaming, was entsprechende Netzwerke erfordert.


- Welche Rolle hat das WLAN im Krankenhausnetz der Zukunft? Aktuelle Standards?
Ein Krankenhaus ohne WLAN dürfte zukünftig nicht möglich sein. Sowohl beim medizinischen Personal als auch bei den Patienten steigt der Bedarf an Mobillösungen und damit der Bedarf an Bandbreite im Funknetz. Auch die Entwicklung hin zum Internet-of-
Things (IoT) hat sicherlich schon für Kliniken angefangen und erfordert völlig neue Planungen für Krankenhausnetze.
Neue Standards wie IEEE 802.11ah und Zertifizierungen für ein IoT-WLAN bestimmen schon jetzt die Diskussion, erste Produkte sind verfügbar.
Dominieren bisher das 2,4GHz- oder 5GHz-Band, so bietet IEEE 802.11ah im Spektrum bei ungefähr 900 MHz bei geringerer Sendeleistung deutlich größere Reichweiten.

Aber auch die 5G-Netze der großen Provider Telekom und Vodafone stellen zukünftig eine große Konkurrenz für WLAN-Netze in Kliniken dar.

- Wie sieht die Zukunft für Patienten aus? Telefonie, TV und Internet? Tablet oder TV?

Das Patientenverhalten zu Fernsehen, Telefon und Internet ändert sich gerade grundlegend. Setzen viele Kliniken noch auf Bedside-Terminals gegen Gebühr geht der Trend bei Patienten ganz klar hin zur Nutzung eigener Smartphones (Telefonie) und Tablets (TV, Internet).
Fest installierte Bedside-Terminals, die gegen Gebühr vom Patienten genutzt werden können, sind für die Kliniken teuer in der Anschaffung und meist nicht rentabel.

- Welche Lösungen bietet der Markt (empfehlenswerte, bewährte Beispiele)?
Derzeit bringen zahlreiche neue Firmen interessante Lösungen auf Tablet-Basis für Patienten auf den Markt. Dabei können die Geräte vom Krankenhaus gestellt werden, aber der Trend geht eindeutig in Richtung der Einbindung von patienteneigenen Geräten.

Ein richtungsweisendes Lösungsbeispiel wurde in der Charité Berlin erfolgreich getestet.
Patienten können TV schauen, Video-on-Demand-Angebote nutzen, Musik und Hörbücher hören sowie im virtuellen Zeitungskiosk stöbern. Außerdem können Patienten im Internet surfen. Es besteht die Möglichkeit weitere Applikationen, wie Menübestellungen etc. zu integrieren. Das System läuft auf iOS & Android Geräten sowie in Webbrowsern der Patienten. Das heißt, der Patient kann sein eigenes Smartphone, Tablet oder seinen eigenen Laptop nutzen. Zusätzlich läuft die Softwarelösung auch auf fest installierten Tablets am Krankenhausbett.

Verschiedene Anbieter bieten Patienten-Multimedia-Tablets an. Unterschiedlich sind die Konzepte in Bezug auf Befestigung der Tablets und Einbindung patienteneigener Geräte.


Zur Anmeldung



www.ifk-bs.de

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