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Veröffentlicht: 05.04.2017


Digitale Transformation hier

und jetzt

- nachhaltige Gesundheitssysteme schaffen

Das InterSystems DACH Symposium 2016

Digitale Transformation hier und jetzt - Teilnehmer folgen aufmerksam den Keynotes

Grenzen überschreiten und aus Entwicklungen in anderen Branchen lernen: Diesen Blick über den Tellerrand bot das DACH Symposium von InterSystems Ende 2016. In Darmstadt informierten sich Anwender und IT-Spezialisten über neueste Lösungen und erfolgreiche Implementierungen.


Die strategische Bedeutung des Gesundheitswesens für sein Unternehmen hob Paul Grabscheid, Vizepräsident für strategische Planung, in seiner Keynote hervor: Seit Jahrzehnten entwickelt InterSystems IT-Lösungen für diese Branche. „Wir kennen die Rahmenbedingungen und die Anforderungen unserer Anwender in vielen regionalen Märkten weltweit“, so Paul Grabscheid. „Die Optimierung von Wirtschaftlichkeit und Qualität sind die Herausforderungen, die praktisch überall das Geschehen prägen. Die qualifizierte Antwort darauf sind verbesserte, IT-gestützte Prozesse und die vernetzte Kommunikation über die Behandlungskette hinweg. Voraussetzung für diesen digitalen Wandel sind medienbruchfrei verfügbare Patientendaten.“

Herausforderungen an die Technologie

Neben der effektiven Zusammenführung von Daten zu umfassenden elektronischen Patientenakten spielen hierbei Interoperabilität – das Zusammenspiel der Kommunikationssysteme – und Lösungen zur zielorientierten Datenauswertung eine maßgebliche Rolle, erläuterte Volker Hofmann, Manager Healthcare, InterSystems DACH. Das Lösungsangebot von InterSystems heißt HealthShare®. Diese Produktfamilie ermöglicht Gesundheitsdienstleistern die effiziente, sichere und unterbrechungsfreie Zusammenarbeit der Vielzahl an spezialisierten Applikationen, Systemen und Geräten.



Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim entspannten Networking am Abend

HealthShare – die Lösungsfamilie und ihre Vorteile im Alltag


Das Team von InterSystems stellte im Healthcare-Forum Technologien und Anwendungspotenziale vor, Lösungspartner präsentieren Applikationen. Anwender und Wissenschaftler aus der Gesundheitsbranche, zum Beispiel dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Medizinischen Hochschule Hannover oder dem Universitätsklinikum Erlangen, sprachen über die Erfahrungen mit den Lösungen in der Routine und über ihre Einschätzung der praktischen Bedeutung von Zukunftstrends.

Schlüsselrolle der IT für die Leistungserbringung

Stört die IT die Medizin? Diese offensive Frage kam von Robert Mahnke. Ärzte und Pfleger wählen ihren Beruf, weil sie Medizin praktizieren wollen – und nicht, um am Computer zu sitzen ... so der Tenor des Leiters Demand Klinische Prozesse bei Sana IT Services GmbH. Mitarbeiter in Krankenhäusern erleben ihren Alltag ganz anders als erwartet – angefüllt mit Dokumentationsaufgaben und häufig frustrierend aufgrund von Medienbrüchen im Kontext patientenbezogener Informationen. Für die Patientenakten, die eine zentrale Rolle bei klinischen und administrativen Abläufen spielen, bietet das intelligente Scannen eine nützliche Brückentechnologie. Hier sollten Standards bei Dokumentenformaten und Architekturen zum Einsatz kommen, um neutrale Datenhaltung und Zukunftssicherheit von Investitionen zu gewährleisten. IHE-Profile setzen sich hierbei verstärkt durch, sagte Mahnke weiter. Interoperable Zukunftsarchitekturen ermöglichen in der Behandlungskette die vernetzte Kommunikation, die künftig die Versorgung prägen wird. IT, so resümierte der Referent mit einem Quentchen Humor, ist essentiell für die moderne Medizin und für hohe Ergebnisqualität; diese zentrale Rolle wird sofort deutlich, wenn man den medizinischen Abteilungen eine Abschaltung aus Wartungsgründen ankündigt.

Erfolgsbeispiele vernetzter Medizin

Praxisbeispielen für die IT-basierte Vernetzung in der Medizin – mit HealthShare als Basis für ihre Realisierung – widmeten sich mehrere Vorträge:
So zum Beispiel auch der zur E-Health-Plattform des Rechenzentrums Volmarstein (RZV). Für diese stellt InterSystems mit HealthShare das Backend: Im Zentrum steht hier die kontinuierliche Betreuung onkologischer und nephrologischer Patienten. „Für diese Plattform auf Basis internationaler Standards entwickeln wir aktuell intersektorale Akten, die chronisch Erkrankten bei lebensbedrohlichen Krisen Unterstützung bieten“, erklärte Markus Stein. Die direkte Verzahnung mit Primärsystemen und der möglichst schnelle berechtigte Zugriff auf relevante Informationen sind hier maßgeblich. „Außerdem setzen wir auf Nachhaltigkeit – solche Lösungen müssen von den Beteiligten ‚gelebt’ werden, also hohe Akzeptanz finden“, so Stein.

Eine Voraussetzung für den Austausch von Patienteninformationen über Abteilungen, Standorte und Beteiligte in der Behandlungskette hinweg ist der Master Patient Index. Der MPI ermöglicht die sichere, eindeutige Identifizierung von Patienten: Prof. Dr. Anke Häber von der Westsächsischen Hochschule Zwickau beschrieb die Zielsetzung, die Umsetzung mit ihren Fallstricken und die enormen Vorteile. Bei dem von ihr realisierten Interoperabilitätsprojekt liefert InterSystems die Basis.

Einen Ausblick in die nahe Zukunft bot die Präsentation zu FHIR: In einigen Monaten wird dieser „Fast Healthcare Interoperability Resource“-Standard von HL7 für den Routineeinsatz bereitstehen. Er soll zwischen verschiedenen Standards „übersetzen“. Zur Entscheidungsfindung am Ort der Behandlung, zum Monitoring auf mobilen Geräten und durch die Einbindung von Medizingeräten über die Behandlungskette hinweg schafft er das „Internet of Things“. IT-Leiter, die ihre Informationsarchitektur auf FHIR einstellen, profitieren von reduziertem Schnittstellenaufwand. Der Web-basierte Standard ist für Entwickler und IT-Mitarbeiter leicht und rasch zu erlernen und anzuwenden.

„Ich freue mich sehr, dass die Themen unseres Symposiums bei den Teilnehmern aus dem Gesundheitswesen so positiv angekommen sind“, unterstrich in Darmstadt Helene Lengler. „Die tolle Resonanz, insbesondere auch auf die Fishbowl-Diskussion mit den Referenten, zeigt, dass unser Engagement auch in der deutschsprachigen Region den Nerv der Zeit trifft – als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach IT-Lösungen, die mit Plattformstrategien den notwendigen digitalen Wandel im Gesundheitsmarkt ermöglichen“, so die Country Managerin DACH von InterSystems.

"Die Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung laufen bereits.
Wir freuen uns schon sehr auf unser Anwendertreffen am ersten conhIT-Abend und auf unser Kundensymposium vom 21. - 23. November 2017", ergänzt Volker Hofmann, Manager Healthcare, InterSystems DACH.

Stimmen von Symposiumsteilnehmern

Stefan Kratz, Leiter Vertrieb, und Markus Lück, Leiter Geschäftsfeld Krankenhaus, RZV: „Wir haben auf Basis der HealthShare-Plattform unsere RZV E-Health-Plattform entwickelt und einen Use Case für die MDK-EFA-Anwendung etabliert. Dieser stellt den Krankenhäusern einen elektronischen Datenaustausch mit dem MDK zur Verfügung, welcher einen gesicherten und dokumentierten Versand der Prüfunterlagen gewährleistet. Die zwei Tage bei InterSystems waren toll: Wir hatten spannende Gespräche mit Anwendern, Kunden, Partnern und Branchenvertretern über Themen des Symposiums sowie über künftige Anwendungsfelder.“

Prof. Dr. Anke Häber, Zwickau: „Die Vorträge des ersten Tages waren hoch spannend und gaben einen guten Überblick. Der zweite Tag zeigte die Anwendungen von InterSystems: Wie und wo sind diese im Einsatz, welche Vorteile bieten sie ... Diese Informationen kann ich gut nutzen, um sie an Studierende weiterzugeben. Ferner finde ich das Networking hier sehr wichtig. Der Austausch mit anderen, ihre Sicht und wie andere Anwender Fragestellungen lösen – das bringt alle voran. Außerdem ergeben sich Möglichkeiten für künftige gemeinsame Projekte.“

Alexander Teumer, Universitätsklinikum Greifswald: „Wir haben iKnow und HealthShare für unsere Studien in der individualisierten Medizin genutzt. Das hat uns sehr geholfen. Ein herzlicher Dank an InterSystems, dass sie uns diese beiden Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt haben!“

Autor: Michael Reiter

Weitere Informationen zu InterSystems Veranstaltungen finden Sie hier

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