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Veröffentlicht: 08.05.2017


Die formal korrekte Ausstellung der Rezepte sorgt für die Weiterversorgung der Patienten möglichst ohne Zeitverzögerung und Medikationsfehler. Eine Initiative zur Erhöhung der Rezeptqualität des Universitätsklinikums Heidelberg vernetzte Informations- und Medizintechnik und die Klinikapotheke mit den Entwicklern der Rechtschreibesoftware. Den „Rezeptmonitor“ erklärte das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) zum Sieger des Deutschen Preises für Patientensicherheit 2017.

Am Universitätsklinikum Heidelberg werden zurzeit circa 250.000 Rezepte pro Jahr ausgestellt. Um die formale Qualität zu verbessern, hat das Klinikum vor fünf Jahren eine Initiative ins Leben gerufen. "Im Zentrum stand die Einführung eines Rezeptmonitors - also einer zentralen Koordinationsstelle, über die Beschlüsse des Klinikumsvorstands in die Breite des Klinikums getragen werden können. So wurden Einrichtungen, die die Umsetzung der Initiative unterstützen können, wie das Zentrum für Informations- und Medizintechnik oder die Klinikapotheke mit den Entwicklern der Rechtschreibesoftware vernetzt", erläutert Dr. Hanna Seidling vom Universitätsklinikum Heidelberg, Leiterin der Kooperationseinheit Klinische Pharmazie der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, wo die Koordinationsstelle angesiedelt ist. "Zudem stellt der Rezeptmonitor die kontinuierliche Vor-Ort-Betreuung und Schulungen in den einzelnen Ambulanzen sicher." Durch diese Maßnahmen sei die formale Qualität der Rezepte erheblich erhöht worden.

Auswertungen zeigten, dass einige Rezepte formal so missverständlich ausgestellt waren, dass eine Rückfrage der zuständigen Apotheke in den Ambulanzen notwendig war. 2012 waren solche Rückfragen noch bei 23 Prozent der Rezepte notwendig, 2013 nur noch bei 8,6 Prozent und 2015 nur noch bei 4,1 Prozent. Diese Entwicklungen unterstreichen den Erfolg des Projekts.

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