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Veröffentlicht: 18.05.2017


WannaCry ein Déjà-vu-Erlebnis?





Ein spektakulärer Rasomware-Fall
ereignete sich bereits 1989


In der letzten Woche ereigneten sich bekanntermaßen die weltweiten Angriffe durch "WannaCry". Zahlreiche Krankenhäuser in England waren betroffen und mussten teilweise den Betrieb einstellen oder reduzieren.

Dieses Phänomen ist jedoch nicht neu. Bereits 1989 ereignete sich ein spektakulärer Cyberangriff mit einem Trojaner in Europa, Afrika und Australien. Was heute eher belustigend klingt, war damals die gängige Methode: Die Verbreitung erfolgte über Disketten (in diesem Fall von 20.000!) . Das eingeschleuste Programm sollte angeblich über das persönliche AIDS-Risiko informieren, entpuppte sich aber als Erpressungssoftware.

Dieser Fall ist bis heute mysteriös, was die Motive anbelangt. Hinter dieser Cyberattacke stand der damals 39jährigen Anthropologe Dr. Joseph Lewis Popp (2007 verstorben), der bereits für UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation gearbeitet hatte.

Der heutige Herausgeber des Krankenhaus-IT Journals (damals noch freier Journalist) hatte über diesen Fall bereits 1990 in der Zeitschrift "Praxis Computer" vom Deutschen Ärzte Verlag berichtet.

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