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Veröffentlicht: 17.07.2017


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Titelstory Krankenhaus-IT Journal: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

PACS als Teil der klinikweiten

IT-Strategie

Der Wandel zum umfassenden Bild-

und Datenmanagement

Für viele ist das PACS Kliniken Prozess- und Kommunikationswerkzeug von Bildern im DICOM-Format. Moderne Lösungen können das Bild- und Befundmanagement vereinfachen und Effizienz steigern. Die technische und organisatorische Optimierung dieser Bildgebungsplattform steht bevor - vor allem durch eine steuernde Instanz.

Die Highlights in Stichworten

"Experten meinen trotz langjähriger Vita der digitalen Picture Archiving and Communication Systeme (PACS) im Gesundheitswesen: Zu kurz gesprungen, es bestehen noch immer ungenutzte Chancen."

"Als Trend zeigt sich, neben rein radiologischen Bilddaten auch Bewegtbilder und andere Formate im PACS speichern zu können. „Nun findet ein erneuter Epochenwandel statt - vom PACS für DICOM-Bildern zum Medizinischen Multi Media Archiv. Treibende Kraft ist dabei die Realisierung der digitalen Patientenakte,"

"Enttäuschungen sind allerdings noch inbegriffen. Für Anwender ist nicht nachvollziehbar, warum sie für den Zugriff auf die digitale Akte mit den Briefen, Laborbefunden, also nicht-Bilddaten ein anderes Programm nutzen muss als für den Zugriff auf Bilder und Videofilme vom Herzkatheter. Einige Hersteller begegnen der Anforderung, indem sie unter dem Buzzword „VNA (Vendor neutrales Archiv)“ die Speicherung und Darstellung aller im Krankenhaus anfallenden Formate zur Verfügung stellen."

"Ein anderer Ansatz ist die Integration des PACS in die digitale Patientenakte über DICOM-Verfahren, so dass für den Kliniker auf Station transparent über eine Software auch Bilder angezeigt werden können. Meist soll bei diesen Lösungsansätzen die Performance noch nicht so hoch ausfallen."

Was sagt die Industrie?

Lesen Sie in unserer Titelstory die Statement folgender Anbieter (bisheriger Stand)


- Agfa HealthCare GmbH (Impaxx EE/ Impaxx 6)

- Allgeier Medical IT GmbH (Allgeier.PACS)

- Carestream Health Deutschland GmbH (Vue PACS)

- INFINITT Europe GmbH (Infinitt Entergris PACS)

- ITZ Medicom GmbH & Co KG (ITZHyper.PACS)

- Sectra Medical Systems GmbH (Sectra PACS)

- synedra Deutschland GmbH (synedra AIM)

- Vepro AG (VEPRO PACS/EMR)

- VISUS Technology Transfer GmbH (JiveX Enterprise PACS)

- Vital Images Germany GmbH (Vital VioSuite)

"Zwar werden in Teilen Prozessabläufe, jedoch kaum Kostenmodelle für strategische Entscheidungen in bildgebenden Abteilungen diskutiert. Erst der finanzielle Druck durch die DRGs auf Verweildauer und Liegezeiten habe vermehrt zu Prozess-Denken in den Krankenhäusern geführt. „PACS hat sich durchgesetzt, weil es jahrelang zentrale Bildzentrale für radiologische Bilder war und messbar zur Verweildauerreduktion beigetragen hat. Das Medizinische Multi Media Archiv - m3A ist nun die nächste Dimension für durchgreifende Prozessverbesserungen im Krankenhaus.“

"Bei den meisten IT-Systemen in der deutschen Gesundheitswirtschaft ist in den letzten Jahren einen massiven Preisverfall bei den Lizenzkosten für Software festzustellen. Allerdings verhält sich das Preisgefüge bei den Schnittstellen vollkommen anders, Hersteller sind offensichtlich zu der Überzeugung gekommen, dass sich mit Schnittstellen noch gutes Geld verdienen lässt."


"Der deutsche Markt für PACS ist weitgehend gesättigt. Es gibt hier eigentlich nur noch einen Verdrängungswettbewerb. Die Systeme der 90er Jahre sind teilweise veraltet und müssen fallweise „nur“ migriert werden".

"Die strategische Ausrichtung vieler Krankenhäuser zielt auf eine Art Plattformstrategie, in der für die Speicherung sowie Archivierung medizinischer Daten einheitliche Systeme zum Einsatz kommen, nicht aber für das Viewing und die Befundung. Dort sind weiterhin unterschiedliche bzw. spezifische Anwendungen oder APPs die Praxis. PACS ist heute mehr denn je Teil oder Baustein einer übergreifenden IT- oder ePA-Strategie.“


„Wie bei fast allen prozessunterstützenden IT-Verfahren im klinischen Umfeld ist auch das Thema PACS keine alleinige Chefsache der IT, noch das der Radiologie
„Wir müssen vor allem über die Grenzen des eigenen Hause hinaus an die Interoperabilität zum ambulanten Sektor, an die Kommunikation mit Nachsorgeeinrichtungen, teleradiologische Services und vor allem auch an die Langzeitarchivierung denken, dessen Basis das PACS ist“, skizziert der KH-IT-Vorstand.

Lesen Sie mehr in der Ausgabe 4/2017 des Krankenhaus-IT Journals (erscheint am 11.8.2017)

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