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Veröffentlicht: 25.07.2017


Der Einsatz von künstlicher Intelligenz verspricht signifikante Fortschritte bei der Früherkennung schwerer Krankheiten. Zusammen mit besseren Therapien für Millionen von Menschen sind Einsparungen allein in Europa in dreistelliger Milliardenhöhe binnen zehn Jahren möglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.

Die Studie zeigt zusammen mit den popsitiven Perspektiven gleichwohl, dass künstliche Intelligenz kein Allheilmittel ist – auch weil bei vielen Krankheiten die Fortschritte in der Therapie fürs erste hinter den Verbesserungen bei der Diagnose zurückbleiben dürften. Zudem sind die prognostizierten Einsparungen zunächst einmal an beträchtliche Investitionen geknüpft, etwa für den Aufbau der notwendigen Datenbanken. Darüber hinaus wird auch der Gesetzgeber gefordert sein. Denn der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin verlangt nach starken Eingriffen in die Regulatorik, etwa was Datenschutzbestimmungen angeht. Schließlich geben die Experten des Bereichs Gesundheitswesen & Pharma bei PwC zu bedenken: „Selbst wenn alle technischen, finanziellen und rechtlichen Hürden genommen werden, bleibt noch die psychologische Komponente. Künstliche Intelligenz wird teilweise zu völlig neuen Therapieverfahren führen – die Frage ist, ob die Menschen bereit sind, sich darauf einzulassen.“

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