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Veröffentlicht: 15.08.2017


Schwerpunktthema in der September-Ausgabe des Krankenhaus-IT Journals

Entlassmanagement:

eine neue Herausforderung für die

Krankenhaus-IT!


Viel Zeit bleibt nicht mehr





Bereits am 1. Oktober 2017 tritt der neue Rahmenvertrag Entlassmanagement in Kraft und legt den Kliniken strenge Regeln bei der Entlassung ihrer Patienten auf. Nach einigem Hin und Her haben der GKV-Spitzenverband, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft die Formalien dazu beschlossen. Bisher ist kaum ein Krankenhaus auf die Vielzahl der neuen Anforderungen entsprechend vorbereitet.



Jeder Patient hat einen Rechtsanspruch auf ein Entlassmanagement nach dem Krankenhausaufenthalt: „Die Krankenhausbehandlung umfasst auch ein Entlassmanagement zur Lösung von Problemen beim Übergang in die Versorgung nach der Krankenhausbehandlung“, heißt es im § 39 SGB V.
Durch den Rahmenvertrag Entlassmanagement und den neuen gesetzlichen Regelungen sind Kliniken dazu verpflichtet, die Entlassung ihrer Patienten aus dem Krankenhaus während der Behandlung vorzubereiten, ein Entlassmanagement zu organisieren und notwendige Maßnahmen zur Anschlussversorgung einzuleiten.

Das Entlassmanagement bietet Chancen und kann den Übergang von stationärer Behandlung in die ambulante Weiterversorgung optimieren. Der Aufwand für die korrekte und effiziente Umsetzung in den Kliniken darf nicht unterschätzt werden.

Personelle, organisatorische, technische und finanzielle Anforderungen

Die Einzelheiten zu den Regelungen des Entlassmanagements wurden in einem entsprechenden Rahmenvertrag festgeschrieben. Der Anspruch des Patienten auf ein Entlassmanagement im Rahmen der Krankenhausbehandlung besteht gegenüber dem Krankenhaus, während gegenüber der Krankenkasse bzw. Pflegekasse ein Anspruch auf Unterstützung des Entlassmanagements besteht. Einzelheiten sind in diesem Rahmenvertrag geregelt. Die personelle, organisatorische, technische und finanzielle Umsetzung der Vorgaben ist aufwändig. Krankenhäuser, die die bekannten Standards bisher noch nicht umsetzen, sehen sich erheblichen Problemen gegenüber.

Es ist mit Anlaufschwierigkeiten in den Kliniken zu rechnen. Auf die Kliniken kommen personelle, organisatorische, technische und auch finanzielle Anforderungen zu, auf die wohl nicht alle gut vorbereitet sind. Eine Frage betrifft etwa das KIS und wie weit das zentrale IT-System die Prozessqualität des Entlassmanagements unterstützen kann.

Das Krankenhaus IT-Journal berichtet aktuell über Status quo und die Perspektiven.

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