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Veröffentlicht: 28.11.2017


Eine persönliche Patientenbegleitung während und nach einem Klinikaufenthalt soll die Versorgung von chronisch Kranken verbessern und unnötige Wiedereinweisungen verhindern. Die AOK Nordost entwickelt dazu mit Vivantes ein neues Lotsenmodell. Unterstützt werden beide Partner dabei vom Berufsverband Deutscher Internisten und dem Bundesverband Niedergelassener Kardiologen.

Der "Cardiolotse" fungiert als Bindeglied zwischen dem Patienten und allen an dessen Versorgung Beteiligten. Seine Tätigkeit geht weit über das Entlassmanagement hinaus. Seine zentrale Aufgabe ist es, den Patienten umfänglich und für diesen gut verständlich über seine Erkrankung aufzuklären und ihm als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Ein IT-basierter Informationsaustausch und eine telemedizinische Infrastruktur ermöglichen zum einen eine unkomplizierte Vernetzung und den notwendigen Informationsfluss. Zum anderen erleichtern sie die Therapie von Patienten, die aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten haben, regelmäßig in der Ambulanz oder Arztpraxis vorstellig zu werden.

In einem mit rund 4,66 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds geförderten Pilotprojekt wird dieses Modell zunächst bei chronisch Herzkranken mit einer Ischämischen Herzerkrankung (z.B. Herzinfarkt) oder Herzrhythmusstörungen getestet. Ist der „Cardiolotse“ erfolgreich, könnte daraus ein eigenständiges Berufsfeld entwickelt werden, das auch bei anderen chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Die Evaluation übernimmt die Ludwig-Maximilians-Universität München.

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