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Veröffentlicht: 04.12.2017

In diesem Jahr erhalten in Krankenhäusern erstmals die nichtmedizinischen Führungskräfte eine größere Gehaltssteigerung als Ärzte. Während in den Vorjahren meist die Ärzte die prozentual größeren Gehaltssteigerungen verbuchen konnten, haben die Krankenhäuser in diesem Jahr die Vergütung der nichtmedizinischen Führungskräfte um durchschnittlich 3,9 Prozent erhöht. Ärzte erhalten dieses Jahr eine um 3,2 Prozent höhere Vergütung. Diese Angaben macht die Vergütungsstudie „Ärzte, Führungskräfte & Spezialisten in Krankenhäusern 2017“ der die Personal- und Managementberatung Kienbaum.

In den Kliniken erhalten nach wie vor die Chefärzte die höchste Vergütung, denn mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 288.000 Euro lassen sie sogar die Klinikleitung hinter sich. Diese verdient im Schnitt 199.000 Euro im Jahr – und damit etwa halb so viel wie Inhaber vergleichbarer Positionen in der Privatwirtschaft, die 366.000 Euro erhalten. Auch unter den Chefärzten gibt es Unterschiede in der Vergütung. Am besten verdienen die Chefs der Inneren Medizin und der Radiologie: Ihr Salär beträgt durchschnittlich 356.000 Euro beziehungsweise 338.000 Euro. Die Chefärzte der Gynäkologie und der Pädiatrie verdienen dagegen mit 238.000 Euro beziehungsweise 202.000 Euro deutlich weniger.

Unter den Abteilungsleitern in der Klinikverwaltung gehören die Personalleiter mit 95.000 Euro zu den Top-Verdienern, am unteren Ende der Spanne befinden sich mit durchschnittlich 58.000 Euro die Leiter von Servicebereichen, die beispielsweise Küche und Reinigung verantworten.
Für den Leiter IT/EDV beträgt p.a. die Grundvergütung im Durchschnitt 74.000 Euro, die Gesamtvergütung 87.000 Euro.

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