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Veröffentlicht: 14.12.2017



Titelstory im Krankenhaus IT Journal, Ausgabe 1/2018


Ökonomischer Druck: IT zwischen

allen Stühlen

IT-Führungskräfte sind stark mit den ökonomischen Problemen des Krankenhauswesens konfrontiert, sie können nicht 'auf Distanz' managen. Einen technologisch sowie wirtschaftlich vertretbaren Mittelweg zu finden, ist nur schwer möglich. Dabei kann die flächendeckende Digitalisierung einen Quantensprung für die Strukturen der Gesundheitsversorgung auslösen. Über diesen Kraftakt – intern wie extern – diskutieren Brancheninsider im Krankenhaus IT Journal, Ausgabe 1/2018.


Die Zukunft sieht kaum rosig aus: Krankenhäuser rechnen mit einer deutlichen Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Mittelfristig gehen sogar mehr als 70 Prozent von einer Eintrübung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. Entsprechend planen die Betreiber, in den nächsten Jahren weiter, mit hoher Intensität an der Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu arbeiten.

„Innerhalb der nächsten fünf Jahre muss zwingend die Digitalisierung aller Krankenhäuser erfolgen.“ Das meint Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Das wird nach VKD-Schätzungen zwei Milliarden Euro jährlich kosten. „Dieses Geld wird dazu beitragen, viele der aktuellen Probleme zu lösen, und es ist auf jeden Fall unabdingbar zur Behebung des akuten Personalmangels sowie für die angestrebte Vernetzung der Gesundheitssektoren.“



Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD).

Der erste Schritt bedeutet für Mario Piechaczek, Experte für Finanzprozesse und Digitalisierung bei PricewaterhouseCoopers (PwC): „In den komplexen ökonomischen und kommunikativen Prozessen des Gesundheitsmanagements sind Verbesserungspotentiale oft nicht ersichtlich. Hier können Messung, Transparenz und Benchmarking eine Orientierung bieten. Entscheidend ist dann, zu klären, welche Stellschrauben für diese Werte ausschlaggebend sind.“



Mario Piechaczek, Experte für Finanzprozesse und Digitalisierung bei PricewaterhouseCoopers (PwC)


Die IT muss zwischen unternehmerischen Ansprüchen, ökonomischen Kalkülen sowie professionellen Rationalitäten einen vertretbaren Mittelweg finden. „Dies kann nur gelingen, wenn sich die IT-Strategie und das IT-Projektportfolio einschließlich der damit verbundenen Budgets und personellen Ressourcen konsequent an der unternehmerischen Strategie des Krankenhauses ausrichten“, meint Helmut Schlegel, Vorstandsmitglied des KH-IT e.V. „Allerdings muss das verbleibende Spannungsfeld gelöst werden, wenn im Wettbewerb um Budgets und Ressourcen die so genannten Technikinvestitionen auf zu wenig Verständnis oder vielfach auch auf zu wenig Wissen seitens des Business treffen. Da muss aber jede Krankenhaus - Geschäftsführung und IT - den jeweils eigenen Weg finden.“



Helmut Schlegel, Vorstandsmitglied des KH-IT Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter e.V.


Mehr dazu lesen Sie in der Titelstory „Ökonomischer Druck: IT zwischen allen Stühlen“ im Krankenhaus-IT Journal, Ausgabe 1/2018.

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