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Veröffentlicht: 30.01.2018


Apple gab am 24.1.2018 bekannt, dass mit dem neuen Update iOS 11.3 im Frühjahr auch eine elektronische Gesundheitsakte bereitstehen soll. Sie soll in die vorinstallierte Health-App integriert werden.

Apple setzt dabei auf Interoperabilität durch die neue FHIR-Schnittstelle. Der neue Standard (FHIR Fast Healthcare Interoperability Resources) wurde von Health Level Seven International (HL7) ins Leben gerufen. Der Standard unterstützt den Datenaustausch zwischen Softwaresystemen im Gesundheitswesen. Er vereinigt die Vorteile der etablierten HL7-Standard-Produktlinien Version 2, Version 3 und CDA mit jenen aktueller Web-Standards und legt einen starken Fokus auf eine einfache Implementierbarkeit.

Bisher mussten sich Patienten in verschiedenste Provider-Websites einloggen und ihre dort verteilten Patientendaten aus unterschiedlichen Quellen zusammenfügen. Das betreffe etwa Angaben zu Allergien, Vorerkrankungen, Impfungen, Medikation, Laborergebnissen usw. Allerdings müssten für eine zentrale Patientendatensammlung die unterschiedlichen Anbieter FHIR auch unterstützen.

Die Health Records-Daten sind laut Apple über das iPhone-User-Passwort verschlüsselt und geschützt. Apple startet zunächst in den USA, danach folgt auch Deutschland. Johns Hopkins Medicine, Cedars-Sinai, Penn Medicine sind einige der Kliniken, die eine iOS 11.3 beta-Version ihren Patienten anbieten.

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