Video Tipp

St. Josef-Hospital Wiesbaden setzt Scopia von Avaya ein

TV-Beitrag auf Youtube

Aktuelle News
Weitere News
Vor-Ort-Reportagen
Verlagsprodukte
Service
Termine     [Weitere...]
RSS-Feed Aktuelle News
Multimedia
 
  







Veröffentlicht: 07.05.2018


SAP hat kürzlich ein neues Preismodell vorgestellt. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) konnte mit wichtigen Impulsen anhand von Kundenszenarien und konstruktiven Vorschlägen zur Ausgestaltung des neuen Lizenzmodells beitragen.

Anders als bisherige nutzerbasierte Lizenzmodelle für den indirekten Zugriff auf ERP-Anwendungen, orientiert sich das neue SAP-Lizenzmodell an der Wertschöpfung, die durch das Anlegen und Auslösen bestimmter Transaktionen und Dokumente im SAP-ERP-System erzielt wird.

Berücksichtigung von Altverträgen und Historie

Das neue Preismodell muss sich erst noch in der Realität bewähren. Dennoch ist das Modell ein guter Auftakt, in Bezug auf die Lizenzierung und die indirekte Nutzung eine für alle ansprechende Lösung zu schaffen. Weitere Schritte und Anpassungen müssen folgen. Für Neukunden grundsätzlich interessant, muss das neue Modell in der Praxis zeigen, ob es auch für die Bestandskunden wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar sein wird. Wobei zu beachten ist, dass mit dem neuen Ansatz nur die Lizenzen für die indirekte Nutzung adressiert werden und nicht das gesamte Lizenzmodell. Wichtig in dem Zusammenhang wäre aus Sicht der DSAG, dass SAP, falls notwendig, individuelle Gespräche mit einzelnen Kunden sucht, um zeitnah eine tragfähige und faire Lösung für die indirekte Nutzung unter Berücksichtigung der Altverträge und der Historie zu finden. Die Vereinbarungen müssen legal verbindlich, für beide Seiten nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll sein und einen Schlussstrich unter dieses Thema ziehen. Die Wahlmöglichkeit zwischen ‚Alles bleibt wie es ist‘ und dem neuen Lizenzmodell ist nicht in jedem Fall ausreichend.

Indirekte Nutzung verbessert


Weitere Konkretisierung hat das Thema indirekte Nutzung an sich erfahren. Hier wurden Definitionen deutlich verbessert und einige Szenarien und Sachverhalte, wie das Lesen von Daten in Drittsystemen aus SAP heraus oder auch das Schreiben von Stammdaten aus Drittsystemen, die als Forderung der DSAG im Raum standen, zum Vorteil der Kunden mit aufgenommen. Auch hier gehen die Gespräche weiter.

Drucker geeignete Seite Sende diesen Artikel einem Freund


Aktuelle Ausgabe