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Veröffentlicht: 21.05.2018


3. BVMI-Fortbildungsveranstaltung
am 19. Juni 2018

Medizininformatik – Was kommt

beim Patienten an?

Am 19. Juni findet die dritte Fortbildungsveranstaltung des BVMI statt. Bereits am Vorabend (18. Juni 2018) besteht die Gelegenheit zur Teilnahme an der Veranstaltung „Startup trifft Medizininformatik“ in Kooperation mit dem Health-IT Talk Berlin-Brandenburg und Bayer Pharma’s „Grants4Apps“.

Begriffe wie Digital Health, Gesundheitswesen 4.0, eHealth, mHealth und Telemedizin sind bereits in großen Teilen der Gesellschaft angekommen. Über 50% der Bürger würden eine elektronische Krankenakte begrüßen, zumindest sofern diese durch Krankenkassen oder den Hausarzt geführt wird. Obwohl das BMBF eine Medizininformatik-Förderung von über 150 Mio. Euro angeschoben hat und das BMWi 500 Mio. Euro für Investitionen in die digitale Infrastruktur der Universitätskliniken zugesagt hat, spielt die Medizininformatik anscheinend noch keine wesentliche Rolle. Bislang stand der Patient häufig nicht im Fokus von Betrachtungen und Initiativen. So findet sich beispielsweise im Eckpunktepapier des BMWi zur Digitalisierung im Gesundheitswesen unter anderem die "Unterstützung von digitalen, ganzheitlichen Lösungen", die "Verbesserung des Weges in die Regelversorgung und die "Förderung der digitalen Infrastruktur von Krankenhäusern". Themen, die keinen unmittelbaren Nutzen für den Patienten versprechen oder von diesem nicht wahrgenommen werden.

Die Veranstaltung wird daher den Nutzen von medizininformatischen Lösungen für die Patienten aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Das Programm setzt sich aus den folgenden Themenbereichen und Referenten zusammen:

Block Politik (9:00)

Alexander Beyer, gematik, „Die TI in der Praxis – Die gematik vernetzt das Gesundheitswesen“
Prof. Dr. Dr. Christian Dierks, Dierks + Company, „Patientenzentrierte Verarbeitung von Gesundheitsdaten – Integrative Lösungen im neuen Rechtsrahmen“

Block Kostenträger (11:00)

N.N. ausgefallen: AOK Nordost, angefragt: TK zu „TK-Safe – Die elektronische Patientenakte der TK“
Markus Bönig, Vitabook GmbH, „eAkte - Gibt der Patient bald das Tempo vor?“

Block Leistungserbringer (13:30)

Andreas Hempel, Helios, “Hello – Das Patientenportal”
Jan Ackermann, medical management, „Medizin und Gesunderhaltung der Bevölkerung – wie hilfreich ist die Digitalisierung?“

Block Wissenschaft / Forschung (15:30)

Volker Lowitsch, Uniklinik RWTH Aachen, „Wie profitieren Patienten und regionale Leistungserbringer an den Ergebnissen der Medizininformatik-Initiative“
Prof. Dr. Björn Bergh, Uniklinik Heidelberg, „Wie profitieren Patienten von den medizinischen UseCases der Medizininformatik-Initiative HiGHmed?“

Hinweise zur Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des BVMI e.V. (www.bvmi.de) unter Kongress oder dem Direkt-Link: https://www.bvmi.de/bvmi-kongress/2018/bvmi-kongress-2018. Dort steht Ihnen auch ein Anmeldeformular zur Verfügung.

Veranstalter und Kontakt /

Programmverantwortlicher


BVMI
Berufsverband Medizinischer Informatiker e.V.
Michael Engelhorn (michael.engelhorn@bvmi.de)


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