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Veröffentlicht: 02.07.2018


Krankenhäuser müssen vor allem in Digitalisierung, IT und medizinische Innovationen investieren. Dabei gehen 70 Prozent von ihnen Partnerschaften mit Medizintechnikunternehmen ein, um Innovationen schneller voranzutreiben.
Wollen Krankenhäuser nicht ihre Zukunftsfähigkeit riskieren, müssen sie noch stärker in innovative Lösungen für ihre Patienten investieren. "Vor allem beim Thema Digitalisierung der Krankenversorgung sind Investitionen unverzichtbar", sagt Roland Berger-Partner Oliver Rong. "Daneben gibt es andere drängende Baustellen, etwa die veraltete IT-Infrastruktur vieler Häuser." Auch die für die Studie befragten Manager sehen die Chancen der Digitalisierung und zählen das Thema inzwischen zu den drei für sie relevantesten Trends. Dementsprechend berücksichtigen deutlich mehr Krankenhäuser als im Vorjahr (93% statt 58%) digitale Themen in ihrer Strategie zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.
Eine Möglichkeit für Krankenhausbetreiber, sich Innovationen ins Haus zu holen, ist die Zusammenarbeit mit Medizintechnikunternehmen. Dies weist die "Krankenhausstudie 2018" aus, für die Roland Berger die 500 größten deutschen Krankenhäuser befragt hat. 54 Prozent der Befragten sehen solche Firmen als Treiber für Ideen und Innovationen, um moderne Lösungen für die Krankenversorgung zu entwickeln. "Dementsprechend geben auch 70 Prozent an, gezielt mit solchen Kooperationen zu arbeiten, eine sehr positive Entwicklung", erläutert Rong.
In den meisten Fällen stehen bei den Projekten die Verbesserung der Behandlungsqualität sowie die Steigerung der internen Effizienz im Fokus. Die Digitalisierung der Krankenversorgung ist dagegen bisher nur selten das Ziel solcher Kooperationen. Dabei gibt es gerade ein großes Potenzial, das Krankenhäuser und Medizintechnikhersteller gemeinsam zum beiderseitigen Nutzen erschließen könnten.. "Wir gehen daher davon aus, dass die Zahl entsprechender Projekte in Zukunft deutlich zunehmen wird."

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