Video Tipp

it-sa 2018: Diskussionsrunde

TV-Beitrag auf Youtube

Aktuelle News
Weitere News
Vor-Ort-Reportagen
Service
RSS-Feed Aktuelle News
Multimedia
 
  







Veröffentlicht: 23.08.2018


Erfolgreiche Therapie der IT

KH-IT-Herbsttagung in Lübeck vom 19. bis 20. September 2018

Der KH-IT-Bundesverband bietet mit der Herbsttagung in Lübeck vom 19. bis 20. September 2018 ein breites Themenspektrum an und schlägt dabei den Bogen von aktuellen Themen bis zu Perspektiven der Zukunft. Ein wichtiger Antriebsmotor für die digitale Transformation von Krankenhäusern ist die IT-Automatisierung. Referent Lars Forchheim, Abteilungsleiter IT und Organisation, MSG Management- und Servicegesellschaft für soziale Einrichtungen mbH (Unternehmen der edia.con-Gruppe) skizziert dazu eine Lösung.



Lars Forchheim, Abteilungsleiter IT und Organisation, MSG Management- und Servicegesellschaft für soziale Einrichtungen mbH (Unternehmen der edia.con-Gruppe): „Der Wertbeitrag besteht in der Transparenz der IT-Prozesse für alle Anwender und damit zu besseren Reaktionszeiten sowie Wiederherstellungszeiten.“

Welches war der Anlass für Sie, die „KIX“-Lösung einzuführen

Lars Forchheim: Unsere Historie als IT entstand im Kern aus 5 Krankenhäusern. Dabei gab es verschiedene Hardware und Software und den Wandel zu einer zentralen Abteilung. Somit haben wir in erster Linie eine Aufgabenübersicht gesucht, welche für die IT Mitarbeiter die Basis der täglichen Herausforderungen abbildet. Eine Ist-Analyse zeigte unsere Schwächen bei den Abläufen und Werkzeugen auf.

Wie sind Sie bei Konzeption und Implementierung vorgegangen?

Lars Forchheim: Durch die Ist-Analyse war schon unser Status klar. Jedoch wollten wir die Situation für Anwender und IT-Mitarbeiter verbessern. Somit suchten wir mit einer Leistungsausschreibung nach einem geeigneten System, welche die Prozesse verbessert und uns therapiert. Am Ende wurde es OTRS mit der Erweiterung KIX4OTRS (heute KIX).

Im Kern steht dabei eine Configuration Management Database (CMDB). In dieser werden alle relevanten Elemente gespeichert und ihre Beziehungen zu einander abgelegt. Weiterhin haben wir uns für einen Stufenmodell zur Einführung entschieden. Als erstes wurden die Kernfunktion der Störungs- und Auftragsbearbeitung als Ticket-Workflow umgesetzt. Danach wurde z.B. Inventarisierung von PC, Servern bzw. Software realisiert oder auch die Abbildung des IT Projektmanagements.

Welche Auswirkungen hat diese IT-Automatisierung auf User und IT?

Lars Forchheim: Die Inventarisierung hilft in erster Linie dem Support. Dabei ist der Status von Softwareinstallationen sehr hilfreich. Die Beziehungen helfen ebenso zwischen Servern, Software und Anwender bei aktuellen Störungen. Wir können somit von Server- bzw. Softwarestörungen auf betroffene Anwender schließen und anders herum. Weiterhin lassen sich mit der Software- sowie Hardwareinventarisierung immer aktuelle Bestandlisten ziehen.

Wie weit konnte die IT-Automatisierung den Wertbeitrag für das Krankenhaus spürbar steigern?

Lars Forchheim: Der Wertbeitrag besteht in der Transparenz der IT-Prozesse für alle Anwender und damit zu besseren Reaktionszeiten sowie Wiederherstellungszeiten. Weiterhin nutzen wir die Tickets zur Verrechnung der IT-Leistung für die interne Weiterberechnung. Außerdem konnten wir gerade bei Massenstörungen die Kommunikation verbessern. Schließlich konnten durch die erfolgreiche Therapie der IT andere Bereiche von der Nutzung überzeugt werden. Somit ist der Bereich Reinigung, Haustechnik und Medizintechnik ebenso im KIX’s abgebildet. Für die Anwender gibt es somit eine Benutzeroberfläche. Bei gemeinsamen Themen können die Tickets den jeweiligen Bereich übergeben werden.

Für Details zur Tagungsagenda stehen die Agenda-Verantwortlichen aus dem KH-IT-Vorstand Stefan Smers (smers@kh-it.de) und Reimar Engelhardt (engelhardt@kh-it.de) zur Verfügung.

Programm und Anmeldung:

www.kh-it.de/anmeldung-tagung.html

www.kh-it.de


Drucker geeignete Seite Sende diesen Artikel einem Freund


Aktuelle Ausgabe


Diese Webseite verwendet Cookies. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.