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Veröffentlicht: 17.09.2018


Kernfragen der IT-Sicherheit in Krankenhäusern

Diskussionsrunde auf der it-sa gibt umsetzbare Antworten

Über „IT-Sicherheit in Krankenhäusern“ veranstaltet das Krankenhaus IT-Journal auf der Sicherheitsmesse „it-sa“ in Nürnberg eine exklusiv besetzte Diskussionsrunde. Ob es um Strategien und Lösungen für klinikweite Sicherheit, um Schwachstellen in komplexen IT-Infrastrukturen oder um das leichtfertige Image der IT-Sicherheit als „Kostentreiber“ geht: Experten aus Krankenhaus und Wirtschaft erörtern profunde Handlungsempfehlungen. Termin ist am Dienstag, 9.10. 2018, 17:00 Uhr auf der it-sa, Forum Management, Halle 9.

Die wachsende Relevanz sicherer IT-Infrastrukturen ist gerade im Zuge der Digitalisierung eine drängende Herausforderung für das Gesundheitswesen. Dabei sind Technologie und Lösungen, ein strukturierter Betrieb sowie die Organisation und das Management der unternehmensweiten IT-Sicherheit sind besonders wichtig. IT- Strategien, Methoden, Bedrohungen: Wie müssen sich Anwender aus Krankenhäusern rüsten? Welche Technologien unterstützen IT-Sicherheit und klinische Produktivität gleichermaßen? Wie passen Finanzierung der IT-Sicherheit und Budgets in Krankenhäusern unter einen Hut?

Umsetzbare Antworten dazu sind gefragt. Diese werden maßgebliche Experten der Healthcare-IT-Branche in der Diskussionsrunde des Krankenhaus IT-Journals erörtern. Die Akteure sind Helmut Schlegel, im Vorstand Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter e.V. KH-IT, Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., Dr. Stefan Bücken, IT-Sicherheitsbeauftragter (ITSB), Universitätsklinikum Erlangen und Jochen Kaiser, Bezirkskliniken Schwaben, Leiter Service-Center IT. Wolf-Dietrich Lorenz, Chefredaktion, Krankenhaus IT-Journal ist der Moderator.

Die ganze Breite der Sicherheitsbedürfnisse

Der Krankenhausbetrieb ist derzeit von durchschnittlich 700 verschiedenen IT-Systemen abhängig. Die Kernfrage ist also, wie man die eigenen Netzwerke verstehen und kontrollieren kann. Cyber-Sicherheit ist eine facettenreiche Herausforderung, und dafür braucht es ganzheitliche Ansätze.

Helmut Schlegel, KH-IT-Vorstand, gibt aus Sicht des Bundesverbandes zu bedenken: „Wenn man beachtet, dass Digitalisierung vor allem auch in der Medizintechnik stattfindet bei Diagnostik und Therapie - und zudem noch in der Gebäudetechnik -, dann erkennt man die Breite der Sicherheitsbedürfnisse.“

Jochen Kaiser nimmt kein Blatt vor den Mund. „Microsoft, Medizintechnikhersteller, Sicherheitshersteller, alle haben künftig solch hohe Anforderungen an die Systeme und Bedienkompetenzen des IT-Personals, dass diese Systeme nur noch von wenigen Krankenhäusern „on premise“ zu betrieben werden können.“ IT-Healthcare-Kollegen sollten sich rüsten, rät der Leiter Service-Center IT, um keinen Schock zu bekommen: „Was muss ich heute tun, um die Cloud- und Dienstleisterbasierte Spezial-IT in 5 bis 10 Jahren nutzen zu können? Welche Transformation muss mein Unternehmen durchführen? Welche Ziele sind zu definieren? Welche Kompetenzen benötige ich in der IT, im Qualitätsmanagement und Risikomanagement?“

Investitionswillen stärken

Das Thema Digitalisierung ist äußerst vielschichtig und ändert auch bei Sicherheit einfach alles. Der Präsident des Cyber-Sicherheitsrats Deutschland Hans-Wilhelm Dünn stellt daher kritisch zur Diskussion: „Die Managementebenen reden mittlerweile viel über Cybersicherheit, tauschen sich allerdings nur oberflächlich zum Thema aus. Zudem fehlt der Investitionswillen zur Implementierung von IT-Sicherheitskonzepten. Cybersicherheit muss weniger als technisch-operative, sondern noch stärker als gesellschaftsrechtliche Verantwortung in den Entscheiderebenen kommuniziert und verstanden werden.“

Weitere Informationen

Teilnehmer der Diskussionsrunde

Hans-Wilhelm Dünn, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., Berlin

Dr. Stefan Bücken, IT-Sicherheitsbeauftragter (ITSB), Universitätsklinikum Erlangen

Helmut Schlegel, Beisitzer im Vorstand Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter e.V. KH-IT

Jochen Kaiser, Bezirkskliniken Schwaben, Leiter Service-Center IT

Wolf-Dietrich Lorenz, Chefredaktion, Krankenhaus IT-Journal (Moderation)

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