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Veröffentlicht: 24.09.2018


Mittendrin in der Healthcare-Digitalisierung

KH-IT-Herbsttagung 2018 „Aus der Praxis für die Praxis“


Plenum

(Foto: Michael Thoss, Berlin, www.phothoss.de)

Ein breites Themenspektrum offerierte der KH-IT-Bundesverband auf der Herbsttagung in Lübeck. Healthcare-Experten informierten 227 Teilnehmer über aktuelle Herausforderungen für die Neuausrichtung deutscher Krankenhäuser für die Healthcare-Digitalisierung. Im Mittelpunkt der Agenda standen Compliance und automatisierte Geschäftsprozesse. Unternehmen als Fördermitglieder begleiteten die Veranstaltung mit einer vielfältigen Ausstellung und Fachinformationen.


Eröffnung und Begrüßung von Heiko Ries, Vorsitzender KH-IT e.V.

Einführung in das Thema durch die Verantwortlichen für die Tagungsagenda: (vlnr) Reimar Engelhardt, Stv. Vorsitzender KH-IT e.V., Stefan Smers, Vorstand KH-IT e.V.

Über ein Dezennium hinaus nach vorn im Gesundheitswesen zu schauen, stellt eine mutige Prognose dar. Keynote-Speaker Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstand des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, traf eine solche Voraussage für die „Universitäts-Medizin 2030“.

Keynote: „Universitäts-Medizin 2030“
Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender UKSH

(Foto: Michael Thoss, Berlin, www.phothoss.de)

Umwälzende Impulse aus Technikinnovationen und medizinischen IT-Anwendungen erzeugen zunehmende Dynamik. „Die Veränderungen sind dramatisch“, konstatierte Prof. Scholz für die kommenden Jahre. Für Teilnehmer der Healthcare-Branche hierzulande wie die Krankenhäuser gibt es kein „weiter so“.

Künstliche Intelligenz, Big Data und Deep Learning revolutionieren die Medizin. Google, Apple, Facebook und Amazon warten nicht, sondern bieten bereits digitale Gesundheitslösungen erfolgreich an. Der „Kunde“ Patient informiert sich umfassend. Auch die Hierarchie Arzt/Patient ändert sich. Die neue Patientengeneration setzt nicht selten auf „Dr. Google“. Smarte Wearables vermessen und optimieren den Menschen, „Dr. Smartphone“ ist fachlicher Gesprächspartner mit einer Kombination aus künstlicher Intelligenz, Natural Language Understanding, DeepLearning und Text to Speech. Es besteht eine große Diskrepanz zu der IT aus dem Privatbereich.

Krankenhäuser sind bislang kaum Innovationstreiber. Das KIS als das Abrechnungssystem ist die jeweils begrenzte länderbezogene Grundlage für jedes Krankenhaus. Dadurch ist der KIS-Markt hierzulande recht klein. Davon kann die Industrie kaum leben. Prof. Scholz merkte realistisch an: „Innovationen sind nicht bezahlbar, also hinken wir hier hinterher. Für 2030 brauchen wir einen anderen Ansatz. Er orientiert sich weg von einem führenden KIS hinzu einer Plattform mit einer Art Kommandozentralen im Krankenhaus.“

Technologisch in der Steinzeit

Das Krankenhaus befindet sich technologisch noch in der Steinzeit“, pointierte Prof. Scholz mit Blick auf die IT. Hier muss die Aufholjagd weitergehen. Der Vorsprung zu Konkurrenten Google & Co. muss sich verringern. Digitalisierung unterstützt den Arzt als medizinischen Entscheider, besonders bei kritischen Fällen. Sie eliminiert ihn nicht.

Nächste Innovationen sind die Entschlüsselung der Biologie und das Verständnis von Krankheiten. Dabei geht es – bei der Abwägung zwischen Patientenschutz und Datenschutz – besonders um die Nutzung der medizinischen Daten. Das Problem Krebs könnten zumindest teilweise Softwareexperten lösen – möglicherweise innerhalb einer Dekade.

Der digitale Wandel bietet enorme Chancen für neue Geschäftsfelder in der Healthcare-Branche, auch für Krankenhäuser. Der Weg führt vom Hospital Care zum Home Care. Neue Technologien verlangen für die Medizin 2030 hohe Investitionen, zugleich könnte ihr erwartetes Potential den Aufwand jedoch wiederum reduzieren.

Die Herausforderungen der Medizin des 21. Jahrhunderts geht das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit neuen Einheiten, wie dem „UKSH Innovation Hub“ mit IBM oder dem „Kurt-Semm-Zentrum für laparoskopische und roboterassistierte Chirurgie“ konkret an.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) als eines der größten europäischen Zentren der Universitätsmedizin verbindet internationale Spitzenforschung mit interdisziplinärer Krankenversorgung und die Ausbildung der Ärzte der kommenden Generation. Im einzigen Maximalversorger und größten Arbeitgeber des Landes sorgen mehr als 13.000 Mitarbeitern (142 Mitarbeiter IT) in 80 Kliniken und Instituten mit dem gesamten Spektrum der modernen Medizin für höchst individuelle Versorgung. Davon profitieren 112.000 stationäre und 329.000 ambulante Patienten.

(Hören Sie hier das Interview mit Prof. Scholz)

Erfahrungen nach acht Jahren

Auf dem Weg zur Medizin 2030 ist allerdings das Daily Business zu bewältigen. Dafür betriebt die IT des UKSH ein Hybrides Geschäftsmodell. Sie wurde im Jahr 2010 erfolgreich teilprivatisiert. Daraus resultierten zwei neue Firmen: die UKSH Gesellschaft für Informationstechnologie (GfIT) und die UKSH Gesellschaft für IT Services (UKSH ITSG). Direkt im UKSH verankert ist die Stabsstelle IT. Diese drei Organisationen nehmen alle Aufgaben für eine leistungsfähige IT im UKSH wahr. Die beiden Gesellschaften sind als Tochtergesellschaften des UKSH in Zusammenarbeit mit dem privaten Industrie-Partner VAMED zuständig für die Sicherstellung des IT-Betriebes. Die Stabsstelle IT ist verantwortlich für die Koordination und Durchführung von IT-Projekten und die strategische Ausrichtung.

Dr. Werner Pauls leitet die Stabsstelle Informationstechnologie. Die Stabsstelle ist zuständig für die übergreifende IT-Planung, also für die strategische Ausrichtung der Informationstechnologie im UKSH, die Fortschreibung des IT-Rahmenkonzeptes, die Koordination und Durchführung von IT-Projekten, Verwaltung und Zuweisung von Mitteln für vom Vorstand genehmigte IT-Projekte, Vertragscontrolling / IT-Gesellschaften.

Die IT des UKSH – wie, warum und Erfahrungen nach acht Jahren
Dr. Werner Pauls, CIO UKSH

Ziele sind Kundenzufriedenheit sowie die Akzeptanz zu erhöhen, ebenso Leistungs- und Kostentransparenz, außerdem durch Drittgeschäft Ertrag zu erwirtschaften.

Dazu sorgt eine klare UKSH-IT-Strategie. Sie enthält als Kernpunkte Regularien für die Projektarbeit. Es gilt „No ticket – no problem“. Ein verbindlicher Service mit SLAs und Schadensersatzregelungen wird ebenso umgesetzt wie die Kostenverteilung nach Leistung und Aufwand mit Reduzierung von „Überhängen“. Hinzu kommt die regelmäßige Hardwareerneuerung.

Wertbeitrag durch Managed Services

Über Erfahrungen mit der Bereitstellung von IT-Dienstleistungen und IT-Betrieb von Managed Services berichtete Dr. Henning Janßen, Zentralbereichsleiter IT der Gesundheit Nordhessen.

Managed Service - ein Erfahrungsbericht
Dr. Henning Janßen, Zentralbereichsleiter IT, Gesundheit Nordhessen Holding AG

(Foto: Michael Thoss, Berlin, www.phothoss.de)

Das Projekt „IT-Strategie der Gesundheit Nordhessen“ mit interner und externer Organisation der IT zeigt Erfolg, jedoch nicht nur. Reibungsverluste bei der externen Betriebsverantwortung für die IT-Infrastruktur kritisierte der Zentralbereichsleiter IT der Gesundheit Nordhessen. In der Transitionsphase zeigten sich erhebliche Zusatz-Belastung im Parallel-Betrieb CMO/FMO für die IT-Mitarbeiter, die geplante Entlastung ist noch nicht eingetreten. Komplexität und Zeitaufwand wurden massiv unterschätzt. Die konzeptionelle externe Beratung, passende Standard-Lösungen und Best-Practice-Vorschläge waren enttäuschend. Schließlich hemmte ein teilweise unterschiedliches Vertragsverständnis der Geschäftspartner in Details den Ablauf.

Zu den Erfahrungen aus der Betriebsphase gehörten ebenfalls mangelnde Beratungs-Kompetenz und -Ressourcen, fehlende Kopplung der Ticketsysteme, eine deutlich merkbare Schnittstelle zwischen Rechenzentrums- und TK-Leistungen, fehlende Standardprozesse an vielen Stellen und eine langwierige Umsetzung bei Nicht-Standard-Changes.

Im „Managed Service“-Rahmen lässt sich dennoch der Wertbeitrag für ´die Gesundheit Nordhessen durch Managed Services offensichtlich spürbar steigern. Dazu zählt Dr. Janßen: Leistungen im Bereich der IT-Infrastruktur können verlässlich, performant und standardisiert zur Verfügung gestellt werden. Ausfallzeiten und Störungen für die Anwender lassen sich reduzieren. Regelmäßig aktualisierte Systemumgebungen, der Zwang zur Standardisierung führen zu klaren Vorgaben an externe Partner, auch KRITIS-Anforderungen lassen sich erheblich leichter umzusetzen

„Der Weg war und ist richtig – auch wenn er extrem lang und mühsam ist“, kommentierte der Zentralbereichsleiter IT Dr. Janßen. „Die Mitarbeiter der Krankenhaus-IT können sich in der Folge auf die wirklich krankenhaus-spezifischen Herausforderungen in den Prozessen und Anwendungen konzentrieren und die Anwender und das Management dabei effektiver unterstützen.“

Die Gesundheit Nordhessen Holding AG, Kassel, besteht aus vier Krankenhäusern, dabei sind ein Maximalversorger und drei Häuser der Grund- und Regelversorgung mit insgesamt ca. 1.600 Betten, jährlich 72.000 stationären und 200.000 ambulanten Patienten. Der Konzern weist einen Umsatz von ca. 350 Millionen Euro p.a. aus und seit über 11 Jahren positive Jahresergebnisse vor.

(Hören Sie hier das Interview mit Dr. Janßen )

Herausforderungen bei Oracle Compliance

Wie die Compliance-Herausforderungen bei der Digitalisierung in der Medizin am Beispiel der Oracle Compliance im Tagesgeschäft der Krankenhaus-IT ausfallen, stellte Michael Gutmann, Abteilungsleiter Rechenzentren und Betrieb, Universitätsklinikum Düsseldorf vor. Zu Ziel und Neuorientierung gehören Konsolidierung der Lizenzen, Ausnutzung der RZ-Infrastruktur(en), Nutzung der Vorteile der Virtualisierung sowie wirtschaftliche (Nach-) Lizensierung bei zukünftigen Beschaffungen. Er setzt dazu eine „Flatrate“, die ULA „UnLimited Access license“, ein. Sie erhöht die Berechenbarkeit. Nach Ablauf der ULA müssen weitere Lizenzen gekauft werden und erhöhen dann den Support-Stream. Die ULA sieht RZ-Leiter Gutmann u.a. auch als sinnvoll bei Konsolidierung und für geplante Neuanschaffungen.


Die Herausforderungen bei der Digitalisierung in der Medizin am Beispiel
der Oracle Compliance am UKD
Michael Gutmann, Abteilungsleiter Rechenzentren und Betrieb, Universitätsklinikum Düsseldorf

Wir therapierten die IT

Lars Forchheim, Abteilungsleiter IT und Organisation, MSG Management- und Servicegesellschaft für soziale Einrichtungen mbH (Unternehmen der edia.con-Gruppe), therapierten die IT. Die Historie als IT entstand im Kern aus 5 Krankenhäusern. Dabei gab es verschiedene Hardware und Software und den Wandel zu einer zentralen Abteilung. „Somit haben wir in erster Linie eine Aufgabenübersicht gesucht, welche für die IT Mitarbeiter die Basis der täglichen Herausforderungen abbildet. Eine Ist-Analyse zeigte unsere Schwächen bei den Abläufen und Werkzeugen auf.“ Die Situation für Anwender und IT-Mitarbeiter sollte sich verbessern. „Somit suchten wir mit einer Leistungsausschreibung nach einem geeigneten System, welche die Prozesse verbessert und uns therapiert.“ Im Fazit über das erfolgreiche Projekt betonte Lars Forchheim den Wertbeitrag. „Er besteht in der Transparenz der IT-Prozesse für alle Anwender und damit zu besseren Reaktionszeiten sowie Wiederherstellungszeiten. „Weiterhin nutzen wir die Tickets zur Verrechnung der IT-Leistung für die interne Weiterberechnung. Außerdem konnten wir gerade bei Massenstörungen die Kommunikation verbessern.“ Schließlich konnten durch die erfolgreiche Therapie der IT andere Bereiche von der Nutzung überzeugt werden. So sind die Bereiche Reinigung, Haustechnik und Medizintechnik gleichfalls im KIX abgebildet. Für die Anwender gibt es somit eine Benutzeroberfläche. Bei gemeinsamen Themen können die Tickets den jeweiligen Bereichen übergeben werden.

„Wir sagten KIX und therapierten die IT!“ – Ein Erfahrungsbericht
Lars Forchheim, MSG

(Hören Sie hier das Interview mit Lars Forchheim)

Digitale Transformation in der Praxis

Wie digitale Transformation in der Praxis aussehen kann, zeigte Bettina Adam an der Automatisierten Rechnungseingangsverarbeitung. Die Abteilungsleitung Kreditorenwesen, Finanz- und Rechnungswesen, Klinikum Region Hannover, nannte gute Gründe für die Digitalisierung der Eingangsrechnungen. Lange Prozesslaufzeiten und hohe Kosten durch manuelle Bearbeitung, Effizienzverluste durch Archivierung in Papierarchiven, erhöhte Personalbelastung im Rahmen von Prüfungen oder auch fehlende Verfügbarkeit der Rechnung an dezentralen Standorten, teilweise Skontoverluste durch Laufzeitproblem und mangelnde Zufriedenheit bei Mitarbeitern, der Geschäftsführung und Geschäftspartnern.

Digitale Transformation in der Praxis - Automatisierte Rechnungseingangsverarbeitung
Bettina Adam, Abteilungsleiterin Kreditorenwesen, KRH Klinikum Region Hannover

(Foto: Michael Thoss, Berlin, www.phothoss.de)

Das Ziel war es, Zeit, Ressourcen und Kosten einzusparen. Die weitgehende Automatisierung der Rechnungseingangsverarbeitung über Versand, Freigabe, Buchung sowie dem Anstoßen des Zahlungsprozesses wurde erreicht. Dazu waren nicht nur eine intelligente Software und ein modernes Dokumentenmanagementsystem nötig. Zunächst und fortlaufend war für den Change die nötige Akzeptanz zu schaffen, alle Voraussetzungen und Vorgaben einzuhalten.

Das KRH Klinikum Region Hannover ist ein Verbund von 10 Krankenhäusern in der Trägerschaft der Region Hannover und eines der größten öffentlichen Klinikbetreiber Deutschlands.

Intersektorale Vernetzung - intelligente Erlössicherung

Intersektorale Vernetzung als Instrument der intelligenten Erlössicherung via Standleitung zum MDK präsentierten Dr. Inf. Stefan Rasche, Herzzentrum Dresden, Klinik für Herzchirurgie, und Claudia Hobohm, Geschäftsführung, Rhenus Office Systems. Das Unternehmen weist über 30 Jahre Kompetenz im Healthcare-Bereich aus. Es bietet ein ganzheitliches Leistungsportfolio im Bereich des Dokumenten- und Informationsmanagement und zählt in über 130 Krankenhäusern DMS-Installationen.

Standleitung zum MDK – Intersektorale Vernetzung als Instrument der
intelligenten Erlössicherung
Dr. Inf. Stefan Rasche, Herzzentrum Dresden, Klinik für Herzchirurgie

Claudia Hobohm, Geschäftsführung, Rhenus Office Systems

Als Problemfelder der Dresdner Klinik nannte Stefan Rasche fehlende Prozesstransparenz, Medienbrüche, papierbasierten Ablauf mit hohem personellen Aufwand und fehlende Nachweise der übergebenen Informationen. Zusammen mit Rhenus ließen sich die MDK-Anforderungen umsetzen, Medienbrüche verhindern und Kosteneinsparpotentiale realisieren. Hinzu kam eine Vollständigkeitskontrolle, beschleunigte Abfertigung sowie Vereinfachung des Prozesses. Am Ende standen die Protokollierung / Speicherung der übergebenen Informationen, die Dokumentation mit Transparenz der Bearbeitung im Klinikum. Zum Einsatz kam eine MDK-Toolbox.

Erfahrungen mit gebrauchten Lizenzen

Gebrauchte Software ist auch für Krankenhäuser interessanter geworden. Lizenzen und Wartung belasten das IT-Budget. Aber Used software einzusetzen kann bis zur Hälfte billiger sein als neue. Doch dies war nicht allein der Anlass für die Klinik Bad Oexen, gebrauchte Software einzusetzen. Systemadministrator Falk Wantzen erklärte zu seinen Erfahrungen: „Grundsätzlich sind es natürlich wirtschaftliche Erwägungen, die uns zu einer „gebrauchten“ Software haben greifen lassen. Genauso trifft aber auch die einfache Verfügbarkeit zu sowie der einfache Umgang damit. Dazu kommt, dass wir dadurch auch das unser Software Portfolio einfacher halten konnten. Weiterhin senkte es die Schwelle, in neuere Software (nicht die Neuste) zu investieren, und somit den Test- und Probebetrieb an einzelnen Arbeitsplätzen zu verlängern. Was sich sehr positiv für die Regeneration der Software in unserm Haus erwiesen hat.“ Gebrauchtsoftware stellt meist ältere und damit eingefahrene Produkte dar, die zuverlässiger laufen können als die neuesten Versionen, meinte Falk Wantzen. „Das Einführen in bestehende Strukturen und zu vorhanden Schnittstellen ist meist bei neuer Softwarte ein Problem. Gebrauchtsoftware ist deutlich ausgereifter.“


Gebrauchte Lizenzen – ein Erfahrungsbericht aus der Praxis
Falk Wantzen, Klinik Bad Oexen, Brinkmeier GmbH & Co KG

KH-IT-News

Im Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter e.V. KH-IT bahnen sich Veränderungen an. Die langjährigen Vorstände Heiko Ries (Gründungsmitglied) und Helmut Schlegel scheiden kommendes Jahr aus. Eine Verjüngung des Vorstandes ist geplant. Vorstand Heiko Ries ruft der IT-Community zu: „Wir suchen engagierte Kolleginnen und Kollegen, um die Verbandsarbeit breiter aufzustellen!“

(Hören Sie hier das Interview mit Heiko Ries)

Einen höchst aktuellen Input zur „Telematikinfrastruktur (TI) – die endlose Geschichte?“ lieferte Martin Staemmler. Der wissenschaftliche Beirat des KH-IT, Medizinische Informatik, Fakultät ETI, Hochschule Stralsund, deklinierte brisante Fakten über den TI-Rollout und Zugangskomponenten, Vereinbarungen, Kostenerstattung, Referentenentwurf TSVG sowie elektronische Akten durch.

(Lesen Sie dazu den Artikel „Die Telematikinfrastruktur auf dem Weg in das Krankenhaus!? - Investitionen, Finanzierung und Probleme“ im Krankenhaus-IT Journal, Ausgabe 5/2018, erscheint am 5.10.18)


KH-IT-Networking
Pausengespräche unter Fachleuten im Foyer

Weitere Themen und Referenten


Rechts- und revisionssichere E-Mail - ein Compliance-Thema?!
Wolfram Schickert, Senior Solutions Engineering, Metalogix München


Vom Kabel bis Compliance - ohne Dokumentation ist alles nichts
Tom Bormann, Projektmanager, GB IT, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden



Microsoft und das Gesundheitswesen – Symbiose oder Zwangsgemeinschaft?
Daniel Kompe, Technologischer Strategieberater Gesundheitswesen, Microsoft Deutschland GmbH


KH-IT-Frühjahrstagung 2019: IT-Personal und IT-Organisation

KH-IT-Frühjahrstagung 2019 findet am 8. bis 9. Mai 2019 in Dortmund statt. Das Rahmenthema lautet „IT-Personal und IT-Organisation“. Verantwortliche für die Tagungsagenda sind Klemens Behl behl@kh-it.de, Jens Schulze schulze@kh-it.de und Horst-Dieter Beha beha@kh-it.de. Günter Gartner zeichnet für die Tagungsorganisation verantwortlich gartner@kh-it.de.

Tagungsorganisation und Betreuung vor Ort: Günter Gartner, KH-IT, und Ehefrau

KH-IT Bundesverband e.V. (KH-IT)

Der KH-IT Bundesverband e.V. (KH-IT) vertritt als Berufsverband die Interessen der Krankenhaus-IT Leiterinnen und Leiter in Deutschland. Er ist Ansprechpartner für alle strategischen Themen der Digitalisierung im Krankenhaus sowie der darüber hinausgehenden sektorenübergreifenden Vernetzung durch die Telematikinfrastruktur (TI). Der KH-IT engagiert sich in der Weiterentwicklung der Gesundheitsinformatik (eHealth) zum Nutzen für die Gesundheitsversorgung, in der Mitgestaltung gesundheitspolitischer Prozesse sowie in der Entwicklung von Führungskräften in der Krankenhaus-IT.

www.kh-it.de

von Wolf-Dietrich Lorenz


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