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Veröffentlicht: 04.12.2018


Apps für den Notfall und
Rückenschulung

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter geworden. So auch in allen Lebenslagen und passend zu unserem täglichen Gesundheitszustand. Die „smarten“ Funktionen und Möglichkeiten finden längst Einzug im Gesundheitsbereich. Sie können jedoch mehr als Fitness-Tracker. Cloud-Anbindungen oder Apps. Die leicht zu bedienende Benutzeroberfläche macht sie für Ärzte wie Patienten interessant. Robert Brunner gibt einen aktuellen Überblick von Neuheiten.


Die Notfall-App „tomatomedical“: endlich eine für alle:

Was tun im Notfall? Oder, wie werde ich gefunden? Die multilinguale GPS-Notruf-App „tomatomedical“, entwickelt von dem Orthopäden und Unfallchirurgen Dr. med. Matthias Lemberger beinhaltet alle wichtigen Daten für diesen Fall. Ob unterwegs als Skifahrer, Jäger, Mountainbiker, Ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten, Kinder, Eltern, Reisende, Extremsportler, ...

Die Notruf-App „tomatomedical“ ist nun um zusätzliche Funktionen für Patienten und Ärzte erweitert worden. Sie ist mit einer Gesundheitsakte auf dem Handy kombiniert, mit der die Nutzer ihre gesamten medizinischen Daten speichern und verwalten können. Eine verschlüsselte Kommunikationsplattform ermöglicht den gesicherten Datenaustausch mit Ärzten. Umfangreichere Datenmengen wie Röntgen-, CT- und MRT-Bilder können per Cloud hoch- oder heruntergeladen werden.

Was ist das Entscheidende? Der eintreffende Arzt kann den Betroffenen bei Bewusstlosigkeit nicht mehr nach deinen Allergien, Impfungen, deiner Blutgruppe usw. fragen. Mit tomatomedical auf seinem Handy kann der von der Notrufzentrale alarmierte Notarzt auf einen Blick alle wichtigen Daten erfassen. Und tödliche Fehler vermeiden!

Wie schützt tomatomedical im Notfall? Der-GPS-Notruf ist kinderleicht auch via Schnellwahltasten zu bedienen und geht an die Kontaktperson oder Notfallrettung mit der exakten Position. Der „Dead Man“-Sensor alarmiert die Notrufzentrale automatisch bei ausbleibender Bewegung (z.B. nach Sturz mit K.O. oder nach Schlaganfall).

Ein typisches Szenario: Du fährst in den Alpen Ski, stürzt und bist bewusstlos. Du bist nicht mehr in der Lage Hilfe zu holen. Weil du vorausgefahren bist, weiß niemand wo du dich gerade befindest. Was dann folgt, kannst du dir selbst ausmalen.
Mit der App tomatomedical wird 20 Sekunden nach dem Eintreten der Bewusstlosigkeit (und der damit verbundenen Inaktivität) ein Alarm an die Notrufzentrale gesendet mit der exakten GPS-Position (auf 3m genau).
Der Rettungshelikopter macht sich sofort auf den Weg zu dir und nach nur 13 Minuten liegst du im Helikopter mit ärztlicher Betreuung. Am nächsten Tag geht es dir so gut, dass du wieder auf den Skiern stehst.
Ohne dieser App hätten deine Begleiter und das Rettungsteam Ewigkeiten nach dir suchen müssen. Und im Ernstfall zählt jede Sekunde!

www.tomatomedical.balance-consulting.eu



"Der 8te Sinn": Yoga und Gymnastik mit Rückensensor

Anleitungen für Fitness und Yoga auf dem Handy geben viele Apps. Die Rosenheimer Ralf Seeland und Christoph Tischner haben mit ihrem Start-up 8sense einen Rückensensor entwickelt, der Haltung und Bewegung erfassen und analysieren kann. Sie wollen das Problem Rückenleiden durch zu vieles Sitzen und schlechte Haltung in den Griff bekommen.

Die Gründer haben bereits einige Preise und Förderungen erhalten, wie beispielsweise die „Start?Zuschuss!“ Förderung des Bundesland Bayerns.

Mit 8sense sind Menschen fähig, die Haltung und Bewegung ihres Rückens und folglich die Ursachen ihrer Rückenleiden besser zu verstehen. Anhand quantitativer Kennzahlen und visueller Darstellungen des Rückens werden die Nutzer durch sichtbare Fortschritte und Ergebnissen motiviert. 8sense hilft Menschen ihre Gewohnheiten durch bewusste Entscheidung zu ändern. Zusätzlich soll der Anwender auch verstehen, wie er oder sie die Änderung umsetzen kann.
Eine bewusste Entscheidung fällt man meist dann, wenn man versteht, warum eine Änderung sinnvoll oder sogar notwendig ist. Nach dem Motto „wenn ich nicht handle, dann…“.

Herzstück der Idee des Start-ups ist ein kleiner Sensor, der sogenannte 8sense Clip. Dieser wird unauffällig hinten am Kragen befestigt z.B. am T-Shirt und erkennt die Haltungen und Bewegungen in allen Lebenslagen. So auch die aktuelle Sitzposition des Trägers im Büro. „Eine Besonderheit des Wearables ist das haptische Feedback“ erklärt Ralf Seeland. „Wenn jemand zum Beispiel zu lange in einer starren Haltung sitzt, erinnert der Sensor den Träger nach dem Nudging-Prinzip durch eine sanfte Vibration, seine Sitzposition zu verändern.“

www.8sense.com


Kaia – die Medizin-App gegen Rückenschmerzen

Die Kaia App macht die effektivste Rückenschmerzbehandlung, die multimodale Schmerztherapie, jedem Patienten mit chronischen Rückenschmerzen überall und jederzeit zugänglich und bietet so eine kostengünstige und wirksame Alternative zu den klassischen Behandlungen, die vielen Patienten mit chronischen Beschwerden nicht nachhaltig helfen.

Um den komplexen und mehrschichtigen Ursachen von Rückenschmerzen adäquat zu begegnen, fordern Leitlinien den Einsatz von sogenannten multimodalen Therapiekonzepten.
Diese können den komplexen Ursachen durch einen interdisziplinären Ansatz adäquat begegnen und Patienten ausreichende Kompetenz zur Bewältigung der oft chronischen Krankheitsverläufe bieten. Doch nur unter 1% der Rückenschmerzpatienten sind mit diesen Therapien Leitlinien-gerecht behandelbar. Diese App schließt diese bedeutende Versorgungslücke, in dem erstmals mit einem digitalen Konzept Rückenschmerzpatienten die Kompetenz zur Krankheitsbewältigung vermittelt wird.

Kaia ist die erste vergleichbare digitale Anwendung, welche Schmerzpatienten mit einem multidisziplinären Ansatz beim Selbstmanagement ihrer Erkrankung unterstützt. Weder medikamentöse noch passive Ansätze ohne aktive Beteiligung von Betroffenen gelten in der Behandlung von Rückenschmerzen als vielversprechend, wie aktuelle Leitlinien betonen.

Dazu absolvieren Nutzer ein täglich individuell zusammengestelltes Trainingsprogramm bestehend aus physiotherapeutischen Übungen, Entspannungsübungen und edukativen Inhalten zur Vermittlung von Selbsthilfekompetenz.

Die KI-gestützte Motion-Tracking- und -Korrekturtechnologie von Kaia führt dazu, dass jetzt jeder auf seinem Mobiltelefon Zugang zu einem virtuellen Personal Trainer und Physiotherapeuten hat. Die Technologie ist weltweit die erste, die nur mit einer handelsüblichen Smartphone Kamera Audio Feedback zur Übungsausführung in Echtzeit ermöglicht.


Vivy - die persönliche Gesundheitsakte (eGK)

Die Vivy App ist eine elektronische Gesundheitsakte (eGA) mit persönlicher Assistentin. Einfach, sicher, selbstbestimmt. Vivy unterstützt jeden dabei, medizinische Daten zu bekommen, zu verstehen und zu nutzen.

Mit der Vivy-App sind die Daten an einem Ort. Das können zum Beispiel Notfalldaten (wie Blutgruppe, Allergien, Medikation, usw.), Dokumente von Ärzten (wie Röntgenbilder, EKGs, CTs, Krankschreibungen, u.Ä.), Medikamente oder auch der Impfpass in digitaler Form sein. Und weil Vivy weit mehr als eine eGA ist, denkt Vivy mit und unterstützt aktiv. Die integrierten Erklär- und Erinnerungsfunktionen sorgen dafür, dass jeder seine Gesundheit immer im Auge behalten kann. Denn Gesundheit ist das höchste Gut!

Vivy ist offen für Versicherte gesetzlicher und privater Krankenversicherungen. So können 13,5 Mio. Menschen in Deutschland Vivy kostenlos nutzen.

www.vivy.com



Plan Piper: Aktivitäten und Gesundheit einfach nachverfolgen
Um einen Vergleich zu schildern: Eine Kfz-Versicherung zahlt bei einem Unfall nicht, wenn Missbrauch oder einer Trunkenheitsfahrt. Grundsätzlich wird bei einer Kfz-Versicherung erwartet, dass sich der Teilnehmer auf sichere Art und Weise fährt.
Bei der Krankenversicherung ist das leider nicht der Fall. Kein Versicherungsunternehmen setzt voraus, dass seine Abonnenten gesund bleiben müsste. Die meisten Abonnenten der Krankenversicherung kümmern sich daher nicht um sich selbst, und die Krankenkassen müssen die Verluste tragen, die dadurch entstehen, dass die Mitglieder vielleicht häufig krank werden.

Nun hat sich das geändert. John Hancock, eines der größten US-Versicherungsunternehmen will, dass seine Versicherten nicht nur gesund bleiben, sondern sie auch gebeten, Fitness-Tracker zu verwenden. Damit können sie ihr Fitness-Engagement belegen und Punkte sammeln. Die Daten der Tracker werden dabei von der Versicherungsgesellschaft überprüft.

Mit „Plan Piper“ stellt der Anwender seine Gesundheitsziele ein und, gemeinsam mit Ärzten und Wellness-Experten, erstellt er oder sie einen entsprechenden „Plan“, den sich auf ihr Smartphones übertragen lässt.

Adherence-Monitoring mit Plan Peper:
• medikamentöse Behandlungen
• Termintreue
• Lab-Tests zur Einhaltung der Anforderungen
• Selbsttests und Compliance-Überwachung
• Diäteinhaltung
• Trainiert für deren Einhaltung
• Alle anderen gesundheitsbezogenen Anweisungen
• Informationen zur Patientenaufklärung
• Erklär-Videos?
• Verfügbarkeit von Daten für die evidenzbasierte medizinische Behandlung
• Plan Piper lässt sich in bestehende KIS integrieren.

Plan Piper ist:
• eine Software-Plattform, die einen überzeugenden Beweis für ihre Wirksamkeit bei der Senkung der Gesundheitskosten für die Zahler liefert.
• eine Software-Plattform, die einen eindeutigen Beweis für ihre Wirksamkeit bei der Verbesserung des Wohlbefindens von INDIVIDUELLEN PATIENTEN liefert.
• eine Software-Plattform, die ihre Wirksamkeit bei der Verbesserung der Einhaltung der Behandlung durch Überwachung der Einhaltung der Vorschriften eindeutig belegen kann.
• eine Software-Plattform, die mit jedem Fortschritt bei tragbaren Geräten für die Gesundheitsfürsorge wächst, um bessere und bessere Gesundheitsergebnisse zu erzielen.
• eine Software-Plattform, die sich als Marktführer in der direkten Gesundheitsversorgung erweist.

Plan Piper ist ein Produkt von App Mantras Software, exklusiv im Vertrieb bei Balance Consulting.

www.plan-piper.balance-consulting.eu


Lindera-App: Sicher mit beiden Beinen im Leben stehen

Die Beweglichkeit und das individuelle Sturzrisikos von Senioren berechnet die Lindera-App in Mobilitätsanalysen erstmals per Smartphone.

Die Sturzhäufigkeit der über 65-Jährigen liegt bei mehr als 30 Prozent. Jeder über 80-Jährige kann im Jahr bereits mehr als zwei Mal stürzen. Die neue Lindera-App ermöglicht es, per Smartphone das individuelle Sturzrisiko von älteren Personen einzuschätzen. Nutzer erhalten mit ihrer Analyse Empfehlungen für individuell Maßnahmen zur Sturzprävention. Auf dieser Basis können Angehörige und medizinische Fachkräfte Maßnahmen einleiten, um das Risiko zu senken oder die Therapie nach Stürzen zu evaluieren.
Die Anwendung ermöglicht, 3D-Bewegungssequenzen mit einer beliebigen Smartphone-Kamera zu analysieren. Auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) durch Analyse dieser Bilder sowie weiterer Informationen über das Umfeld und den medizinischen Hintergrund der Person berechnet Lindera das Sturzrisiko von älteren oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen. Die Lösung ist ein zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse 1 und wird bereits von Krankenkassen.


moio – Pflege zur Stelle, wenn Bedarf besteht

Das technisch Machbare mit dem ethisch Vertretbaren zum Wohle des Patienten zu vereinen – das ist die Philosophie hinter dem technischen Assistenzsystem moio.care. Dank der smarten Kombination aus robustem Bewegungssensor mit einer für Pflegekräfte optimierten App können der Pflegebetrieb und der Alltag von Angehörigen in der häuslichen Pflege erheblich erleichtert werden.
Mit einem Pflaster-ähnlichen Wearable am Körper lassen sich schwer pflegebedürftige Menschen „überwachen“, was ihren Gesundheitszustand und Aufenthaltsort betreffen.
Dies hilft den Betroffenen wie den Pflegekräften. Sie werden im Bedarfsfall über die moio-App benachrichtigt oder alarmiert. Es verkürzt und rationalisiert Routinen, sodass Zeitkapazitäten an anderer Stelle für dringende Einsätze frei werden.
So entfällt zum Beispiel das regelmäßige nächtliche Umlagern eines Bettlägerigen, solange moio eine ausreichende Eigenbewegung registriert. Ein Ruf wird dagegen aktiviert, wenn ein gebrechlicher Patient vom Bett aufzustehen versucht. Das bedeutet Entlastung für die Pflegekraft und für den bettlägerigen oder dementen Patienten eine erhebliche Aufwertung der Lebensqualität und Privatsphäre.

www.moio.care


Die Fitness-Lösung für alle Mamas

Personalisierte Trainingspläne machen frische Mamas wieder fit. Abgestimmt auf die Bedürfnisse und den Alltag von Mamas in den ersten Jahren nach der Schwangerschaft, begleitet „Mommymove“ Mütter nach der Geburt von der Rückbildung (auch parallel zu einem Kurs) über den Fitness-Aufbau bis zum schweißtreibenden Fitnessprogramm. Es wurde zusammen mit Sportwissenschaftlern, Hebammen, Physiotherapeuten und Personal Trainern entwickelt.
Die App trägt mit passenden Übungen dazu bei, aktiv zu bleiben, wodurch Mütter ihre Rückbildung effektiver voranbringen.

https://mommymove.com/de


Die Schwester auf Knopfdruck erleichtert Klinikabläufe

Cliniserve bietet für stationäre Einrichtungen eine Alternative zum Notfallknopf. Mit der App lassen sich Alarme reduzieren und differenzieren. Patienten können per App oder Webbrowser ihre spezifischen Bedürfnisse mitteilen, was die Pflegekraft als Benachrichtigung auf ihrem Endgerät erhält. Dadurch weiß sie direkt, was ein Patient braucht. Das trägt unter anderen dazu bei, dass die Dringlichkeit besser eingeschätzt und Anfragen effektiver priorisiert werden können.
Anfragen mit Servicecharakter lassen sich leicht an betreffendes Personal delegieren. So kann mehr Zeit für Pflegekräfte geschaffen werden, um ihrer eigentlichen Tätigkeit, der Pflege von Patienten, nachzugehen. Andere Anfragen, wie zum Beispiel Essen oder Trinken, können vom Service-Personal erledigt werden.
Außerdem wird der Schwesternruf viel seltener betätigt, idealerweise nämlich nur noch im Notfall. Das führt dazu, dass das akustische und optische Signal des Notfallknopfes kein konstanter Teil des gewohnten Alltages mehr ist. Der Alarm rückt demnach nicht mehr so leicht in den Hintergrund, da er nicht permanent ertönt. Er zieht leichter wieder die volle Aufmerksamkeit des Personals auf sich, da er die ständigen, gewohnten Geräusche des Klinikalltages durchbricht und nicht mehr Teil davon ist. So kann dem Problem Alarm-Fatigue, und den teils dramatischen Folgen davon, entgegengewirkt und der Fokus richtig gesetzt werden.

Der Autor:




Robert Brunner, M.A. ECA, Managing Consultant & Editor

www.bimpress.de

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